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Blockbuster-Regisseurin Patty Jenkins: "Wonder Woman muss genauso breitenwirksam sein
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Superregisseurin trifft Superheldin: Patty Jenkins spricht über ihren Kassenhit "Wonder Woman", Hollywoods Frauenfeindlichkeit und Großproduzenten von gestern.

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vitalik 15.06.2017, 20:34
1.

Die Frau ist eine sehr gute Regisseurin und der Film ist sehr gut gelungen, aber muss man ein Gender-Ding daraus machen?

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Vanessa Sparrow 16.06.2017, 08:20
2.

Zitat von vitalik
Die Frau ist eine sehr gute Regisseurin und der Film ist sehr gut gelungen, aber muss man ein Gender-Ding daraus machen?
Da sich Hollywood (bzw. vor allem diejenigen, die die Finanzierung sichern) bisland sehr hartnäckig sträubt, Regisseurinnen die gleichen Möglichkeiten zu eröffnen wie Regisseuren - ja.

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bmars 16.06.2017, 11:06
3.

Supergirl, Elektra, Catwoman sowie mit Einschränkung : Tank girl, Barb wire, Red Sonja;
Das sind alles Beispiele für Superheldenfilme bzw. Comicverfilmungen mit weiblichen Hauptfiguren.

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monoman 16.06.2017, 11:57
4.

Beim Superheldengenre erscheint mir das Publikum doch eher männlich zu sein, zumindest was das Leserpublikum der Originalcomics angeht. Dort sind weibliche Superhelden dann ja auch eher die Projektionsfläche eben dieses männlichen Publikums als Rollenmodelle eines weiblichen. Beim Publikum von Bewegtbildern mag das schon wieder etwas anders liegen, auf jeden Fall eine gute Sache, dass eine Frau als Regisseurin so einen Knaller landet. Das lässt für die Zukunft hoffen.

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hegri 16.06.2017, 12:06
5. Nur weil es diesmal um eine Superheldin geht

muss der Film nicht besser sein als die üblichen Superhelden-Filme in denen man bei unentwegtem Krach-Bumm bzw. Effekt-Getöse ermüdet und gelangweilt entschläft.

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chriswo 16.06.2017, 12:07
6. Immer das gleiche Thema

Der Feminismus muss natürlich gleich immer ein Gender Ding draus machen. Lasst den Krieg der Geschlechter kommen. Kam man nichtmal heutzutage einen Film genießen und machen ohne gleich zu sagen "Seht her, was für eine starke Frau... für den Feminismus" oder andersherum " Was, keine starke Frau in dem Film??? Das ist Misogynie!". Schon traurig, dass es in so einen Frontenkrieg ausgebrochen ist under überall Unterdrückung vermutet wird.

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kayakclc 16.06.2017, 13:33
7. Zeitgeist

Die Diskussion, die sich am Film entzündet, ist typisch für den Zeitgeist. Der Zeitgeist ist im ständigen Wandel begriffen, weil die Gesellschaftlichen Normen sich stetog ändern. Interessant ist, dass am Ende wirklich gut Geschichten selbst Jahrtausende überdauern. Ob das hier der Fall sein wird, wird sich für immer unserer Erkenntnis entziehen. Es bleibt nur die Frage, ob wir solch ein Filmgenre gut finden und ob des hier gut umgesetzt wurde.

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antandre 16.06.2017, 13:36
8.

Ein Gender-Ding machen doch die Menschen vorher draus, indem sie eine Frau erst dauernd drauf stoßen, dass es merkwürdig ist, dass sie als Frau irgendwas tut. Das sind vielleicht vorwiegend Männer, aber auch Frauen wundern ja schon mal rum, dass eine Frau irgendwas macht, was eher einem Mann zugeordnet wird. Das geht durchaus so weit, dass Frauen ignoriert werden von Kundinnen, weil diese einem Mann irgendwas eher zutrauen.
Was Filme angeht - ich bin nicht dafür, dass man so tut, als seien Frauen Männer, es sei denn, das charakterisiert im Besonderen diese Frau. Das bedeutet für mich nicht, dass eine weibliche Person nicht handelt wie ein Mann. Für ihre Charakterisierung würde ich mir aber wünschen, dass sie durchaus nicht austauschbar ist gegen eine männliche Figur.
Ich würde mir auch mehr Frauenrollen wünschen in RIchtung "Inside WOman". Oder als Figur von Ben oder Micky in "21". Vermutlich würde der Zuschauer dann aber bei gemischtgeschlechtlichen Teams eine sexuelle Spannung erwarten, ergo müssten hier beide Figuren Frauen sein, um dieselbe Filmstruktur zu haben.

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petrapanther 16.06.2017, 13:49
9.

Zitat von chriswo
Der Feminismus muss natürlich gleich immer ein Gender Ding draus machen. Lasst den Krieg der Geschlechter kommen. Kam man nichtmal heutzutage einen Film genießen und machen ohne gleich zu sagen "Seht her, was für eine starke Frau... für den Feminismus" oder andersherum " Was, keine starke Frau in dem Film??? Das ist Misogynie!". Schon traurig, dass es in so einen Frontenkrieg ausgebrochen ist under überall Unterdrückung vermutet wird.
Was genau finden Sie 'traurig'? Dass Frauen immer noch in vielen gesellschaftlichen Bereichen (insbesondere dem Filmgeschäft) benachteiligt sind? Oder dass sie dagegen aufbegehren?

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