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"Anti-Patriarchats-Bewegung": Bitte die Hoden behalten
DPA

Viele halten #MeToo lediglich für einen Hashtag. Doch wenn selbst Ex-Trump-Berater Bannon darin eine Bewegung sieht, ist schon viel gewonnen auf dem Weg in eine Gesellschaft, die am Ende allen gut tut.

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nickleby 13.02.2018, 16:22
1. Warum dieser Eifer?

Wie erheiternd is es, Frau Stokowskis Kolumnen zu lesen. Sie sind fast immer inhaltslos, aber dafür umso wütender und angriffslustiger. Sie schwelgt in einem Vokabular, das sich in Injurien gefällt. Herabwürdigungen sowie Schmähungen werden als Kennzeichen aufgeklärten Journalismus' präsentiert. Ob der Spiegel sich mit dieser Journalistin einen Gefallen erweist bleibt offen...

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Newspeak 13.02.2018, 16:24
2. ...

Bevor morgen alles Friede, Freude, Eierkuchen ist (Eierkuchen, klingt das nicht ein wenig seltsam, wo im Beitrag ueber Kastrationsphantasien oder -aengste gesprochen wurde?) muessen sich Frauen aber noch abgewoehnen, sich Maenner fuer die Erfuellung ihrer Beduerfnisse zu halten. Natuerlich nicht alle Frauen. Aber die Sorte junger Frau, die sich einen alten, reichen Mann angelt, um mit dessen Kreditkarte shoppen gehen zu koennen. Die Sorte Frau, die zuhause bleibt, aber nicht um Kinder grosszuziehen, sondern mit dem SUV vormittags zum Kaffeeplausch mit ihren Freundinnen zu fahren. Und es gibt viele SUVs in deutschen Grossstaedten, die von keinem Mann gefahren werden.

Ja, wenn sich diese Dinge aendern, wird auch das Patriarchat Geschichte sein.

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miriam_rosenstern 13.02.2018, 16:30
3. Implantate

Liebe Frau Stokowski, Herr Bannon sieht die weiße Frau als neue Trägerin seiner Ideologie. Schließlich hat sich der von ihm installierte weiße Mann als nicht kompetent erwiesen. Der Kampf um die Frau ist immer auch ein Kampf um das, was sie austrägt. Als Meister der Manipulation ist Herr Bannon immer auch der Meister der Implantation.

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manque_pierda 13.02.2018, 16:31
4. werte

Autorin, der Duktus "wenn der Steve Bannon uns schon als Feind sieht, dann haben wir genügend Krach gemacht" zeigt, wie sehr Sie und ihre virtuellen "Mitstreiter" sich in der eigenen Filterblase bewegen. Lt. allen wichtigen Meinungsforschungsinstituten und deren Trendbarometer rangiert das Thema "Sexismus" beim Normalbürger im niedrigen einstelligen Bereich in Deutschland. Das Sie und Ihresgleichen gerne gegen Steve Bannon und die Weinsteins und Wedels dieser Welt kämpfen, geschenkt und von mir aus, aber das ist for normale Menschen ein Randthema, nur Meinungsmacher, die nach Aufmerksamkeit heischen und neue S... durchs Dorf treiben müssen, finden dies so extrem wichtig und überhaupt über allem stehend. Witzig ist dabei, dass Steve Bannon genauso tickt, bloß von der anderen Seite her, aber letztlich mit gleicher Methodik.

Verstehen Sie mich richtig, sexuelle Gewalt und Benachteiligung aufgrund von Geschlecht gehen gar nicht und niemand halbwegs normal sozialisierter Mann wird dies anders sehen. Diese Kampagne aber, die Vergewaltigung und persönlich als unangenehm wahrgenommenes Verhalten gleichsetzt in vielen Fällen, wird das Gegenteil bewirken und den Umgang der Geschlechter miteinander im offiziellen Kontext nachhaltig vergiften. Sex, Berührungen, Erotik und auch verbale Erregung machen uns als Menschen aus und ja, manche Männer und auch Frauen vergreifen sich ab und zu dabei, sind aber zumeist dennoch in der Lage, dies nach Gegenreaktion zu erkennen und sich zu korrigieren und für den Rest gibt es schon lange den Staatsanwalt.

Sie und andere Aktivistinnen gefährden dies durch Ihre Hyperventilation und beklagen sich noch, wenn der "böse, weiße Mann" dann vielleicht entnervt noch etwas rechts außen wählt, während man Verhalten von Zuwanderern, was inakzeptabel ist, teilweise mit kulturrelativistischen Argumenten unter den Teppich kehren will, ja immer blöd, wenn erklärte Diskriminierungsopfer, Opfer und Täter im gleichen Spektrum sind. Kurzum, ich bestreite erheblich, dass das , was Sie als bessere Welt am Ende des MeToo-Pfades sehen, tatsächlich so ist. Das Gegenteil wird der Fall sein und genau das wird dann Menschen wie Steve Bannon freuen!

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hmueller0 13.02.2018, 16:38
5. Von Männern an die Wand gefahren

Sie haben aber schon gemerkt, dass ausgerechnet die beiden Damen, die sie als große Erneuerinnen bennen, die zu den größten an die Wand Fahrer und Fahrerinnen überhaupt zählen. Merkel und Nahles sind doch buchstäblich der beste Beweiss, weshalb eine Quote - oder Frau als solche - nicht zwangsläufig alles besser macht. Diese Erkenntniss ist aber doch eigentlich Gleichberechtigung schlechthin - alle Geschlechter sind gleich viel Wert, gleich gut/böse gleich fähig/unfähig. Daher geht es auch nicht darum, das "richtige" Geschlecht in die entscheidenden Positionen zu bringen, sondern einfach die richtigen Menschen. Oder ist der Gedanke jetzt zu fortschrittlich?

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lupidus 13.02.2018, 16:43
6.

Erstaunlich wie gerne dieser "elende Rassist" für die eigenen Zwecke bereitwillig herbeigeholt wird, wo doch sonst alles was er sagt verteufelt wird. Mal abwarten ob Kim sich noch zu einer pro-feminsitischen Stellungnahme hinreißen lässt...

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dr.schnabel 13.02.2018, 16:44
7. Ach

nö. Bitte nicht den tausumdrölfzigsten Hodenbeitrag von Frau Stokowski.

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ambulans 13.02.2018, 16:44
8. wie

üblich halt, frau stokowski - haben sie übrigens schon das interview mit nora gomringer (genau, die tochter dieses dichters ...) über die verteidigung eines unbewaffneten gedichtes gegen militante ignoranz gelesen? finden sie in der berliner zeitung und in der frankfurter rundschau ...

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Tacheles El Dorado 13.02.2018, 16:51
9. "Patriarchat"

Sehr geehrte Frau Stokowski
in den Zitaten die sie von ihrem zitierwürdigen Steve Bannon wiedergeben, kommt trotz ihrer Behauptung das Wort "Patriarchat" gar nicht vor. Ansonsten ist ihre extreme subjektiv Betrachtung der Dinge sehr erstaunlich. Können Sie sich vorstellen, dass eine hetrogene Gruppe von Männern und Frauen auch Entscheidungen als Menschen und nicht aussschließlich als Mann oder Frau treffen? Grundsätzlich definieren sich nicht alle Menschen ausschlich über ihr Geschlecht.

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