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Studie zur Gehaltslücke: Auch Frauen würden Frauen weniger Gehalt zahlen
DPA

Welches Gehalt ist gerecht? Die Frage mussten Männer und Frauen in einer Studie beantworten. Ohne es zu wollen, produzierten sie eine Gehaltslücke zwischen den Geschlechtern.

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fin2010 18.03.2017, 16:21
0. Der durchschnittliche Bruttostundenlohn ...

ist nun mal unterschiedlich, wenn die Jobs unterschiedlich sind. Angesichts unterschiedlicher Vorlieben der Geschlechter sind sie das. Bereinigt bleiben von den 2stelligen Aufregerprozenten irgendwas im 2-8% Bereich übrig, je nachdem, welcher Studie man glauben möchte. Davon dürfte ein Großteil auf mangelndem Verhandlungswillen der Damen liegen.
Und dazu der Tipp an die Damenwelt: traut Euch, mehr zu fordern. Die Männer tun das mit Erfolg.

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GoaSkin 18.03.2017, 16:25
1. der Lohn von Frauen stammt häufiger aus Steuermitteln - das ist das primäre Problem

Berufe mit hohen Frauenanteil findet man häufig im Bildungsbereich, im Sozialen Bereich und im Gesundheitswesen. Ob Lehrer, Sozialarbeiter oder Krankenpfleger - unter den Berufen mit hohem Frauenanteil handelt es sich sehr häufig um Professionen, die es in Unternehmen in der freien Wirtschaft kaum gibt und aus Steuer- und Sozialversicherungsmitteln finanziert werden. Demgegenüber steht eine breite "Steuerzahler-Lobby", die es nicht so recht einsehen möchte, dass Angestellte im Öffentlichen Bereich gut bezahlt werden. Boni, wie es sie in der freien Wirtschaft gibt, sind im Öffentlichen Bereich zu dem garnicht gerne gesehen.

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Phil2302 18.03.2017, 16:30
2. Ich verstehe

Meine Verlobte möchte gerne zu Hause bleiben und sich um die Kinder kümmern, mit einem Halbtagsjob. Ich werde dann im Rahmen der Gleichberechtigung dafür sorgen, dass sie gefälligst Karriere zu machen. Kann ja nicht sein, dass die emanzipierte Frau von heute einfach für sich entscheidet, lieber bei der Familie zu sein als ihre Karriere voran zu treiben. Danke, dass man mir die Augen geöffnet hat.

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huebif 18.03.2017, 16:33
3. der pay gap beträgt 2 bis max. 6% - für vergleichbare Jobs

(kann jeder auf heise.de nachlesen) Ich weiß nicht warum diese 21% Fake news weiter verbreitet werden. Das einzige, was dabei herauskommt ist, dass man sich um die wahren Ursachen nicht kümmert und schön zwischen Frauen und Männern einen nicht existierenden Skandal pflegt.
Das Hauptproblem ist, dass unsere Gesellschaft nicht bereit ist für soziale Jobs ähnlich zu entlohnen, wie für Jobs in denen ein Produkt hergestellt wird. Dabei sind Pfleger, Krankenschwestern und Erzieher für die Gesellschaft eigentlich wichtiger , als Leute, die irgendein Getriebe etwas effizienter machen. ... Die 21% Lüge hilft jedoch nicht es zu verbessern, weil jeder wegen der Dreistigkeit der Lüge einfach nur noch abwinkt. Die Debatte ist eine tolle Placebo Debatte. ...

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taglöhner 18.03.2017, 16:33
4. Schwarmintelligenz ist in solchen Dingen bestechend

Traditionalismus, soso. Vielleicht, vielleicht auch nicht. Wurde das irgendwie abgefragt?
Ich denke, dass die Bewerter in ihr Urteil die Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit mit einbeziehen.
Vermutlich auch außen vor geblieben.

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j.vantast 18.03.2017, 16:39
5. Reisserisch

Auch wenn weiter unten die reisserisch genannten 21% Differenz auf die bereinigten 6% korrigiert werden ist das Ganze einfach nur Unsinn. Selbst wenn ein Job ausschliesslich von Männern ausgeübt wird gibt es da natürlich Differenzen da nicht jeder Job von jedem auch gleich gut gemacht wird.
Das alles so zu pauschalisieren ist einfach unseriös.

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grashalm 18.03.2017, 16:40
6. Die Frau muss sich gleichviel leisten können wie der Mann

gleiches Gehalt für gleiche Leistung, ohne Geschlechterdiskriminierung ist gerecht.

Preise von Produkten sind für die beiden Geschlechter ja auch dieseleben, oder zahlen Männer weniger ?

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wolle0601 18.03.2017, 16:42
7. Doch selbst

wenn man diese (offensichtlich unsinnigen Faktoren) herausrechnet...warum werden sie dann überhaupt erst hineingerechnet? Das Ganze ist eine ziemlich offensichtlich auf Emotionen zielende Kampagne. Ich würde sie sogar in der Abteilung versuchte Gehirnwäsche sehen - nach dem Motto, Unfug muss nur oft genug wiederholt werden, irgendwann gibt die Gegenseite schon entnervt auf. Leider wird dabei auch ein Stück Debattenkultur zerstört.

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skylarkin 18.03.2017, 16:47
8.

'Die meisten dürften ihre Bewertung unterbewusst nach den eigenen Erfahrungen vorgenommen haben. Sie reproduzieren, was sie kennen' Die Diskrepanz hat doch das jeweilige Geschlecht nie persönlich erlebt , die erfährt sie höchstens vom hören sagen. Oder geht eine Frau danach nochmal als Mann verkleidet oder umgekehrt zum Vorstellungsgespräch. Nicht die persönliche Erfahrung, sondern die Berichte und Erzählungen über die Unterschiede prägen.

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