Forum: Karriere
Peinliche Werbung für Berufe: Recruiting, voll daneben
Universitätsklinikum Freiburg

Personalsuche ist einfach? Fragen Sie mal Werber, die Kampagnen für Berufe und Bildungsgänge anschieben - und mehr oder weniger deutlich daneben liegen.

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schnee_wolf 10.01.2019, 22:08
1. Der Wurm muss dem Fisch schmecken ...

Da mag man beim Spiegel" noch so die Näschen rümpfen - beim Recruiting gilt das Helmut-Kohl-Wort: Entscheidend ist, was hinten rauskommt. Stellt doch mal die Evaluationen neben die jeweils entsprechenden Kampagnen. Dann wird dem einen oder anderen Lästerer nämlich das hämische Lachen im Hals stecken bleiben.

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fungel99 10.01.2019, 22:24
3. Peinlich

ist höchstens die gekünstelte Empörung im SPON. Da geht scheinbar die ganze Redaktion zum Lachen in den Keller.

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geri&freki 11.01.2019, 23:03
4. Kino-Plakat?

Wohl eher eine Personalsuche für ein Sado-Maso-Kabinett. Oder die Geisterbahn... So zumindest meine Spontan-Assoziation.

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kumi-ori 11.01.2019, 00:50
5.

Die erste "lustige" Stellenanzeige war sicher eine gute Idee. Aber wie jede kreative Innovation wird sie von der Werbesparte totgeritten. Alle stürzen sich auf den gleichen Witz. Zudem kann sich solch eine Imageverzerrung kontraproduktiv auswirken. Wenn der Eindruck erweckt wird, dass für Pflegeberufe ausschließlich pensionierte Seeräuber in Frage kommen, fühlen sich vielleicht Interessenten mit "konventionellem" Profil ausgeschlossen.

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Hagbard 11.01.2019, 05:47
6. Na ja, na ja

Es ist nicht alles peinlich, was man dafür hält. In der Werbung gilt: Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Die Kino-Plakat-Kampagne ist nicht so schlecht. Die wird sicher Ergebnisse liefern.
Das Feuerwehr-Motiv sieht ein wenig laienhaft aus. Und auch die Texte sind vermutlich eher dem Hirn des Kommandanten entsprungen als dem Kopf eines Werbers. Ich glaube aber, dass es nicht so umerfolgreich war. Die Zielgruppe sind ja vermutlich junge Männer. Da könnte das schon klappen.
Die Idee mit dem Pultstatus ist gut - leider wird sie durch das "Gönn dir" versaut. Hier wäre weniger mehr gewesen.
In das Polizei-Motiv interpretiert der Verfasser des Artikels mehr hinein, als drin ist - wenngleich er Recht hat. Die Motiv-Aussage war 1986 schon überholt. Aber auch hier wird es sicher Jungs gegeben haben, die man damit erreicht hat.
Das Bundeswehr-Motiv ist eines von denen, die komplett daneben gingen. Hier versteht niemand auf Anhieb worum es eigentlich geht.
Gleiches gilt für das Multiplayer-Plakat.
Und fürs erste Motiv ("Du willst es doch auch") gilt: Wenn Du dem Betrachter schon allein wegen der Farbkombination Tränen in die Augen treibst, wird das nichts. Abgesehen davon: Anzüglichkeiten in der Werbung sind immer ein schmaler Grad - meistens geht es schief.

Werbung muss nicht zwangsweise schön sein, um zu funktionieren. Der Saitenbacher-Mann geht auch allen auf die Nerven. Trotzdem verkauft er ziemlich gut Müsli.

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Hagbard 11.01.2019, 05:50
7.

Zitat von kumi-ori
Wenn der Eindruck erweckt wird, dass für Pflegeberufe ausschließlich pensionierte Seeräuber in Frage kommen, fühlen sich vielleicht Interessenten mit "konventionellem" Profil ausgeschlossen.
Wird denn dieser Eindruck erweckt? Und wenn ja, warum sollte das "konventionelle Profis" ausschließen?
In solchen Anzeigen würde ich immer dafür plädieren, Typen zu zeigen - nicht den Durchschnitt.

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unpolit 11.01.2019, 07:22
8. Werbung muss Aufmerksamkeit erzeugen,

egal für welches Produkt oder welche Leistung auch immer.
Allerdings bin ich der Überzeugung, dass insbesondere Personalmarketing viral gehen sollte: Behandeln Sie ihre Mitarbeiter gut, zahlen sie anständig. Dann werde Mitarbeiter zu positiven Botschaftern. Glaubwürdigkeit gratis.
Aber mich Vor-Gesetzten statt Führungskräften, falschen Versprechungen, engen Korsetts, wenig Verantwortung da ist heut kein Blumentopf mehr zu gewinnen.

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Malshandir 11.01.2019, 08:18
9. Video

Das Video ist megapeinlich und sexistisch.
Nur Frauen.
Wo ist hier der #Aufschrei ?

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