Forum: Kultur
Bosbach verlässt Studio: Bei G20 eskaliert sogar der Maischberger-Talk
WDR/Melanie Grande

Von Beginn an aufgeheizte Atmosphäre: Sandra Maischberger wollte über die Gewalt beim G20-Gipfel sprechen. Doch die Runde war auf Streit aus, besonders zwei Gäste taten sich dabei hervor - bis einer ging.

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f-rust 13.07.2017, 03:22
1. Fr. Ditfurth

und, ruhiger, Hr. v. Aken gehören zu den geistigen Brandstiftern. Wieder einmal robuste GEZ-Zwangsgebührenverschwendung.

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Newspeak 13.07.2017, 03:34
2. ...

Wolfgang Bosbach tut immer ganz bescheiden und macht einen auf nett, aber in Wirklichkeit platzt er bald vor Eitelkeit. Dasselbe gilt auch fuer Jutta Ditfurth und viele andere der Dauergaeste in diesen Talkshows. Wieso kommen diese Leute eigentlich auf die Idee, sie waeren so schrecklich wichtig und bedeutend, dass man sie nach ihrer Meinung fragen sollte, oeffentlich und vom Geld der Buerger finanziert? Was ist deren Verdienst, dass sie sich aufschwingen duerfen, die Meinung bestimmter politischer Richtungen vertreten zu duerfen? Es ist ein Trauerspiel. Frueher waren Talkshows informativ, es ging um Themen, heute sind sie nur noch Selbstdarstellung der Moderatoren und Gaeste.

Ich finde, wer eine Talkshow so verlaesst wie Bosbach, sollte NIE wieder in eine andere Talkshow eingeladen werden. Das ist doch Kindergarten. Man fragt sich, ob man es eigentlich mit erwachsenen Menschen zu tun hat, oder ob in diesem Land alle debil geworden sind inzwischen.

Die Krawalle sind voellig sinnlos und ueberfluessig gewesen, aber sie waren weder unerwartet - dutzende Personen und Institutionen haben davor gewarnt - noch sind sie von der Polizei deeskalierend behandelt worden, ganz im Gegenteil, die Polizei wollte das so, alles, was die Polizei in Hamburg getan hat, hatte nur ein einziges Ziel, die Eskalation. Gleichzeitig war man dann aber unfaehig, mit den heraufbeschworenen Konsequenzen umzugehen. Und Leute wie Bosbach, die den Staat nie in Zweifel stellen, die typisch konservativ immer hinter der Polizei stehen, selbst wenn diese verfassungsfeindliche Massnahmen durchsetzt und brutal ist, gehoeren raus aus politischen Aemtern. Hamburg war Staatsterror!

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maartenk. 13.07.2017, 03:39
3. Ich habe die Sendung auch gesehen.

Für einen 65jährigen hat sich Wolfgang Bosbach extrem kindisch verhalten. Bevor er abgetreten ist hatte er ja schon zwei mal gedroht, die Sendung zu verlassen. Frau Ditfurth ist ja nun wirklich eine streitbare Person, aber in diesem Fall hat sie sich meiner Meinung nach überhaupt nicht provokant verhalten. Bosbach hingegen war von Beginn an auf 180. Vielleicht ist er einfach nur frustriert, dass er wieder nicht zum Innenminister berufen worden ist und Armin Laschet einen Parteirivalen aus seinem eigenen Wahlkreis ernannt hat. Schwach fand ich auch die Moderatorin, die Frau Ditfurth dann auch des Saales verweisen wollte, damit die Sendung paritätisch besetzt ist. Konsequenterweise hätte sie besser die ganze Talkshow abbrechen sollen. Und der Herr Jürges ist offenbar nicht nur mir mit seinen Besserwissereien auf die Nerven gegangen...

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opagila 13.07.2017, 03:39
4.

Ich kann nicht verstehen warum dauernd die Arbeit der Polizei kritisiert wird. Schreitet sie rechtzeitig ein ist es nicht recht, wartet sie, ist es auch nicht recht. Wir können in Deutschland immer noch froh sein, dass sich überhaupt noch Menschen entschließen, den Polizeidienst anzutreten. Die Polizei wird von jedem der glaubt er ist in der Lage Polizeiarbeit zu bewerten niedergemacht. Da ist der Polizist, der sich gegen Angriffe zur Wehr setzt aggressiv, die Polizisten die Randalierer festnehmen sind zu hart und die Aufforderung an die Vermummten, sich zu zeigen provoziert Gewalt. Wir sollten alle zufrieden sein, das kein unbescholtener Bürger zu Tode kam und das nur Autos und keine Häuser brannten. Um verletze linke Terroristen mache ich mir keine Sorgen. Die Sachschäden bezahlen die Steuerzahler zur Hälfte .Was zahlen die Gewalttäter? Wie wird die Rote Flora finanziert und was zahlt der bescheuerte Anwalt, der die Gewalt vor der eigenen Tür nicht mag, aber wenn sie in anderen Stadtteilen stattfindet sie gut findet? Aber später hat er das ja gar nicht so gemeint. Wovon leben die eigentlich?

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neutron76 13.07.2017, 03:46
5. Linksautonome Gewalt darf nicht verniedlicht werden!

Nein, der Zweck heiligt auch nicht die Mittel.
Die autonomen Krawalltouristen hätten die Stadt in jedem Fall zerlegt, egal wie weit die Demo gekommen wäre. Wenn ein linker Krawallmacher irgendwo vom Gerüst gefallen wäre, hätten andere wahrscheinlich nicht nur Autos, sondern auch Häuser angezündet. Schuld wäre dann auch die Polizei gewesen....

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marthaimschnee 13.07.2017, 03:48
6. Warum versagte der Staat?

weil auf der einen Seite die Konservativen auf nahezu jedem Gebiet an der Eskalation arbeiten. Egal ob Arbeitsmarkt, Rente, Gesundheit, Wohnen, Energie, Sicherheit, Außenpolitik, ja selbst bei einer Diskussion müssen alle ihre Basta!-Politik ertragen, weil sie sonst schmollend verschwinden. Und auch in Hamburg können sie ihre Hände ganz sicher nicht in Unschuld waschen, der ehrenwerte Herr Bundesinnenminister hatte sich ja regelrecht darauf gefreut, mit den eingeladenen Randalierern mal eben den Notstand und Bürgerkrieg proben konnte. Wenn man eine solche Bühne aufbaut, dann kommen garantiert welche, die sich darauf zur Schau stellen. Und auf der anderen Seite steht die SPD, die mal wieder doof genug war, dieses miese Spiel mitzuspielen, statt den Gipfel dankend abzulehnen. Darum versagt der Staat, weil wir auf rechte und jetzt auch linke Extremisten schielen, aber die extreme Mitte froh und munter wüten lassen.

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Qual 13.07.2017, 03:56
7.

Kann jetzt nicht erkennen, in wie fern der Artikelschreiber sich von den beanstandeten Dingen unterscheidet.

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schlauchschelle 13.07.2017, 03:58
8. Wieder einmal zeigt sich,

dass sehr viele linksorientierte PolitikerInnen, was linksextremistische Gewalt betrifft, auf diesem Auge blind sind, diese Gewalt im Stillen gutheißen und alles relativieren müssen. Solche PolitikerInnen als Bundesregierung? Gott bewahre. Jedenfalls erinnern mich immer mehr PolizikerInnen an eine Horde Kids im Sankasten, welche sich gegenseitig die Schippe wegnehmen und die Sandburgen kaputt machen. Wobei ich Frau Ditfurth schon vor 30 Jahren als unerträglich empfand, immer bereit, linke Randale als gut, wünschenswert und unvermeidbar zu plakatieren, Hauptsache, die Polizei ist immer an Eskalation schuld...

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mac4me 13.07.2017, 03:59
9. Dieser Artikel ist süffisant, aber absolut angemessen.

Denn Frau Ditfurth scheint der Meinung zu sein, dass es in Deutschland ein Grundrecht auf Talkshowpräsenz gäbe. Dabei wäre besser gewesen, sie wäre dort geblieben, wo sie vorher schon war: in der Versenkung nämlich.

Ihre Verharmlosungsversuche der Chaotengewalt erinnerten mich nur an eins: an die klammheimliche Freude der Sympathisantenszene zu RAF – Zeiten.

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