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"Anne Will" zum Syrienkonflikt und zu Russland
DPA

Bestrafen oder vermitteln? Anne Will ließ über Russland und den Syrienkonflikt diskutieren. Irgendwie schienen alle Diskutanten ganz froh zu sein, dass Deutschland bloß mit harten Worten und nicht mit Waffen mitmischt.

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joachim.stiller 16.04.2018, 01:43
1. Bestrafen oder vermitteln?

Bestrafen oder vermitteln, das ist hier die Frage. Wahrscheinlich geht beides nicht, sein wir doch mal ganz ehrlich..

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dunnhaupt 16.04.2018, 02:55
2. Immer mitreden wollen, aber nie handeln

Deutschland könnte eine Schlüsselrolle zwischen Ost und West spielen, doch die Kanzlerin zieht es vor, gar nichts zu tun, wenn mal etwas von uns erwartet wird. Das deutsche Nichtstun in kritischen Momenten hat Tradition. Bei der einzigen Gelegenheit, als Deutschland ausnahmsweise im UNO-Sicherheitsrat mitstimmen durfte, enthielt Außenminister Westerwelle sich der Stimme. Apathie ist aber keine außenpolitische Strategie.

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hevopi 16.04.2018, 04:23
3. Ich akzeptiere zur Zeit nur

Herrn Steinmeier, der sich für die Diplomatie einsetzt. Bei vielen Politikern habe ich das Gefühl, sie haben immer noch nicht gelernt. Bei jeder kriegerischen Auseinandersetzung gibt es nur Verlierer, Russland sollte dringend wieder als echter EU-Partner behandelt werden, unterschiedliche Meinungen diskutieren ..ja.., Waffeneinsatz ..nein.. . Ich bin mir sicher, dass auch Herr Putin, der Assad zur Zeit "pflegt", mittelfristig ablehnt, wenn er wieder diplomatisch im Westen akzeptiert wird.

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wuehli 16.04.2018, 06:02
4. Nicht viel erhellendes

Mit den Herren Roettgen und v.Lambsdorf eher seit jeher blasse Leute, die auf "Linie" sind. Frau Atai bzgl. der Kompetenz für Russland GAAAANZ weit hinter Frau Dr. Krone Schmalz.
Ich fand mich eher bei Herrn v. Aken.

Fakt ist immer noch: Der Angriff auf Syrien war völkerrechtswidrig. Punkt.

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stefan.p1 16.04.2018, 06:19
5. Der Westen sollte sich mal ehrlich machen.

Sie haben keine Chance gegen die syrisch,iranisch, russische Allianz. Es sei denn, sie wären bereit einen richtigen Krieg anzufangen. Mit diesen halbherzigen Wischiwaschi - Aktionen können Trump,May, Macron und Co
totalitäre Herscher wie Putin, die Ajatollas oder Assad wohl kaum beeindrucken.
Also Schluß mit der Unterstützung der Rebellen,wo auch keiner weiß was man von denen zu erwarten hat.
Assad hat gesiegt - und wir können in Ruhe über die Zukunft Syriens nachdenken und verhandeln.

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bolko.anderko 16.04.2018, 07:01
6. Belanglos

Ein belangloser Kommentar zu einer belanglosen Sendung. Aber ich habe Verständnis für den Autor. Er muss ja was schreiben und da bleibt bei so einer Sendung nur eine gewisse Schnoddrigkeit übrig. Viel schlimmer ist, dass die Diskussion über politische Probleme allgemein sehr flach geführt wird, nicht nur bei Thema Syrien. Aber bleiben wir mal dabei: Wann wird über die Interessen der beteiligten Kräfte ehrlich gesprochen? Welchen Ordnungsrahmen für eine nachhaltige Lösung stellt man sich vor? Wie stellt man sich überhaupt eine Nachkriegsordnung für Syrien vor? Kann man die überhaupt entwickeln isoliert von den anderen Problemen in Middle East? Und dann ganz spannend: Wäre der Westen, wäre Deutschland auch bereit, die Konsequenzen zu tragen? Gerade Deutschland mit seiner arroganten "Wasch mich, aber mach mich nicht nass" Haltung?

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MeyerMitY 16.04.2018, 07:13
7. Gut analysierter Beitrag

Jedoch wird Eines auch klar: es geht im Syrien-Konflikt im Wesentlichen um globale Großmachtpolitik, nicht um die Menschen oder die Zukunft des Landes an sich.

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thequickeningishappening 16.04.2018, 07:22
8. Sehr einseitige Runde

Allesamt vorgefertigte Meinungen. Gerade von Einer Psychologin erwarte ich eine analytische Auswertung von was wann warum geschieht! Ablenkung von innenpolitischen Problemen, false flag seitens Der Rebellen just Einen Tag nachdem Trump den Rückzug ankuendigt? Die Glaubwürdigkeit der Weißhelme? Das Aufbauschen Einer Substanz (Chlorgas) zu Frankensteins Monster Waffe (aehnlich der Fassbomben) etc. etc.! Als Analyst sollte man zuallererst fragen:"Wem nuetzt Das Ganze?".

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garno 16.04.2018, 07:48
9. "Informationskrieg"

Laut ZDF-Politbarometer befürworten nur 7 % der Deutschen die "Strafaktion" gegen Assad, unsere Regierung befürwortet sie aber. Dann muß da doch etwas "zurecht" gerückt werden, dachte sich Anne Will. Und präsentiert in ihrer Sendung 5 Verteidiger der Aktion und nur einen Ablehner. Dann kann ich darin nur eine Werbe-Kampagne für die Regierung sehen und damit Teil des aktuellen "Informations-Krieges". Eine Informationssendung sieht anders aus

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