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ARD-Sonntagskrimi: Der neue Odenthal-"Tatort" im Schnellcheck
SWR/ Martin Furch

Ein gruseliges Motivationsseminar, ein grimmiger Hotelmanager: Kommissarin Lena Odenthal unternimmt mit ihrem "Tatort"-Team einen Betriebsausflug, der allen Beteiligten zusetzt. Zuschauer inklusive.

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Ronja2003 04.03.2018, 18:07
1. So kann man einen ehemals brauchbaren Tatort versemmeln...

Babbeldasch war schon eine Zumutung. Daraus nichts gelernt zu haben scheint beim gebührenfinanzierten Fernsehen als "Resilienz gegenüber dem Zuschauer" empfunden zu werden...

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jujo 04.03.2018, 18:38
2. ...

Ich habe mir schon das letzte "Experiment" nicht angetan.
Heute schaue ich die "drei Tage des Condor" mit einer Flasche Rotwein und Chips.
Frau Odenthal/Folkerts ist reif für die Rente. Sie sollte die beiden Münchner Oldies gleich mitnehmen.
Allerdings war das jahrelang, neben den Kölnern, mein Lieblingstatort!

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cafe-wien 04.03.2018, 19:52
3. Danke für die Inhaltsangabe zur Warnung

Also kein Grund den Fernseher um 20:15 Uhr auf ARD zu stellen. Nächste Woche übrigens auch nicht. In Abwandlung einer alten Unterschriftenaktion: Ulrike Folkerts raus aus meinen Rundfunkgebühren!

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pSlr 04.03.2018, 21:52
4. Geht doch!

Mit Herrn Buß Rezensionen funktioniert das immer so kontraindikatorisch: Findet er's gut, ist es für mich eine Zumutung, verreißt er den Tatort, ist der meist überraschend gut. So auch heute. Eigentlich hab ich die Odenthal-Krimis seit Jahren abgeschrieben und dann läuft heute ein unterhaltsamer, schwarzhumoriger und atmosphärischer Krimi im klassischen Miss Marple "Whodunnit". Erinnert natürlich stark an die Wolf Haas-Brenner-Verfilmungen. Aber warum auch nicht. Jedenfalls eine nette Abwechslung, die mit der Teambildungsstoryline auch für den einen oder anderen Lacher sorgt. Danke Herr Buß! Auf Ihre Rezensionen kann man sich immer verlassen! ;-)

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stiller_denker 04.03.2018, 22:12
5. Eine Zumutung

Die erste halbe Stunde war ja noch ganz witzig und ich dachte "das wird ne Satire" (so wie Lena Odenthal beim Abendessen). Erst dann habe ich begriffen, daß es wieder so ein Improvisations-Tatort wird. Sowas kann man nachts um 3 auf Arte zeigen, aber nicht Sonntag abend, wenn man sich entspannt auf die neue Woche vorbereitet. Werde mir jetzt erstmal nen alten 70er-Jahre Tatort von der Festplatte ansehen. Vielleicht auch zum 42. Mal Miss Marple oder Edgar Wallace, so ein richtig spannender s/w Film. Mit solchen Produktionen bettelt ARD/ZDF ja um Abschaffung der Zwangssteuer.

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j.vantast 04.03.2018, 22:16
6. Das erste Mal

Das erste Mal dass ich Herrn Buß zustimmen muss. Was da in letzter Zeit an Tatort-Folgen auf das Publikum losgelassen wird ist einfach nur noch erbärmlich. Konstruiert, unglaubwürdig und die Tendenz schwankt zwischen grotesk und lächerlich. Der Tatort mutiert zu einer Sendung bei der sich scheinbar mittlerweile irgendwelche durchgeknallten Drehbuchautoren un Regisseure mal austoben dürfen. Schon am Anfang die Szene am Friedhof, natürlich mit künstlichem Nebel. Da wurde wirklich jedes billige Klischee bedient.

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Uwe Gast 04.03.2018, 22:18
7. Humbug

Viel Geld für grenzenlosen Humbug.
Kaum zu glauben dass man das Geld der Fernsehgebühren für diesen Blödsinn ausgibt und die Zuschauer zu den „Privaten“ treibt.

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kirisiyana 04.03.2018, 22:27
8. Oh doch,...

das hat mich wirklich überzeugt. Gratulation an all die Macher des Films, tolle Leistung! Skurril, experimentell, professionell. Dafür zahl ich meine Rundfunkgebühren. Toll, dass das deutsche Fernsehen sowas macht. Experimente dürften aus meiner Sicht sogar ein Reinfall werden, sonst wärens ja keine Experimente, sondern 0815/bewährte Schonkost. Nee nee, das ist schon richtig so, und übrigens hier absolut kein Reinfall, sondern großes Kino. Weiter so!

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spieglbaer 04.03.2018, 22:27
9. Speziell

.... das war doch megakreativ, wahnsinnige Flucht vom
Friedhof durch den Wald, ein Bär von einem Mann, der Schweinehällften durchs Kerkerzimmer seiner psychotischen Nichte trägt, und Fußknöchel im vegetarischen Essen. Unterhaltung pur. Die Bilder bleiben im Gedächtnis, nicht nur die Szene des nackten dampfenden Coachs im Schnee. Alles unwahrscheinlich? Stimmt. Aber darum geht's doch schon lange nicht mehr. Und Ulrike Folkerts spielt echt gut.

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