Forum: Karriere
Viel mehr Feiertage: In diese Länder gucken wir voller Neid
DPA

Die Feiertagsdichte fühlt sich in Deutschland gerade ganz gut an: Ostern, 1. Mai, demnächst Himmelfahrt. Aber da geht noch viel mehr.

Seite 1 von 11
Europäer1992 27.04.2017, 06:47
1. Augsburger...

...haben dieses Jahr 15 Feiertage. Und in Bayern ruht an diesen Tagen die Arbeit wirklich. In den anderen europäischen Ländern arbeiten die Menschen oft trotz Feiertag.

Einen Luxus wie in Deutschland gibt es im Prinzip nirgends.

Beitrag melden
mikaiser 27.04.2017, 07:07
2. Die Bundesländer mit der höchsten Wirtschaftskraft

haben auch die meisten Feiertage. Also: Die Nordländer sollten schleunigst mehr Feiertage bekommen. Dann ist der Haushalt auch wieder ausgeglichen.
;-)

Beitrag melden
ex rostocker 27.04.2017, 07:09
3. Feiertage müssen einen Sinn haben !

Da die Zahl der Kirchenmitglieder rapide sinkt, haben auch kirchliche Feiertage ihren Sinn weitgehend verloren. Da ist es absurd, wenn in Ostdeutschland, wo kaum noch jemand der Kirche angehört, der Reformationstag seit 26 Jahren Feiertag ist. Vielmehr sollte man über die Abschaffung von Ostermontag, Pfingstmontag und Himmelfahrt nachdenken, wobei gerade Christi Himmelfahrt als Freibrief zum Saufen und Randalieren ("Herrentag") verkommen ist. Übrigens - in vielen katholischen Ländern ist Ostermontag, Pfingstmontag oder der 2. Weihnachtsfeiertag nie Feiertag gewesen.

Beitrag melden
grand-poobah 27.04.2017, 07:21
4. Deutschland ist unter Durchschnitt

Wir sollten zumindest in die F13-Liga aufsteigen.

Beitrag melden
reflexxion 27.04.2017, 07:23
5. in Bayern gearbeitet, aber Rentner in Berlin

seit ich bei der Bundeswehr in München war, wusste ich wie viele Feiertage man in Bayern haben kann, so lang in dem Ort überwiegend katholische Bürger wohnen. In Teilen Frankens ist das nämlich anders da sind es dann auch weniger Feiertage.

Zum Glück war mein langjähriger Arbeitsort in Unterfranken sehr katholisch: Würzburg. Ich genoß also die als nicht-Katholik die vielen katholischen "Frei"tage und machte mich über die Arbeitnehmer in meinem Heimatbundesland Hessen lustig. Dabei steht Hessen gar nicht soschlecht da, wir hatten zumindest Fronleichnam noch auf der Liste, die 5km weit weg wohnenden Niedersachsen nicht.
Jetzt wo ich in Rente bin ist es mir aber lieber in der wunderschönen Hauptstadt zu wohnen. Hier geht es nicht darum, ab man einen bestimmten Laden hier zum Einkauf nutzen kann, sondern nur darum wo ist der nächste Laden dafür. Wer wie ich in Würzburg ca. 10 Jahre auf die Eröffnung eines IKEA gewartet hat, der weiß was ich meine. Am idiotischsten waren da die Sprüche: "nächstes Jahr kommt IKEA" und danach wurden dann absurde Standorte an der Stadtgrenze genannt. Am Ende war es dann fast in Fußnähe von mir eröffnet worden. Verzögerung wegen Naturschutz, da sollte ein Feldhamster wohnen und die stehen unter Schutz. Der Aufwand war enorm, im 24h-Betrieb überwachten Tierärzte das Gebiet, sie fanden nur einen "marodierenden Junghamster" der dann umgesiedelt wurde.

Zurück zu den Feiertagen, Würzburg hatte da noch etwas besonderes "Mantelsonntag" Das war praktisch das Gegenteil, denn das war ein Sonntag an dem die Läden der Innenstadt auf hatten, Ursprünglich dazu gedacht der hart arbeitenden Landbevölkerung der Umgebung eine Chance zum Einkauf von Wintergarderobe zu geben.

Ich finde ein Land sollte Feiertage einheitlich haben, ohne den ehemaligen religiösen Bezug - etwa so wie in UK mit den Bank Holidays.

Beitrag melden
fatherted98 27.04.2017, 07:28
6. Ehrlich gesagt...

...wundert es mich sowieso das wir in Deutschland überhaupt noch Feiertage haben an denen wir nicht arbeiten gehen müssen...und dieses Jahr sogar den Reformationstag bundesweit dazu bekommen...

Beitrag melden
nici_d 27.04.2017, 07:45
7. Neid ist kein guter Ratgeber

Viele der Feiertage sind christlichen Ursprungs, bin mir fast sicher, dass sich im Verlauf der immer laizistischeren Denkweise diese ersetzt werden durch einfach so Feiertage. Ein wenig mehr Demut täte gut, als auf arbeitsfreie Zeit zu schielen.

Beitrag melden
Him 27.04.2017, 07:47
8. Endlich aufräumen!

Zum einen MUSS endlich dafür gesorgt werden, Feiertage nachzuholen, wenn sie auf einen Sams-/Sonntag fallen!
Des Weiteren sollte man mal darüber nachdenken, den ganzen Kirchenquatsch aufzuheben (Weihnachten/Ostern/Fronleichnam/...) und stattdessen Tage zu suchen, die tatsächlich etwas mit der DEUTSCHEN Geschichte zutun haben (Ende 30jähriger Krieg, Gründung der BRD, Verabschiedung Grundgesetz, Ende 2.WK,usw). Die Identifizierung mit der Kirche nimmt doch immer weiter ab, da macht es dann auch keinen Sinn, derartige Feiertage zu besitzen.
Auch könnte man mal euopäische Feiertage einführen....

Beitrag melden
Nordstadtbewohner 27.04.2017, 07:50
9. Neid ist nie gut.

"Jedes Jahr schielen beispielsweise die Hamburger eifersüchtig gen Süddeutschland. (...) Die Feiertage sind in Deutschland ungerecht verteilt."


Das kann ich so nicht bestätigen.
Die Feiertage auf Landesebene werden auch auf Landesebene entschieden. Das ist nicht ungerecht, sondern die Entscheidung der Menschen, also der Wähler im jeweiligen Bundesland. Daraus eine Gerechtigkeitsdebatte machen zu wollen, halte ich für falsch und fehlgeleitet. Was gerecht ist und was nicht, muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden. Alles gleichmachen zu wollen, hat nicht unbedingt etwas mit "gerecht" zu tun.

Meines Erachtens sollte sich die Zahl der Feiertage auch an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eines Landes orientieren. So könnte Griechenland seine Produktivität durch Anpassung der Feiertagswahl deutlich steigern, was die wirtschaftliche Schieflage lindern könnte.

Und was ich mir nicht verkneifen kann, ist der emotionsgeladene Duktus dieses Artikels. Neid, Eifersucht und sinnentleertes Gerechtigkeitsempfinden sind schlechte Wegbegleiter. Egal bei welchem Thema.

Beitrag melden
Seite 1 von 11
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!