Forum: Kultur
"Die Geschichte eines Abends": Was sich Annalena Baerbock und Tim Wiese zu sagen habe
NDR/ Daniel Bremehr

Sprechen, nicht talken: In "Die Geschichte eines Abends" treffen sich fünf einander fremde Prominente und unterhalten sich. Das klingt banal, ist aber eine große Leistung.

dasfred 01.12.2018, 11:48
1. Nicht mein Fall

Ich habe mir gerade einige Szenen reingezogen. Der Stil der Sendung passt zum NDR. Sowas ähnliches hatten wir schon mal. Als Zuschauer komme ich mir vor, wie jemand, der bei einer intimen Party in der Ecke steht und die Gäste beobachtet, die einerseits als kleine Runde um den Tisch sitzen, sich aber trotzdem bewusst sind, dass rundherum dutzende Leute mit Kamera und Mikrofon stehen. Inszenierte Betroffenheit. Gespräche über Dinge, die nicht wirklich interessant sind. Auf dem Sendeplatz verbrät der NDR in letzter Zeit so einige Personality Konzepte, von denen ich nicht eines gelungen fand. Ist ähnlich wie Kabarett und Comedy. Das kann der NDR auch nicht. Immer der Anspruch, das muss nordisch unterkühlt rüberkommen.

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stefanmargraf 01.12.2018, 12:09
2. Uups, Frau Rützel, Sie können ja auch "normal"

Scheinbar war die Sendung tatsächlich so gut, dass ich sie mir ansehen werde....ich habe sie ja eh schon bezahlt.

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Alexis_Saint-Craque 02.12.2018, 13:28
4. Dot_tot

Man müsste schon am Gewäsch anderer Leut interessiert sein. Aber auch dort wird nur gewaschen, was überall gewaschen wird. Absolut uninteressant.

| Und die Abstinenz vom mühsam zelebrierten Ritus der Litter-Signature ist nur der Gastgeberin zu verdanken, was zu begrüßen ist. Ansonsten hätten wir uns durch einen wahren Dschungel an wild wuchernder Rosettenfloristik kämpfen müssen. Für das Self-Marketing ist das natürlich Gift - wo sind denn die sonst üblichen Ovationen der Made-my-day-Heloten? Nun, das Antidot wird in Kürze publiziert werden.

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hansfrans79 06.12.2018, 06:15
5.

Zitat von stefanmargraf
Scheinbar war die Sendung tatsächlich so gut, dass ich sie mir ansehen werde....ich habe sie ja eh schon bezahlt.
Das glaube ich nicht, dass Sie für die Sendung bezahlt haben.
Sie zahlen einfach nur GEZ. Das Geld ist dann nicht mehr das Ihre.
Der Sender bezahlt.
Ich zahle ja auch nicht, damit andere Leute mit über 120 km/h auf der Autobahn rasen, ich wäre ja verrückt.
Nein, ich zahle Steuern, nach dem Bezahlen gehört mir das Geld nicht mehr und Behörden zahlen damit den Erhalt von Autobahnen, die ich gar nicht nutze.
Und das ist auch gut so. Solidarprinzip, Sie wissen schon..

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D_v_T 07.12.2018, 10:13
6.

Erinnert mich an "Durch die Nacht mit.." auf arte.

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