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Buchmessen-Gastland: Georgien ist spannend. Doch! Wirklich!
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Jedes Jahr steht ein Gastland im Fokus der Frankfurter Buchmesse. Diesmal eben Georgien, dachten wir schulterzuckend. Bis unser Autor diese Auswahl an Büchern vorlegte: Was für ein Land, dieses Georgien!

nadine-faerber 10.10.2018, 13:25
1. Jetzt kann man sich schon als Experte aufführen,

wenn einmal im Rahmen einer Buchmessen - Deligation in das Land geladen wurde, Wikipedia-Wissen referieren kann und ein paar Bücher gelesen hat.
Ich habe es mir eine Zeitlang angetan, den Twitter-Acount des Artikelschreiber zu verfolgen - Zur Nachahmung ausdrücklich NICHT empfohlen! - und weiß daher, wovon ich schreibe.

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nadine-faerber 10.10.2018, 14:00
2. Nachweis

Mesch auf Twitter: *SIE sind der große Kenner des Kaukasus', Ralph Helbig. ich hatte EINE Pressereise, seitdem eine Handvoll Begegnungen/Lesungen/Kontakte und drei Wochen Zeit, um ca. 15 Bücher zu lesen. :-)
aber: vielen Dank! Georgien & die Literatur dort bleiben in meinem Leben, auf jeden Fall.*
Einen Screenshot habe ich für den fall, dass der Tweet gelöscht wird.

Also ich war schon in den USA und habe Bücher von dort gelesen. Wikipedia weiß ich auch zu bedienen. Darf ich auch einen Artikel schreiben und mich *USA-Expertin* nennen*?

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troy_mcclure 10.10.2018, 14:45
3.

Zitat von nadine-faerber
Mesch auf Twitter: *SIE sind der große Kenner des Kaukasus', Ralph Helbig. ich hatte EINE Pressereise, seitdem eine Handvoll Begegnungen/Lesungen/Kontakte und drei Wochen Zeit, um ca. 15 Bücher zu lesen. :-) aber: vielen Dank! Georgien & die Literatur dort bleiben in meinem Leben, auf jeden Fall.* Einen Screenshot habe ich für den fall, dass der Tweet gelöscht wird. Also ich war schon in den USA und habe Bücher von dort gelesen. Wikipedia weiß ich auch zu bedienen. Darf ich auch einen Artikel schreiben und mich *USA-Expertin* nennen*?
Was wollen Sie mi Ihrem Beitrag sagen, ich kann Ihnen leider nicht folgen.

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nadine-faerber 10.10.2018, 15:49
4.

Dass ich mich frage, wie jemand beurteilen möchte, wie wirklichkeitsgetreu ein Roman ist, wenn er nur einmal im Rahmen einer Pressereise im Land war. Und dass es nicht gerade von Kenntnis georgischer Literatur zeugt, in drei Wochen (= 21 Tage) 15 Bücher gelesen zu haben. Und dass ich mich frage, was das für ein *Lesen* war, wenn ich z.B. für einen recht einfach geschriebenen Charlotte Link - Roman schon zwei Tage benötige.

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own_brain_user 10.10.2018, 22:22
5. @nadine faerber

Richtig. Alleine für den "Todesengel" von Kvaskhvadze habe ich im Urlaub drei Wochen gebraucht, und von Margvelashvili habe ich ein anderes Buch zu lesen versucht - da beißt man sich die Zähne aus. Alleine vom Pensum her ist die Liste nicht zu schaffen, und auch für mich, der seit Mitte der Nuller Jahre beruflich mit Georgien zu tun hat, das Land seit dreißig Jahren kennt und auch noch Familie dort hat, ist so ein Buch wie der "Todesengel" mit der letzten Seite noch lange nicht zu Ende. Solche Lektüre muss man erst einmal verarbeiten. Vielleicht entfällt das ja, wenn man nicht von Vorkenntnissen belastet ist... Aber Querlesen und eine geführte Reise ohne eigenes Erleben reichen definitiv nicht aus, um ernstgenommen zu werden. Da bin ich übrigens ebenso sensibel, wenn es um Länder geht, die ich nicht so gut oder gar nicht kenne. Eingestreute Wörter aus der Landessprache und ähnliche Gimmicks lassen mich sofort die landeskundlichen Qualitäten hinter einem Text infragestellen. Beste Grüße aus Tbilissi - leider kann ich in Frankfurt nicht dabeisein.

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nadine-faerber 13.10.2018, 23:33
6. Außer Der Held im Pardelfell

finde ich keines der Bücher interessant. Sie wirken alle zu anspruchsvoll und nicht für den Einstieg in die georgische Literatur geeignet. Es sind aber auch zu viele Bücher, die vorgestellt werden, mich erschlägt das.

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