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Eklat um Jim Acosta: Der CNN-Journalist, mit dem sich Trump anlegte
AP

Der CNN-Reporter Jim Acosta darf nach seinem öffentlichen Schlagabtausch mit dem US-Präsidenten nicht mehr ins Weiße Haus. Wer ist dieser Journalist, und warum ist er ein rotes Tuch für Donald Trump?

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observerlbg 08.11.2018, 14:09
1. Eine derartige Segnung durch Trump....

...kann Jim Acosta eine steile Karriere bescheren. So wenig Souveränität hätte ich DT nicht zugetraut. Ziemlich dünnhäutig der POTUS mittlerweile. Das Restprogramm für die nächsten Jahre kann ja noch sehr unterhaltsam werden.

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fluxus08 08.11.2018, 14:14
2. Das hinterhältigste an dieser Geschichte ist

die Bekundung von Trump-Pressesprecherin Sarah Sanders, in der sie Acosta vorwirft, eine Mitarbeiterin des Weißen Hauses angefasst zu haben.
Gottseidank gibt es Filmaufnahmen, die das Gegenteil beweisen, weil derartige Anschuldigungen in der heutigen Zeit besonders schnell Gehör finden.

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Andraax 08.11.2018, 14:16
3. Videobeweis

Witzig, dass man inzwischen den Videobeweis braucht um die FakeNews aus dem Weißen Haus zu widerlegen. Vermutlich werden bald Videoaufnahmen von Zusammenkünften des POTUS mit der Presse nicht mehr erlaubt sein. Jedenfalls ist die Behauptung Acosta hätte "Hand an die junge Dame gelegt" vollkommen aus der Luft gegriffen. Die Aktion sieht eher danach aus, wie ein zu kleiner Basketballspieler veruscht von einem größeren den Ball zu bekommen, der den Ball einfach nur aus der Reichweite des kleineren Spielers hält. Wenn hier überhaupt jemand die Hand angelegt hat, war das die junge Dame.

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simcoe 08.11.2018, 14:17
4. Wo bleibt die Unterstützung?

"Fast" alle anderen Medienvertreter im Raum sehen da nur wort- und regungslos zu. Warum gibt es da keine Unterstützung von den gesamten versammelten Reportern. Selber schuld, wenn die sich das alles gefallen lassen. Hätten ja alle gesamt den Raum verlassen können als Protest oder alle aufstehen. Am besten wäre, wenn die mal alle 2 Wochen GARNICHTS über Trump berichten würden, das wäre dann am schlimmsten für ihn.

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pulverkurt 08.11.2018, 14:18
5. Angebliches Fehlverhalten des Journalisten eine glatte Lüge!

Jeder der das Video des Schlagabtauschs gesehen hat kann bestätigen, dass die Frau versuchte dem Journalisten das Micro zu entreissen während er noch sprach, und von ihm keinerlei Aktion in Richtung der Frau ausging. Und jeder der etwas anderes behauptet ist ein Lügner, so klar und deutlich muss man das sagen. An die Trumpies: Schaut Euch bitte das Video an, bevor ihr etwas anderes behauptet! Seht, wie Euer Meister wieder mal lügt!

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K. Larname 08.11.2018, 14:21
6.

Zitat: "Sehr wohl aber verstoße es gegen die US-Verfassung, wenn die Regierung versuche, mit dem Entzug einer Akkreditierung die Pressefreiheit einzuschränken. Was erklärt, warum das Weiße Haus in seiner Begründung auf Acostas angebliches Fehlverhalten abhebt."

Ist ein Szenario vorstellbar, in dem es zu einem Rechtsstreit kommt, den der Journalist gewinnen kann, wenn die Falschheit der Anschuldigung und somit der Verfassungsbruch eindeutig beweisbar ist und welche Konsequenzen kann das für den gelben Mann haben?

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helmutwegerif 08.11.2018, 14:33
7. Guter Ton war gestern

Wäre dieser Mensch, der sich allen Ernstes US-Präsident nennen darf, nicht so schlimm, wie er ist, wäre noch jede Berichterstattung über seine Einlassungen ein ums andere Mal ziemlich lustig und clownesk. Dass aber die halbe USA ihm derart den Hintern küsst - immer wieder unglaublich und unheimlich. Noch unheimlicher aber ist, dass, sobald ihnen die Trump-Ära auf die Füße fallen wird - was eines Tages unweigerlich so kommen wird - dann auch gleich der halbe Globus darunter zu leiden haben wird. Wie wenig Handhabe die Politik gegen derartige Typen hat, sieht man drüben am Beispiel Trump, hierzulande am Beispiel Infantino & Co.: fürchterliche Artikel und nichts als Entrüstungen und übliche Dementi. Ob Politik, Autoindustrie oder Sport, die Übernahme von Verantwortung gehört schon lange nicht mehr zum guten Ton. Wo so etwas allgemeinübliche Benimmetikette ist, ist die Abfärbung auf ganze Gesellschaften auch nicht mehr verwunderlich.

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lp26 08.11.2018, 14:58
8. Wieso...

...wird von den Journalisten nicht mal deutlich gesagt, was Sache ist: der Präsident und das Weiße Haus lügen vorsätzlich. Wieso werden diese Pressekonferenzen von den Journalisten nicht gesammelt boykottiert?

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finchen0598 08.11.2018, 15:01
9. Trump macht doch sowieso was er will

der hätte Acosta auch eine reinhauen können und behaupten Acosta hätte angefangen. Ergebnis wäre lediglich gewesen, dass Fox News den Vorfall schon passend dargestellt hätte und man den unliebsamen Journalisten eingelocht.....
Da wehrt sich doch keiner mehr gegen. Der ist schon faktisch ein Autokrat.
Ich habe da alle Hoffnung auf Besserung verloren.

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