Forum: Kultur
75. Filmfestspiele von Venedig: Das Festival der alten weißen Männer
Shanna Besson/ Filmfest Venedig

Das älteste der großen Filmfestivals hat sich zum 75. Geburtstag ein Programm mit vielen Oscar-Anwärtern gegönnt. Vielen stinkt jedoch, wie sehr Venedig Netflix hofiert und die Filme von Frauen vernachlässigt.

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dirk.resuehr 29.08.2018, 12:50
10. Kriterien

sollten definiert sein. Gender gehört nicht dazu. Mal ehrlich:Kennen Sie eine bedeiutende Regisseurin außer Coppoloas Tochter? Siehste, Ford, Huston, Wilder, Lang, Scorsese, Scott, Coen- gerade so aus der la main geschüttelt als Nicht-Cineast, Frauen? Die genannte Coppola, dann hörts schon auf.

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Bondurant 29.08.2018, 13:00
11.

Zitat von dirk.resuehr
Mal ehrlich:Kennen Sie eine bedeiutende Regisseurin außer Coppoloas Tochter? Siehste, Ford, Huston, Wilder, Lang, Scorsese, Scott, Coen- gerade so aus der la main geschüttelt als Nicht-Cineast, Frauen? Die genannte Coppola, dann hörts schon auf.
Kathryn Bigelow. Richtig gut. Sogar Action. Ich habe aber nicht den Eindruck, sie würde nicht gewürdigt.

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Herr Bayer 29.08.2018, 13:02
12. Die Kritiker und Kritikerinnen

mögen eine Tag ohne die Erfindungen der weißen Männer verbringen.

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michael.zerjadtke 29.08.2018, 13:03
13. An die eigene Nase.

Weißer Mann schreibt über weiße Männer. Dann einfach mit gutem Beispiel voran gehen und Platz machen.

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michael.zerjadtke 29.08.2018, 13:07
14.

Zitat von Karl IV
Da hilft nur eine strikte Quote. Da bin ich sehr dafür, dass Kunstpreise und Festivalbeiträge nach einer strengen 50/50 Quote vergeben werden. Dann kommen Filme von Frauen nicht zu kurz und das Feuilleton ist glücklich. Der Rest entscheidet sich dann an der Kinokasse.
Wenn dann muss die Quote auch weiße bzw. PoC umfassen, wie auch alle Weltreligionen sowie Atheisten. Damit im Spektrum der Preisträgerinnen und Preisträger die Bevölkerung exakt abgebildet wird. Und wenn es soweit ist, dann reden wir über Besser- oder Schlechterstellung aufgrund historischer Benachteiligung. Dafür muss nur am Anfang erst einmal die Qualität des Werkes vernachlässigt werden, dann werden die entsprechenden Eigenschaften alle Teilnehmenden aufgenommen und es wird ein Gewinnerinnen- und Gewinnerpool erstellt, der den Ansprüchen genügt. Und wenn es dann noch möglich ist, kann man auch einen Blick auf die Beiträge selbst werfen. Muss aber nicht sein.

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anne12.faltin 29.08.2018, 13:09
15. Wenn junge weiße Männer...

...ihre Berufung für den Feminismus entdecken bleibt die Kunst auf der Strecke. Filme von Frauen sind nicht deshalb gut und sehenswert, weil sie von Frauen sind. Das Geschlecht des Autors macht ein Kunstwerk nicht besser!

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ein-berliner 29.08.2018, 13:15
16. Der oller weisse Mann

Clint Eastwood oder ist doch ja nicht dabei.
Schade

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GL71 29.08.2018, 13:24
17. Das verstehe ich nicht..

Es scheint total in Mode zu sein, auf den weissen (alten) Mann draufzuprügeln. Leistung scheint auch nicht mehr zu zählen, nur noch das Geschlecht. Das ist sexistischer/feministischer, als in der schlimmsten Machozeit in der Steinzeit. Wenn es nur max. ca 10% Regisseurinnen gibt, wovon ich jetzt keine kenne, wieso soll es jetzt eine 50/50 Verteilung der Awards geben? Die Gesellschaft ist echt krank.

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cs01 29.08.2018, 13:30
18.

Ich bin für eine 50:50 Quote an der Kinokasse. Wer in einen Film gehen will, der von einem Mann gedreht wurde, muss anschließend in einen, der von einer Frau gedreht wurde. Vorher darf er nicht wieder ins Kino. Gleiches bitte mit schwarzen und weißen Hauptdarstellen. u.s.w. Nur so ändert sich was im Kino.

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axel_roland 29.08.2018, 13:36
19. Eine Quote bewirkt das Gegenteil

Eine Quote führt natürlich dazu, dass 50% von Frauen gemacht Filme dabei sind. Sagen wir mal das wäre so. Damit macht man sofort Raum auf für abfällige Kommentare wie "Naja - die sind halt beim Wettbewerb dabei, weil es die political correctness erfordert". Und das beste daran: Womöglich stimmen die BoxOffice-Charts danach diesen tatsächlichen sexistischen Kommentaren auch noch sachlich und leidenschaftslos zu. Was ist damit gewonnen? Nichts. Nur ein Graben zwischen "Den Männdern" und "Den Frauen" ist geschaffen worden, der vorher gar nicht wirklich existierte. Ganz toll liebe "toxische maskulinität"-schreier*innen

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