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Deutsche Kleinstädte: "Im Saarland sieht es deprimierender aus als im Osten"
Ute Mahler & Werner Mahler/ Hartmann Books

Es ist leicht, sich über Kleinstädte lustig zu machen, sagt Fotografie-Legende Ute Mahler. Sie näherte sich den Orten und Menschen mit Respekt. Dann aber konnte sie den Schrecken nicht weglachen.

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skeptiker97 05.12.2018, 14:28
1. Gute Sache!

Hier wird mal ein flächendeckendes Problem aufgegriffen, das m.E. wichtiger ist, als die Befindlichkeiten von Großstädtern oder "Zugewanderten". Das hier betrifft viel mehr Menschen. Zudem wird immer beklagt, daß die Ballungsgebiete immer mehr Wohnungs-, Verkehrs- und Umweltprpbleme haben. Hier bestünde die Möglichkeit, Anreize zu schaffen, meht Produktivität in der Fläche anzusiedeln. Aber dazu erfordert es etwas mehr Interesse und Kreativität der Politik in D. Aber da sieht es schlecht aus: Kreativität Fehlanzeige und Interesse ist da mehr an Großstädten, "Zugwanderten" und allenfalls an Problemregionen außerhalb von D. Das beginnt schon bei Fragenn der Infrastruktur in der Fläche, die man vernachlässigt.

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Nikolas Schürmann 05.12.2018, 14:34
2. Man sollte es nicht überdramtisieren

Auch wenn es sicherlich ein Stadt Land Gefälle gibt: Auch die Deutschen die auf dem Land wohnen, sind im internationalen Vergleich sehr reich. Das Problem an Dörfern und Kleinstädten sehe ich darin, dass man nur in Großstädten wirklich studieren kann. Natürlich ziehen die Jugendlichen dann nach dem Abitur weg.

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frafra 05.12.2018, 14:37
3. Beispiel Saarland

Da können wir uns lebhaft vorstellen was uns mit einer KKH in Deutschland erwartet. Sie war ja Ministerprädidentin im Saarland als die Koalition mit Pauken und Trompeten zusammengebrochen ist.

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gixxe97 05.12.2018, 14:52
4. Blödsinn

Zitat von frafra
Da können wir uns lebhaft vorstellen was uns mit einer KKH in Deutschland erwartet. Sie war ja Ministerprädidentin im Saarland als die Koalition mit Pauken und Trompeten zusammengebrochen ist.
AKK ist viel zu jung, um das verbockt zu haben. Sie denken viel zu kurz. Solche Ereignisse brauchen Jahrzehnte. Da waren auch andere Parteien beteiligt.

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spon-facebook-1261351808 05.12.2018, 14:55
5. Nie wieder Kleinstadt!

Da Deutschland insbesondere in der Provinz immer weiter nach recht abdriftet, lobe ich mir doch mein Leben in der Großstadt. Ich komme aus einer schwäbischen Kleinstadt und weiß, wovon ich rede...

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olli0816 05.12.2018, 15:00
6. Viele Kleinstädte sahen vor 40 Jahren auch trostlos aus

Auch in Bayern gibt es genügend Kleinstädte, die nicht sonderlich spannend sind. OK, wir haben heute weniger junge Leute und diese ziehen natürlich da hin, wo die Chancen besser sind. Aber das Phänomen ist nicht so ganz neu. Die Leute sind immer dahin gezogen, wo sie Jobs zum Leben finden können. Das halbe Ruhrgebiet, was heute offiziell als Deutsche gilt, ist eigentlich polnisch. Auch wenn man das vielleicht nur noch am Nachnamen sieht, weil die Familien nur noch Deutsch als Muttersprache sprechen.

Kleine Städte sind per se langweilig. Man muss da schon geboren sein und viele Leute kennen, um es zu mögen Ich musste leider mit 12 von München Haidhausen nach Fürstenfeldbruck-Buchenau ziehen. Das ist zwar nicht weit von München weg, aber die Menschen waren von der Mentalität ganz anders. Daneben die vorherrschende Leere ohne viel nennenswerte Geschäfte und Möglichkeiten empfand ich nur als schrecklich. Andererseits haben sich die dort Ansässigen ganz wohl gefühlt, alles eine Sache der eigenen Erfahrungen.
Ob Saarland jetzt so schrecklich ist, weiß ich nicht. Kenne ich so gut wie gar nicht. Aber ob jetzt Castrop-Brauxel oder Guben so viel besser ist, wage ich mal zu bezweifeln.

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gglueck 05.12.2018, 15:06
7. Recherche oder Werbung

Das Ehepaar Mahler scheint in Hamburg gut vernetzt zu sein. Warum sonst machen Sie, Frau Padtberg, eine Story über ein käufliches Buch, dass der Mitbewerber "Die Zeit" in ähnlicher Form bereits am 29.10.2018 online gestellt hat? Sie scheinen Ihre eigenen Leser für eher unterbelichtet zu halten. In der Fotostrecke schreiben Sie "Wo genau die Aufnahmen jeweils entstanden sind, lassen die Fotografen offen." Im ähnlichen Artikel in der Zeit vor ca. fünf Wochen hatten die gleichen Fotos in den Bildunterschriften aber alle Namen der Kleinstädte, in denen die Fotos entstanden sind. Hatten Sie kein Belegexemplar, wenn Sie schon die Werbung geschrieben haben?

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swelch 05.12.2018, 15:08
8. Flucht der AKK

AKK hat sich aus der Verantwortung
geschlichen.
Es wäre besser gewesen, wenn sie
in dem Amt geblieben, für das sie einmal vom Volk gewählt wurde

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tanzindenmai 05.12.2018, 15:11
9. na ja

Zitat von gixxe97
AKK ist viel zu jung, um das verbockt zu haben. Sie denken viel zu kurz. Solche Ereignisse brauchen Jahrzehnte. Da waren auch andere Parteien beteiligt.
aber sie hätte das angehen und verbessern können.
konnte sie aber nicht...

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