Forum: Karriere
Unternehmensberaterinnen: Allein unter Männern
Boris Trenkel

Eine Führungsfrauen-Quote zwischen drei und sieben Prozent, das gilt in großen Unternehmensberatungen schon als Erfolg. An die Spitze schaffen Frauen es nur selten. Tanja Wielgoß und Mareike Steingröver haben sich durchgeboxt bis zur Partnerin - mit Kind und Teilzeitstelle.

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grana 15.05.2012, 07:22
1. da wo es Arbeitszeiten von

Zitat von sysop
Eine Führungsfrauen-Quote zwischen drei und sieben Prozent, das gilt in großen Unternehmensberatungen schon als Erfolg. An die Spitze schaffen Frauen es nur selten. Tanja Wielgoß und Mareike Steingröver haben sich durchgeboxt bis zur Partnerin - mit Kind und Teilzeitstelle.
50 und mehr Stunden gibt, gibt es keine Frauen. Das ist bekannt, die Gründe sind auch bekannt, passen aber nicht in das Weltbild der Frauenbewegung.

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dummerjunge 15.05.2012, 07:30
2. Gähn...

SPON schrieb:
"McKinsey hat herausgefunden, dass Managerinnen den wirtschaftlichen Erfolg von Firmen steigern -"
Genau das hat McKinsey eben nicht herausgefunden.

SPON schrieb:
" und im eigenen Unternehmen sind von 120 Partnern nur acht weiblich"
Tja, so ganz scheint man der eigenen "Studie" wohl keinen Glauben zu schenken.
Achja, warum wird eigentlich in eine Story über Unternehmensberaterinnen wieder die übliche Frauenquotenjammerei hineingebastelt?

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schlauelch 15.05.2012, 07:54
3. Marie Anointette 2.0

Allein das Gefasel "Man muss wissen, was man will: Welches Arbeitszeitmodell passt zu mir und warum?", so Steingröver. "Und man sollte seine Wünsche offen kommunizieren - nur so werden sie auch erfüllt." macht mich würgen.

Ja, wenn ich eine Höllenkohle, wie in den hier vorgstellten Berufen ohne Bezug zur Realität üblich, eh schon verdiene, dann kann ich auch leicht mal nur 60% arbeiten gehen. Wenn ich aber so verdiene, wie die große Zahl der Ameisen in unserem Lande, dann kann ich mich bei 60% Gehalt zu 100% erschießen. Da kann ich lange über ein Arbeitszeitmodell nachdenken, das zu mir paßt, wie eine Leichtmagarine und das auch noch ein wenig kommunizieren.

So ein unerträglicher Hochmut. Das ist genau die Abgehobenheit, die den hier vorgestellten Berufsstand ausmacht und paradigmatisch für eine tatsächliche spätrömische Dekadenz. Diese ist tatsächlich aber am oberen Ende der Gesellschaft anzutreffen; die armen Hartzis, die mal ´n Fuffi Schwarzarbeitslohn in die Kaschemme tragen, kann man getrost vergessen.

"Mir geht´s gut und bei wem das nicht so ist, der isses selber schuld." Genau, wie die Marie aus der Überschrift.

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avolk11 15.05.2012, 07:59
4. Und wozu...

brauchen wir dann noch eine Frauenquote, wenn jede Frau, die das will, so locker-flipping bei BGC Partner werden kann,Nackenmassage gratis inklusive?

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favela lynch 15.05.2012, 08:06
5. Arbeit macht alt

Guter Gott, wenn ich mit 37 aussehe wie mit 67 muss wohl einiges schief gelaufen sein. Bei dem Verdienst sollte doch wenigstens eine ästhetische Sanierung drin sein.

Selten hat man es so deutlich gesehen: Arbeit macht alt.

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grimjaur 15.05.2012, 08:08
6. Staun,staun

Zitat von sysop
Eine Führungsfrauen-Quote zwischen drei und sieben Prozent, das gilt in großen Unternehmensberatungen schon als Erfolg. An die Spitze schaffen Frauen es nur selten. Tanja Wielgoß und Mareike Steingröver haben sich durchgeboxt bis zur Partnerin - mit Kind und Teilzeitstelle.
Also ich (Mann) staune manchmal nicht schlecht, wie unsere Damen diese Dinge sehen: zu allererst meinen Respekt für den Ehrgeiz, seine beruflichen Ziele zu verfolgen.
Allerdings: "in der Welt herumreisen, 12 h am Tag arbeiten und NIE zu Hause zu sein (zumindest unter der Woche)"..ist das wirklich erstrebenswert? Für mich (als Mann) -NEIN!
Ich wundere mich immer, wie sehr viele Frauen diesen Lebensstil auch haben wollen.
Nein, Sorry, anscheinend wollen die Frauen diesen Job OHNE den schlechten Part. Absolut verständlich eigentlich.
Aber Sätze wie "was ich nicht schaffe, übernimmt ein Kollege oder wird auf nächste Woche verschoben", stoßen doch ein bisschen sauer auf. Blickwinkel vom Kunden aus?

Gibt es vielleicht gewisse Jobs einfach nicht ohne das dazugehörige Opfer? Opfer, die auch die meisten Männer nicht mehr bereit sind zu leisten?
Manchmal verstehe ich die Vehemenz nicht, mit der Frauen solche Beruflichen Ziele verfolgen. Naja, das gleiche gilt wie gesagt für manche Männer auch...

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frankfurtbeat 15.05.2012, 08:12
7. Kita-Fans

schade und traurig zugleich das karrierewilde mitmenschen mit gesunder halbbildung noch immer nicht begriffen haben das ein zu frühes abgeben der kinder erhebliche defizite in der persönlichen entwicklung eines kindes hervorrufen kann. die wichtigsten jahre wird der nachwuchs der karriere zuliebe in fremde hände gegeben und das findet selbst oma oma toll. warum denn überhaupt kinder wenn man mit diesen nicht mehr erlebt als die tägliche gemeinsame fahrt zur kita und zurück ...danach maximal noch hunger stillen und ab ins bett damit man den tatort nicht verpasst oder das eine oder andere noch für´s business erledigen kann... der satz "Die beiden hätten sich in nur einer Woche eingewöhnt" läßt bei mir das gefühl aufkommen das alleine bildung nicht garantiert die einfachen dinge im leben zu verstehen ...

"Bei der Babypause hielt sie sich allerdings an ihren Plan: Antonia kam mit vier Monaten in die Kita, Mika mit sechs Monaten. "Man hört immer nur, wie schlecht das für die Kinder sei, dabei hat es auch Vorteile, sein Kind in dem Alter in die Kita zu geben", sagt Wielgoß. Die beiden hätten sich in nur einer Woche eingewöhnt. Und selbst die anfangs skeptischen Großeltern seien mittlerweile "Kita-Fans".

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Rodelkönig 15.05.2012, 08:48
8.

Zitat von dummerjunge
SPON schrieb: "McKinsey hat herausgefunden, dass Managerinnen den wirtschaftlichen Erfolg von Firmen steigern -" Genau das hat McKinsey eben nicht herausgefunden. SPON schrieb: " und im eigenen Unternehmen sind von 120 Partnern nur acht weiblich" Tja, so ganz scheint man der eigenen "Studie" wohl keinen Glauben zu schenken. Achja, warum wird eigentlich in eine Story über Unternehmensberaterinnen wieder die übliche Frauenquotenjammerei hineingebastelt?
Zuerstmal müsste man Unternehmensberater generell für nützlich halten, bevor man Frauen als Unternehmensberater für nützlich hält. Aber schon beim ersten Punkt hört's bei mir auf.

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hartholz365 15.05.2012, 08:50
9. Schon wieder Unternehmensberaterwochen auf Spon?

Das hatten wir doch erst vor ein paar Wochen.
Muss ja echt mies laufen in der Branche, scheint sich wohl rumgesprochen zu haben dass die Jobs dort doch nicht so toll sind wie immer wieder versucht wird es den Jungspunden zu verkaufen.

Jetzt ein Werbeartikel für Frauen, dass man sogar in Teilzeit mit Kind es zum Senior schaffen kann - LOL. Wenigstens mal eine neue Idee diese Beraterjobs an den Mann äh Frau zu bekommen.

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