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Erfolgreiche Comedy-Serie: Zwölfte Staffel von "The Big Bang Theory" wird die letzte
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"Wir ertrinken in Tränen": Nach zwölf Staffeln wird "The Big Bang Theory" im kommenden Jahr enden. Die Schauspieler und Macher versprechen, die Serie werde mit einem epischen Knall enden.

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markzwanzig 23.08.2018, 01:14
1. Sheldon

und Amy kriegen Nachwuchs wäre mal mein Tipp. Auf jeden Fall ein Teil des finalen Knalls wirds sein. Könnte ich drauf wetten.

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Meckerameise 23.08.2018, 02:01
2.

Ich hab schon vor einigen Staffeln das Interesse verloren. Aus dem teilweise noch sehr nerdigem Verhalten sind irgendwann Beziehungsdramen geworden, die so auch andere Sitcoms haben - Zwecks irgendeiner Entwicklung hat man das Alleinstellungsmerkmal einfach über Bord geworfen. Gerade Sheldon Cooper, der Zeit seines Lebens Ticks ohne Ende hat und dem das Aspergersyndrom nachgesagt wird (was der Produzent aber verneinte), macht in kürzester Zeit eine Komplettwende, sonstige Logikfehler mal ausgeklammert wie, als er Penny belehrte, dass man mit den Füßen zur Haustür schläft zwecks Verteidigung, irgendwann später in der Serie auf einem anderen Sofa aber einfach mit dem Kopf zur Tür schläft (glaube bei Penny). Die chronischen Wiederholungen auf Pro7 taten ihr übriges.

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linksrechts 23.08.2018, 02:41
3. Schade, aber gut so...

Die Serie war in ihrer Thematik bahnbrechend und hat gezeigt, wie sexy Bildung bzw. Wissenschaft sein kann. Großartige Comedy von genialen Autoren. An den wissenschaftlichen Witzen haben echte Physiker mitgearbeitet... es wurde viel Aufwand betrieben. In den letzten Jahren ist die Serie dann natürlich irgendwann etwas beliebig geworden und es is gut, dass nun Schluss ist. Ich hoffe das Ende wird so kreativ wie die ersten Staffeln. Dank an Chuck Lorre und den gesamten Cast für die vielen schönen Stunden.

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surgeon84 23.08.2018, 05:13
4. Schade

Big bang ist m.E. mit das Beste was im TV läuft. Ich sehe mir auch die Wiederholungen immer mal wieder an und finde sie auch beim xten mal noch witziger oder auch nachdenklicher als der meiste scripted Unsinn, der uns sonst so vorgesetzt wird. Hoffentlich zeigt diese letzte Staffel nochmal als das, was die Reihe so klasse gemacht hat!

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bammbamm 23.08.2018, 06:31
5. Episches Finale?

Der Zeitpunkt für ein würdiges Finale wurde leider um ca 6 Staffeln verpasst, leider ein Problem der meisten Comedyserien

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stefan.hemmer 23.08.2018, 06:54
6. Es geht um Freundschaft, ums Erwachsenwerden

Nicht nur: es geht immer auch um Wissenschaft, Technik und wesentliche Elemente der Pop-Kultur (nur Musik fehlt erstaunlicherweise fast vollständig). Gerade das macht die Serie in Verbindung mit dem häufig darauf basierenden Humor so interessant und einzigartig.

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rainerwäscher 23.08.2018, 07:21
7. Das Ende

Wahrscheinlich fällt ein Klavier vom Himmel und tötet die Hauptdarsteller.

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jhea 23.08.2018, 07:35
8. Ein glück!

Die Serie wimmert seit dem Ende der ersten Staffel doch nur noch vor sich hin.
Wie kann es da noch einen großen Knall geben?
Es ist ja nicht so als sei irgendeiner der 'Wissenschaftsgags' dort lustig...
Futurama hat uns gezeigt wie Wissenschaftsgags lustig sein können... und die brauchen keine Lache aus der Konserve, um zu zeigen dass etwas lustig ist.
Wie der N+1 Cineplex... oder als das Bier in der Kleinschen-Flasche verkauft wurde... Das Rennen auf dem Möbiusband
;D
Hier würde Sheldon uns erstmal erklären warum das lustig sein soll... kinnas... So funktioniert Humor nicht... naja offenbar doch... für einige

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Atheist_Crusader 23.08.2018, 08:16
9.

Zitat von Meckerameise
Ich hab schon vor einigen Staffeln das Interesse verloren. Aus dem teilweise noch sehr nerdigem Verhalten sind irgendwann Beziehungsdramen geworden, die so auch andere Sitcoms haben - Zwecks irgendeiner Entwicklung hat man das Alleinstellungsmerkmal einfach über Bord geworfen. Gerade Sheldon Cooper, der Zeit seines Lebens Ticks ohne Ende hat und dem das Aspergersyndrom nachgesagt wird (was der Produzent aber verneinte), macht in kürzester Zeit eine Komplettwende, sonstige Logikfehler mal ausgeklammert wie, als er Penny belehrte, dass man mit den Füßen zur Haustür schläft zwecks Verteidigung, irgendwann später in der Serie auf einem anderen Sofa aber einfach mit dem Kopf zur Tür schläft (glaube bei Penny). Die chronischen Wiederholungen auf Pro7 taten ihr übriges.
Das Problem war, dass es mehrheitlich nicht wirklich nerdige Witze waren, sondern Witze über Nerds. Man sollte nicht so sehr mit den Charakteren lachen und deren Witze verstehen, sondern eben darüber wie seltsam die doch sind. Die Serie ist auf der Popularitätswelle geritten die die Nerd-Kultur damals erlebt hat, aber sie richtete sich weniger an Nerds als an Außenstehende.

Dass man dann die Charakterentwicklung so weit getrieben hat, bis selbst viele unterhaltsamere Schrullen (z.B. Wolowitzs Versuche als Pick-Up Artist) verschwunden sind, war ein zusätzlicher Sargnagel. Normalerweise ist Charakterentwicklung ja eine gute Sache, aber da sollte man schon im Voraus einen Plan haben wie die Charaktere und derne Humor dann später noch zusammen funktionieren.

Aber die ewigen Wiederholungen waren als Problem nicht halb so groß wie der Fakt, dass die meisten Gags sich ganz einfach schlecht übersetzen ließen. Serien die von ihrem Wortwitz leben, schaut man am besten im Original. Deswegen kennt ja auch kaum Jemand in Deutschland z.B. Community. Großartige Serie, aber mindestens 75% des Witzes verschwindet in der Übersetzung. Und das laste ich nichtmal den Übersetzern an - lippensynchron Witze über Sprach- und Kulturbarrieren hinaus witzig zu halten ist verdammt harte Arbeit.

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