Forum: Kultur
ARD-Sonntagskrimi: Der Schweiz-"Tatort" im Schnellcheck
ARD

Der erste "Tatort" der Saison 2018/19 - und gleich ein Knaller: Die Schweizer Kommissare ermitteln vor und hinter der Bühne eines Konzertsaals. Ein Entfesselungsakt in Echtzeit.

Seite 2 von 3
apropos48 05.08.2018, 22:17
10. Schade.

Was war das denn? Schweizer Ermittler im Gestrüpp von Verbrechen an Juden, ein Kameramann auf Speed, ein Film eingekleidet in die (misslungene) Illusion eines Theatherstücks - (Anleihe bei 'im Schmerz geboren' mit Tukur und Mattes?) -
und kein Mensch hat bis zum Schluss auch nur eine Ahnung, worum es eigentlich geht. Was für einen eindringlichen, lehrreichen, politisch korrekten und trotzdem spannenden Film hätte dieses Thema hergegeben! Sorry, ich fand den Film grauenhaft misslungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dollenschmiere 05.08.2018, 22:46
11. Mal was anderes

Ein aktuelles Thema (Fluchthilfe) in einem ungewöhnlichem Gewand. Eine Regie/Kamera, die just in Time eine präzise Choreographie der Schauspieler inszenierte, die Hänger im Ablauf überspielte und deshalb zu keinem Zeitpunkt langweilig war.
Man muss es nicht immer haben und einige Zuschauer werden überfordert gewesen sein, aber für mich eine Abwechslung im Unterhaltungseinerlei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Little_Nemo 05.08.2018, 22:47
12. Kamera auf großer Fahrt

Ja holla, was war das denn? Ich hätte ja nie gedacht, dass ich das mal über einen "Tatort" aus der Schweiz sagen würde (obwohl ich das Ermittler-Duo mag), aber der hier konnte sich locker mit den Murot-Tatorten messen. Eine echte Perle. Hervorragende Geschichte, gut gespielt und grandios inszeniert. Die Kameraarbeit war verblüffend. Auch die Musik, die da auf der Bühne dargeboten wurde, fand ich übrigens klasse. Mal sehen ob ich die irgendwo bekommen kann. Auf jeden Fall danke für den Link zu Youtube! Einzig mit der Verständlichkeit der Dialoge hatte ich teils ein wenig Probleme. - Schweizer Akzent. An der Akustik lag es diesmal nicht. Konnte dem Genuss aber nichts anhaben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Little_Nemo 05.08.2018, 22:52
13. Gute Freunde kann niemand trennen (der Kaiser)

Zitat von edgar_suter
Die Produktion eines Schweizer Tatorts kostet SRF etwa 2.1 Millionen Franken. Es ist die teuerste Sendung, die das Deutschschweizer Fernsehen produziert. Die Zuschauer in Deutschland können diese Sendungen gratis geniessen. Sie sind ein Geschenk der Schweizer Gebührenzahler.
Das mag wohl richtig sein, aber wenn ich sehe was auf dem SRF so läuft - nicht zu vergessen, dass man in der Schweiz doch sicher auch deutsche Öffentlich-Rechtliche empfangen kann - nimmt man in der Schweiz aber doch offenbar auch gern Geschenke an. Gern geschehen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
freund*schnürschuh 05.08.2018, 22:53
14. Weltklasse

Sehr schade, dass es diesen Tatort nicht mehr geben soll!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hh-eimsbüttler 05.08.2018, 23:28
15. Super Tatort!!!

Spannend, ohne längen, tolle Schauspieler und grandiose Kamera. Das war kein Experiment, sondern ein Offenbarung was das Team kann. Selten hat mich ein Tatort so gefesselt, und ich bin seit "Taxi nach Leibzig" Version 1 dabei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Planquadrat 05.08.2018, 23:56
16. Und

Zitat von edgar_suter
Die Produktion eines Schweizer Tatorts kostet SRF etwa 2.1 Millionen Franken. Es ist die teuerste Sendung, die das Deutschschweizer Fernsehen produziert. Die Zuschauer in Deutschland können diese Sendungen gratis geniessen. Sie sind ein Geschenk der Schweizer Gebührenzahler.
in der Schweiz kann man die deutschen und österreichischen Tatorte nicht gratis genießen? Die jährlichen Produktionskosten dürften ihre 2.1 Millionen nun mehr als deutlich übersteigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
C@C 06.08.2018, 00:10
17. Unglaublich...

Was war das denn? Eine Zumutung..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Himbeertony 06.08.2018, 00:16
18.

Wie alles von Dani Levy sehr ambitioniert - aber formal völlig misslungen. Deutscher Film eben, er will und kann nicht, und eine Rettung ist nicht in Sicht.

Übrigens handelt es sich bei dem erwähnten Schulhoff-Stück nicht um eine Sinfonie, sondern eher um eine Art sinfonischen Tanz von zweieinhalb Minuten. Gerade weil kulturelle Themen in der SPON-Rubrik "Kultur" eine eher untergeordnete Rolle spielen, dachte ich mir, ich weise mal drauf hin.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Frank D. 06.08.2018, 00:49
19. Gut, aber enttäuschend.

Die Art wie dieser Tatort gemacht wurde finde ich sehr interessant und ich denke das man mit dieser Methode gute Filme machen kann. ABER bitte keinen Tatort !!! Ein "Psycho" Sohn der durch die Kamera mit den Zuschauern spricht. Eine Rückblende durch das öffnen einer Tür. Das alles passt sicher gut in einen Psycho Thriller und das könnte ein guter Film werden.
Aber bitte lasst den Tatort in Ruhe !!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 3