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Erdbeben in Kathmandu: Unesco will zerstörtes Weltkulturerbe rekonstruieren
DPA

Beim Erdbeben in Nepal wurden auch zahlreiche Weltkulturerbe-Stätten zerstört. Die Unesco glaubt, sie ließen sich wieder aufbauen - zu einem hohen Preis.

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romaval 27.04.2015, 17:22
1. Das alles wieder aufzubauen

um wieder Turisten ins Land zu bringen finde ich nicht nötig.Das was das alles kostet wäre besser angelegt im Ausbau der Infrastruktur. Wird da wieder aufgebaut geht ein großer Teil des Geldes sowieso in irgendwelche Taschen von regierungsnahen Personen.

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symolan 27.04.2015, 17:29
2.

Nepal ist, meinte ich, weiterhin eines der ärmsten Länder der Welt.
Sicher richtig, da etwas Kaputtes wieder aufzubauen, damit verwöhnte Wohlstandstouristen dies begaffen können. Haben ja alle Bewohner derzeit Häuser...

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bruno bär 27.04.2015, 17:35
3.

Zitat von romaval
um wieder Turisten ins Land zu bringen finde ich nicht nötig.Das was das alles kostet wäre besser angelegt im Ausbau der Infrastruktur. Wird da wieder aufgebaut geht ein großer Teil des Geldes sowieso in irgendwelche Taschen von regierungsnahen Personen.
Touristen können zwar auch ein wirtschaftlich wichtiger Faktor sein, aber ich halte auch nichts davon irgendwelche Bauten zu rekonstruieren. Es gibt wichtigeres als die Vergangenheit wieder aufzubauen, z.B. die Zukunft.

Die UNESCO gehört abgeschafft, welche Bauten sich UNESCO Weltkulturerbe nennen ist echt lächerlich, dafür wird den Menschen vor Ort das Leben unerträglich gemacht, wie bei der Elbbrücke in Dresden.

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mirkoklemm 27.04.2015, 17:37
4. Und die Menschen?

Das ist ja alles recht und schön. Aber ich finde, zuerst sollte man daran denken, wie die vielen Menschen wieder ein Dach über dem Kopf bekommen.

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atech 27.04.2015, 17:37
5. Erdbebengebiet

Nepal ist nach wie vor Erdbeben-gefährdet, darum macht es wirklich keinen Sinn, die sowieso zerstörten, historischen Gebäude, Tempel, etc., wieder aufzubauen.

Das Geld wäre besser in erdbeben-sicheren Häusern für die Bevölkerung angelegt. Schließlich sind Tausende Menschen obdachlos geworden. Und die Menschen sind wichtiger als die Antiquitäten.

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karend 27.04.2015, 17:47
6. Imitat

Hm, nachgebaut? Das ist sicher gut gemeint, wäre aber m.E. falsch.

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loeweneule 27.04.2015, 17:47
7.

Zitat von symolan
Nepal ist, meinte ich, weiterhin eines der ärmsten Länder der Welt. Sicher richtig, da etwas Kaputtes wieder aufzubauen, damit verwöhnte Wohlstandstouristen dies begaffen können. Haben ja alle Bewohner derzeit Häuser...
Zum einen dürften die baulichen Zeugen der Vergangenheit auch für die Bevölkerung nicht unwichtig sein. Tradition, Religion etc. Zum anderen lockt sowas Touristen ins Land, die wiederum Geld ausgeben, was die Menschen dort auch zur Wiederherstellung ihres Lebensraums befähigt. Mal davon abgesehen, daß es für Wiederaufbau von Wohnungen ebenfalls Gelder fließen werden. Wenn Sie das Interesse an alter Kultur als "begaffen" bezeichnen, so ist das Ihr Problem.

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Golengo 27.04.2015, 17:53
8.

Das ist sehr teuer für so eine arme Stadt. Aber nur so kommen die Touristen, die Geld geben. Ob es sich lohnt. Ich denke nicht. Denn so schnell kommt das Geld von den Touristen auch nicht. Es lohnt sich erst nach Zeit. Für die Unesco lohnt es sich auf jeden Fall.

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bertholdalfredrosswag 27.04.2015, 17:55
9. Ob dieser Vorschlag der richtige ist?

Ich weiß nicht ob die Imitate dieser zerstörten Orginalkultur den Reiz ausüben werden wie die zerstörten. Eine vordergründige Frage wird es sein müssen, wovon sie sich in Zukunft ihre Lebenshaltung sichern können. Die Abhängigkeit vom Tourismus ist eine fragile Option. Dazu müssten zumindest die neu errichteten Bauten und Denkmäler erdbebensicherer gebaut werden. Vordergründig geht es aber um die aktuelle Existenz oder Überlebensmöglichkeit der Totalgeschädigten. Keine Neubauten mehr, ohne den Faktor #Erdbeben# mit einzubeziehen.

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