Forum: Kultur
Deutsche Berlinale-Filme: Es konnte ja nur besser werden. Wurde es aber nicht
Schramm Film/ Marco Krüger / Berlinale

Ziel- und sinnlose Reisen nach Norwegen oder Montauk, dazu eine in der Vergangenheit verhaftete Doku über Beuys: Die drei deutschen Männerfilme im Berlinale-Wettbewerb verweigern sich Gegenwart und Realität.

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Freund_Fettsack 16.02.2017, 12:00
0. Warum nicht gleich Männer abschaffen?

Somit dann auch den Autor, dessen gendergemainstreamte Ergüsse uns dann erspart bleiben würden. Am besten alles Frauen überlassen, die ja bekanntlich fortschrittlicher sind und alles, aber auch wirklich alles, viel besser können. Bestes Beispiel ist hier dann wohl das überaus gelungene und von Kritikern und Kinobesuchern extrem begeistert aufgenommene Remake von Ghostbusters! Viele waren so extrem begeistert, dass sie schon gar nicht mehr in die Kinos gingen. Haha! Erkennt Herr B. eigentlich, dass sein Text streckenweise per definitionem rassistisch ist? Von wegen Diskriminierung von "alten" Männern?

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chico 76 16.02.2017, 12:07
1. Ob Männer- oder Frauenfilme,

der deutsche Film ist zum Wegschauen.
Seit Jahrzehnten suhlt sich die "schöpferische", subventionierte Macherschaft in Problemfilmen, anstatt für Entspannung zu sorgen.
Dietl wusste das.

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Pango 16.02.2017, 12:54
2. Deutscher Film? Nein, Danke!

Ödes Befindlichkeitsrulala, das sich auf der vergeblichen Suche nach Relevanz im Narzissmus der Filmschaffenden verliert.

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lugiar 16.02.2017, 12:58
3.

Das deutsche Autorenkino ist häufig abgehoben und möchtegern-avantgardistisch. Die Berliner Schule ist aufgrund ihrer Kälte kaum zu ertragen. Ich würde mich freuen, wenn die Filmförderung breiter und experimenteller werden würde. Es gibt so viel Talent, das nie eine Chance bekommt. Gleichzeitig müssen wir emotionslose, pseudorealistische, abgehobene Filme ertragen. Viele Absolventen deutscher Filmschulen glauben, Filme seien akademische Arbeiten. Aber Film ist Kunst - und Kunst ist Emotion.

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ancoats 16.02.2017, 13:13
4. Oha

Zitat von Freund_Fettsack
Somit dann auch den Autor, dessen gendergemainstreamte Ergüsse uns dann erspart bleiben würden. Am besten alles Frauen überlassen, die ja bekanntlich fortschrittlicher sind und alles, aber auch wirklich alles, viel besser können. Bestes Beispiel ist hier dann wohl das überaus gelungene und von Kritikern und Kinobesuchern extrem begeistert aufgenommene Remake von Ghostbusters! Viele waren so extrem begeistert, dass sie schon gar nicht mehr in die Kinos gingen. Haha! Erkennt Herr B. eigentlich, dass sein Text streckenweise per definitionem rassistisch ist? Von wegen Diskriminierung von "alten" Männern?
Da geht aber das Pferd so dermaßen durch... Wie um alles in der Welt kann man das alles aus dieser harmlosen Rezension herauslesen?! Und zu guter Letzt auch noch der Verwurf "rassistisch" - ach du meine gute Güte...

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urbanism 16.02.2017, 13:49
5. das Problem liegt in der Filmförderung

das Problem des Deutschen Films ist, dass alle gedrehten Filme über die Filmförderung schon bezahlt sind. Also kann man lustig drauf losdrehen, denn ob der Film an der Kasse Geld einspielt, interessiert keinen mehr. Das Ergebnis wäre sicherlich ein anderes wenn man wie in den USA, die Filme erst einmal selbst finanzieren müsste, um dann zu hoffen dass das Geld über die Kinokassen wieder reinkommt...

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killing joke 16.02.2017, 13:52
6. Nerv getroffen

Zitat von Freund_Fettsack
Somit dann auch den Autor, dessen gendergemainstreamte Ergüsse uns dann erspart bleiben würden. Am besten alles Frauen überlassen, die ja bekanntlich fortschrittlicher sind und alles, aber auch wirklich alles, viel besser können. Bestes Beispiel ist hier dann wohl das überaus gelungene und von Kritikern und Kinobesuchern extrem begeistert aufgenommene Remake von Ghostbusters! Viele waren so extrem begeistert, dass sie schon gar nicht mehr in die Kinos gingen. Haha! Erkennt Herr B. eigentlich, dass sein Text streckenweise per definitionem rassistisch ist? Von wegen Diskriminierung von "alten" Männern?
Entweder Artikel nicht gelesen und wutmännchen-Platte abgespult gegen die genderversiffte Weltverschwörung oder aggressiv geworden, weil treffende Kritik erkannt?

Von dem feministischen Opfergenöle mal abgesehen: das westliche Konsummännchen ist eine ausgehöhlte, leere Figur. Aus der Rolle des Familienvaters hat er sich herausdrängen lassen, für irgendetwas einzustehen oder aufzuopfern ist ihm zu anstrengend, allein als Zahnrädchen in der Arbeitswelt fühlt er sich noch am richtigen Platz, wo er autistisch vor sich hinrattern kann um andere Leute reich zu machen und das Taschengeld für seine infantilen Konsumspielzeuge heranzuschaffen. Eine Funktion, kein Akteur.

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Tausend Sassa 16.02.2017, 13:58
7.

Die ersten Kommentare hier wirken exakt so einfallslos, wie die Schreiber es deutschen Filmen vorwerfen...

Gab schon coole deutsche Filme in diesem Jahr in Berlin zu sehen. "Casting" und "Tiger girl" zum Beispiel. Aber eben nicht im Wettbewerb.

Der scheint 2017 aber generell eher öde zu sein.

Andres Veiels "Beuys" könnte ganz interessant werden. Hat ein bisschen Pech in diesem feuilletonistischen Rundumschlag gelandet zu sein.

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h.hass 16.02.2017, 14:07
8.

Deutsche Filme taugen eben nix, das kann man sich seit Jahrzehnten immer und immer wieder zum eigenen Leidwesen bestätigen lassen. Man kann es aber auch sein lassen, dann erspart man sich bleischwere, uninspirierte Stuemperei, witzlose Komödien und unsympathische, nervende Schauspieler.

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