Forum: Kultur
Ausstellung über Superreiche: Pelze, Perlen, Pools
Lamia Maria Abillama/ Courtesy Galerie Tanit, München

Sie heißen Lawrence Carleton Peobody II oder Seine Durchlaucht Heinrich von und zu Fürstenberg: Die Fotoschau "Fette Beute" zeigt das Leben der Superreichen weltweit. Man pflegt einen feudalen Lebensstil - und zeigt auch gerne, was man hat.

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Dr. Elmo 16.10.2014, 18:06
1.

"Reichtum macht nicht glücklich" - stimmt! Aber es erleichtert Phasen des Unglücklichseins doch erheblich.

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blackwatcher 16.10.2014, 18:16
2. Wundere mich..

..ob z.B. UNICEF bei solchen Menschen ein Begriff ist.

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Reinhold Schramm 16.10.2014, 18:20
3. Die Polizei ist für die Armen da.

Merke: Der Knast in Deutschland ist vor allem für die Armen da, so wie in den USA und China.

Mit persönlicher Arbeitsleistung, Wert- und Mehrschöpfung, kann kein Mensch Vermögensmillionär oder Erbschaftsmilliardär werden!

Wäre die bürgerliche Justiz und Staatsgewalt nicht für die Reichen und ihre gutgeschmierten 'Sozialpartner' da, die vormaligen Ausbeutungs-Millionäre, Erbschafts-Multimillionäre und Raub-Milliardäre, sie wären heute in den Haftanstalten die Mehrzahl, die letzteren gar auf Lebenszeit und/oder alternativ im heutigen Hartz-IV-Strafvollzug.

"Zellengefängnisse! im Interesse der arbeitenden Klasse: das ist das letzte, das einzige ernst gemeinte Wort des Bourgeoissozialismus." (Marx/Engels, im "Manifest")

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remmbremmerdeng 16.10.2014, 18:29
4. Geld kauft keine Lebenszeit

könnte man unter das Bild von dem dahindämmernden Opi schreiben. Die Dame zählt bestimmt schon die Tage, bis sie ihn nicht mehr ertragen muß.

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killing joke 16.10.2014, 18:51
5. keine Reichen

Ich sehe auf den Fotos keine Reichen, nur zusammengewürfelte Privataufahmen von irgendwelchen dahergelaufenen Nobodys.

Wahrer Reichtum fängt da an, wo ein Vermögenszuwachs sich nicht mehr in den privaten Lebensumständen oder Konsumgewohnheiten repräsentieren lässt, sondern in politischen oder gesellschaftlichen Machtzuwachs fliesst.

Wenn wir die Grenze bei den Euro-Miliardären ziehen, für Deutschland immerhin 150 Familien.

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Wolffpack 16.10.2014, 18:53
6.

Jaja, wieder einer dieser Neidartikel. Die üblichen Kommentare haben ja auch nicht auf sich warten lassen.

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Newspeak 16.10.2014, 18:53
7.

Das Tröstliche daran ist, daß Reiche genau wissen, daß sie verachtet werden und daß sie ebenso genau wissen, daß sie eines Tages tot sind, wie wir alle. Das Zurschaustellen, die eitlen und belanglosen Zusammenkünfte mit Gleichrangigen, die Schönheitsoperationen, die Häuser und Juwelen, sie alle sind eigentlich nur Ausdruck einer Verzweiflung am Leben, von Leuten, die wirtschaftlich erfolgreich sind, aber eben nicht geistig. Außen hübsch und innen häßlich. Ständig nur dabei, Fassaden, die die Zeit zum Einsturz bringt, wieder aufzubauen, bis es nicht mehr geht.

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oranier 16.10.2014, 19:03
8. irrwitzige Titulierungen

"Sie heißen (...) Seine Durchlaucht Heinrich von und zu Fürstenberg"
Nein, kein Mensch heißt "Seine Durchlaucht". Das ist ein Adelsprädikat, das, wie alle übrigen, 1919, also vor nahezu hundert Jahren abgeschafft wurde.
Und wenn nicht derartige Medien, wie der "Spiegel", den Unsinn weiterhin unverdrossen reproduzieren würden, würden sich die Nachfahren des (Hoch-) Adels längst lächerlich machen durch die Pflege solch antiquierter Titelhuberei. In Österreich ist das regelrecht verboten.

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deepfritz 16.10.2014, 19:06
9.

Zitat von Newspeak
Das Tröstliche daran ist, daß Reiche genau wissen, daß sie verachtet werden und daß sie ebenso genau wissen, daß sie eines Tages tot sind, wie wir alle. Das Zurschaustellen, die eitlen und belanglosen Zusammenkünfte mit Gleichrangigen, die Schönheitsoperationen, die Häuser und Juwelen, sie alle sind eigentlich nur Ausdruck einer Verzweiflung am Leben, von Leuten, die wirtschaftlich erfolgreich sind, aber eben nicht geistig. Außen hübsch und innen häßlich. Ständig nur dabei, Fassaden, die die Zeit zum Einsturz bringt, wieder aufzubauen, bis es nicht mehr geht.
Neid und Missgunst, mehr lese ich aus ihrem Beitrag nicht heraus. Sie müssen ein trauriges Leben führen. Mein Beileid!

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