Forum: Kultur
Ausschreitungen in Charlottesville: Andere Sprache, selber Hass
REUTERS

Was passiert, wenn die extreme Rechte in demokratische Institutionen einzieht, konnte man in Charlottesville erleben. Dabei ist es egal wie sie sich nennen mag, ob "Alt-Right" - oder "AfD".

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Zaphod 15.08.2017, 14:35
1. Schönes zum Feiertag

Es ist doch immer wieder erfreulich festzustellen, dass es auch noch vernünftige Menschen wie Frau Stokowski gibt, die vernünftige Dinge schreiben. Mag auch manchmal nach der Lektüre von Forenbeiträgen der Eindruck entstehen, die Vernünftigen sind inzwischen in der Unterzahl, so besteht doch weiterhin Hoffnung, dass Solidarität, Mitmenschlichkeit und die Toleranz gegenüber Andersartigen weiterhin Werte sind, die zumindest von der Bevölkerung in Deutschland geteilt werden.

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hinschauen 15.08.2017, 14:50
2.

Afd und Ku-Klux-Klan - das ist für Sie also alles dasselbe, Frau Stokowski? Und die Fakten, die sie für diese Behauptung heranziehen sind....aha gefunden: die sagen es gäbe "Rede-und Sprechverbote". Und wer das tut, hängt auch dunkelhäutige Menschen am nächsten Baum auf? Was in dieser Kolumne steht ist nicht deshalb regelmäßig anderer Meinung bin wie Sie, Frau Stokowski, sondern weil die "Argumentationen", auf die Sie Ihre Meinungen stützen, regelmäßig eine intelektuelle Beleidigung sind.

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zynik 15.08.2017, 14:50
3. Mutig.

Shitstorm incoming....

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BettyB. 15.08.2017, 14:51
4. Etwas vergessen

Gab es da nicht einige Mitglieder der CDU, die schon öffentlich über eine Zusammenarbeit mit der AfD laut so nachdenken, als würden sie diese begrüßen? Nun, Merkel wird es richten. Doch wie?

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so_nicht 15.08.2017, 14:52
5. Am nächsten Baum aufknüpfen

gehört bisher nicht zum Wahlprogramm der AfD. Bei dieser Partei sollen sogar Menschen mit alternativer sexueller Orientierung und nicht- biodeutscher Herkunft in Führungspositionen sein. Vielleicht hat sich hier die Autorin selbst der geistigen Lynchjustiz schuldig gemacht. Die Rechts-Faschisten sagen eben immer zuerst "ich bin kein Rassist", die Links-Faschischten "ich bin für Meinungsfreiheit"...

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emmaz 15.08.2017, 14:52
6. Danke mal wieder.

Danke mal wieder für den gut formulierten Text zu diesem Thema, von dem man, wie bei anderen Themen oft auch, wünschte, es wäre gar nicht mehr nötig, sich damit zu beschäftigen. Aber leider ist es doch noch immer und immer wieder ein Thema. Darum gut, klare Worte zu lesen, denen man sich aus ganzem Herzen anschliessen kann.

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dasdondel 15.08.2017, 14:54
7. nichts gelernt

Zitat von
als wäre die rassistische Brühe, die diese Partei mitunter aufkocht, tatsächlich eine gerechtfertigte Meinung, die man eben haben kann.
Leider ist diese Aussage ebenso verblendet. Jeder darf jede beliebige Meinung haben - die Gedanken sind frei - auch wenn andere diese Meinung für falsch oder gefährlich halten. Rassismus zu verbieten ist nicht möglich, der Versuch ist selbst Faschismus.

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nestor01 15.08.2017, 15:00
8. Unzutreffende Gleichsetzungen

Was in den USA geschieht ist das Entgleisen ganzer Gesellschaftsgruppen, eine Verarmung des ehemaligen Mittelstands, Drogenprobleme gewaltigen Ausmaßes, Hunger. Ähnlich, aber noch viel ausgeprägter war die gesellschaftliche und politische Situation in Deutschland nach dem 1. Weltkrieg.
Was das mit der heutigen gesellschaftlichen Situation in Deutschland und der AfD zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

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der_seher59 15.08.2017, 15:00
9. Keinen Meter Strasse den Faschisten

überall auf der Welt.
Darüber brauchen wir nicht diskutieren.
Mir stösst als alter Sozi allerdings genauso die faschistoide Grundhaltung verschiedener Linksgruppen auf, die Niederbrüllen für ein Argument halten und Leute, die auch nur einen Hauch Kritik an den herrschenden Verhältnisse üben, in die ganz rechte Ecke drängen.
Da ist jedes, aber wirklich jedes, Augenmaß verloren gegangen

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