Forum: Kultur
"Anne Will" über Zuwanderung: Von Eckpunkten, Bausteinen - und Lebenslügen
NDR/Wolfgang Borrs

In Deutschland werden Fachkräfte gesucht, und Anne Will fragt ihre Gäste: "Löst Zuwanderung das Problem?" Die Antworten fallen ähnlich aus - gestritten wird vielmehr darüber, was für ein Einwanderungsgesetz sinnvoll wäre.

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dasfred 27.08.2018, 06:21
1. Wieder eine Sendung zum Zeit totschlagen

Die ersten Minuten hätten gereicht. Nachdem die Studiogäste vorgestellt wurden, hätte jeder aufmerksame Zuschauer die Texte auch selbst schreiben können. Niemand hat auch nur einen Beitrag mit Erkenntnisgewinn abgeliefert, sondern ausschließlich die Textbausteine, die zu erwarten waren.

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alexander.baehring 27.08.2018, 06:30
2. wer soll denn hier Zuwandern?

Bei dem derzeitigen Klima des Hasses und der Gewalt, das auch von der Politik geschürt wird gegen alles was anderes ist, kommt doch die temporär geduldete Fachkraft gar nicht erst, denn hier wird sie immer wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt werden. Also müssen (A)rschlöcher die uns die Suppe eingebrockt haben all ihrer Probleme selbst lösen!!!

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alex77lubu 27.08.2018, 06:41
3. Das war angesichts der Gäste

Ja von vornherein klar. Sechs Stühle eine Meinung. Von der Linken hatte man wohl bewusst niemanden eingeladen, denn da hätte man eine andere Antwort bekommen: Anständige Löhne helfen gegen den Fachkräftemangel. Wir haben Freizügigkeit in Europa. Wenn aus der EU keine Fachkräfte zu uns wollen, spricht das Bände!!

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Spessartplato 27.08.2018, 07:04
4. Verstehe ich nicht

Seit Jahren hat D Fachkräftemangel.
Seit Jahren wandern die von Politikern geforderten Fachkräfte zu-wer hat eine Erklärung?

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weroc 27.08.2018, 07:13
5.

Es müssen sich die Arbeits- und Lohnbedingungen ändern, den wie schon auch immer wieder in anderen Artikeln beschrieben wird, gibt es einige Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz finden. Aber das ist ja bestimmt nur deren Schuld....

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neutron76 27.08.2018, 07:15
6. Zuwanderung erfogt nicht ungesteuert mit Leuten, die bereits hier sind

In der Sendung wurde jetzt so getan als gäbe schon 300.000 gut integrierte Flüchtlinge, die einen Job haben und man müsse nur auf den Knopf Einwanderungsgesetz drücken und alles wird gut. Die meisten der Jobs sind aber alles andere als die soliden Fachkräfte, die hier suggeriert werden.
Es kann nicht sein, dass jetzt jeder, der es irgendwie übers Mittelmeer schafft mit einem prekären Job seinen Aufenthalt in D legitimieren kann.

Die Wahrheit ist, dass wir nachwievor zu wenig Kinder bekommen. Die Unternehmen, die morgen und übermorgen Ingenieure und Techniker brauchen, werden trotzdem im Ausland investieren, Einwanderunggesetz hin oder her. Wir können auch niemandem vorschreiben einen Beruf in der Altenpflege zu erlernen. Die Berufe stehen im Wettbewerb untereinander. Mit Geld kann man sie attraktiver machen.

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Havel Pavel 27.08.2018, 07:19
7. Man merkt deutlich das Wahlen bevorstehen

Besonders bei den Aussagen des Präsidenten Bouffier merkt man deutlich den Versuch stets im Sinne der potentiellen CDU Wähler zu sprechen, noch vor nicht allzu langer Zeit hätte man einige seiner Aussagen eher dem rechten Spektrum aus dem Munde eines AfD Politikers zugeordnet. Ob die Wählerschaft so geschlossen hinter ihm steht und alles was er aussagte auch abkauft werden die Wahlen zeigen. Andererseits sollte es ihm tatsächlich eine Herzensangelegenheit sein und es ihm tatsächlich gelingen Ordnung in die aufgelaufenen Missstände zu bringen, wozu sollte dann noch eine AfD ihre Berechtigung haben, die dann ja wohl überflüssig wäre.
Die Wähler werden es entscheiden und die Politiker und Bevölkerung werden sich der Entscheidung beugen müssen!

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heinz-aus-fo 27.08.2018, 07:20
8. Etwas fehlte

Es gibt durchaus die von Vielen vertretene Meinung, dass wir keinerlei Zuzug von ausländischen Arbeitnehmern brauchen, da die Digitalisierung vor der Tür steht und uns eine bis dato unvorstellbare Arbeitslosigkeit bescheren wird. Bei der bis zu 50% aller Arbeitsplätze wegfallen. Diese Meinung fehlte in der Runde. Auch wurde nicht erwähnt, wie Japan mit demselben Problem umgeht. Stattdessen war man im Wesentlichen einer Meinung. Das war mir zu dünn.

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mikeathome 27.08.2018, 07:20
9. Nicht nur Politiker lieben ihre Lebenslüge

Dass Deutschland kein Einwanderungsland sei, das ist nicht nur die Lebenslüge der Union, sondern auch all derer, die sie über Jahrzehnte mit satten (später: ausreichenden) Mehrheiten an die Regierung gewählt haben - ganz zu schweigen von jenen, die 1990 hinzukamen und sich offenbar bis heute nicht von ihren heißgeliebten Mauern und Zäunen verabschieden konnten.

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