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Besser leben durch Humor: Selten so gelacht
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Angeblich ist es eine Tugend, über sich selbst lachen zu können. Aber das macht die Welt nicht besser, sondern schlechter. So unterhaltsam sind wir Menschen nämlich nicht.

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ra-live 17.06.2017, 08:37
1. Versteh ich echt nicht,

Ich finde mich weder erbärmlich, noch halte ich mich für einen fantastischen Kerl. Ich wechsel die Straßenseite, wenn mir ein Unsympath entgegenkommt, und ich weiß nicht, ob ich einer Frau in Bedrängnis helfen würde. Ich mache definitiv keine Fotos von Unfällen, weil ich nur ganz selten eine Kamera dabei habe.
Aber, was hat das alles denn nun mit dem Lachen zu tun?

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fritz__meyer 17.06.2017, 09:11
2. verstehe ich nicht 2

Ich kann mich dem ersten Beitrag nur anschließen. Schön wäre es, wenn dem text eine Interpretation beigefügt worden wäre, damit der geneigte Leser auch versteht, was damit gesagt werden sollte. Was man daraus lernen sollte. Ich kann das auch überhaupt nicht verstehen. Ich hoffe nur, dass ich, wenn ich in eine solche Situation kommen würde, der Frau helfen würde. Ansonsten kann ich den Beitrag zu 1 nur zustimmen

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jbexists 17.06.2017, 09:20
3. Ja, also

Sie hat schon Recht, die Frau Sybille, das mit der Ironie ist nicht immer einfach zu verstehen. Oder ist das schon Sarkasmus?

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der_weisse_wal 17.06.2017, 09:27
4. Rätsel

Was will uns dieser Artikel sagen?
Sollte man nicht froh sein, dass das unlustigste Volk der Erde zumindest ein bisschen lacht?

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laurent1307 17.06.2017, 09:35
5. Von wegen die Hölle sind die anderen...

Von Jean Paul Satre klauen.
Lachhaft!

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nervenarzt 17.06.2017, 09:50
6. Rätsel vs verstehe ich nicht

Die Wahrnehmung der Kommentatoren verstehe ich als Phänomen der Gegenübertragung.
Meiner meinung nach ist die Botschaft der Kolumnistin ja keine "du sollst" oder "du sollst nicht" Botschaft sondern eine versteckte (oder sogar unbewusste) Ratlosigkeit, eine Selbstoffenbarung a la "ich verstehe es nicht". Die Beobachtungen zu menschlichem Verhalten finde ich recht detailliert beschrieben und inspirierend. Schwierig finde ich es an den Stellen, wo die Kolumnistin ins wertende fast verzweifelt selbstoffenbarende verfällt. Es hat etwas von " wenn ich schon nicht sarkastisch sein DARF (weil mega-out) und nicht permanent über mich lachen KANN (weil ich die Haltung dahinter verachte), bleibt mir nur der Rückzug in eine innere Verbitterung, einen Inneren Weltschmerz und das macht mich hilflos. Diese Hilflosigkeit bekämpfe ich mit dieser Kolumne. Ich beanspruche keine Deurtungshoheit, aber das löst die Kolumne bei mir aus, sie wirkt mir eher wie ein Manifest.

Grüsse vom Hobbypsychologen...

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jj2005 17.06.2017, 09:57
7. Endlich hört mir jemand zu

"Oder sich Amazon Echo zur besseren lückenloseren Überwachung ihres erbärmlichen Lebens in die Wohnung stellen und denken: Endlich, endlich hört mir jemand zu." - na, da haben wir doch immerhin einen smalltalkfähigen Satz gelernt, DANKE!

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Poco Loco 17.06.2017, 10:10
8. Ein Land voller Wichtigtuer.

Eins fällt mir auch immer auf wenn ich lange im Ausland war, es ist schon erstaunlich für wie wichtig sich viele hier im Land halten. Jeder meint er sei die Krone der Schöpfung, hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen, müsste gleich und wie selbstverständlich jede Art von Dienstleistung in Anspruch nehmen können und kann immer volle Aufmerksam erwarten, als gebe es nur ihn alleine. Sicherlich ist das Bild geprägt von dem Medien und damit von Leuten die sich ohnehin gerne in den Vordergrund rücken bzw. selbst darstellen, aber durch Youtube u. Fakebook & Co. hat sich das inzwischen zu einem Maßenphänomen ausgebreitet, jeder ist sein eigener Star, Selfi hier Selfi dort. Früher gab es mehr höfliche Zurückhaltung, Understatement und Bescheidenheit, aber das finde ich hier immer weniger, deshalb tut es immer wieder mal gut, ganz normale und bescheidene Menschen z.B. in Asien zu treffen, die nehmen sich nicht so wichtig und sind sich ihrer Nichtigkeit bewusst, was ich viel sympathischer finde als die vielen Narzisten der westlichen Welt.

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Koana 17.06.2017, 10:10
9. Endlich.....

..... B. erkennt sich.

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