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Erfolgreiche Comedy-Serie: Zwölfte Staffel von "The Big Bang Theory" wird die letzte
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"Wir ertrinken in Tränen": Nach zwölf Staffeln wird "The Big Bang Theory" im kommenden Jahr enden. Die Schauspieler und Macher versprechen, die Serie werde mit einem epischen Knall enden.

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krautrockfreak 23.08.2018, 08:34
10. Es reicht nun auch mal

So lustig die ersten Staffeln auch waren, man merkte die letzten Jahre schon, dass man so lange wie möglich auf der Erfolgswelle reiten möchte, ist ja für alle ein Riesengeschäft. Leider wurde es dann irgendwann langweilig, auch durch die ewigen Wiederholungen. Die Serie ist nun einfach am Ende.

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derBob 23.08.2018, 09:23
11. Big Bang zum Ende

Der Fahrstuhl wird repariert

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HorstOttokar 23.08.2018, 09:25
12.

Das könnte auch daran liegen, dass die von ein paar Jahren aufkommende Nerd-Begeisterung mittlerweile wieder deutlich abflaut.

Nicht ganz unschuldig daran sind die Nerds selbst, deren Hardcore-Varianten sich in den USA derzeit regelmäßig unbeliebt machen - siehe Elon Musk oder die immer wieder aufkochenden Internetmobs gegen verschiedene Frauen, die in der Gamesbranche tätig sind, oder gegen Journalistinnen.

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egoneiermann 23.08.2018, 09:42
13.

Zitat von Meckerameise
Ich hab schon vor einigen Staffeln das Interesse verloren. Aus dem teilweise noch sehr nerdigem Verhalten sind irgendwann Beziehungsdramen geworden, die so auch andere Sitcoms haben - Zwecks irgendeiner Entwicklung hat man das Alleinstellungsmerkmal
ja aus der Anfangsidee hat sich eine Sitcom über Beziehungen entwickelt, aber so ist ja auch das Leben. Ich finde, sie ist aber immer im Niveau weit über anderen, eben weil es um Looser geht und nicht um die besonders witzigen Strahlemänner etc. Ich schaue mir es immer noch gerne an, wobei ich als Physiker vorbelastet bin.

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ynwa_ 23.08.2018, 09:53
14. soso

Zitat von jhea
Die Serie wimmert seit dem Ende der ersten Staffel doch nur noch vor sich hin. Wie kann es da noch einen großen Knall geben? Es ist ja nicht so als sei irgendeiner der 'Wissenschaftsgags' dort lustig... Futurama hat uns gezeigt wie Wissenschaftsgags lustig sein können... und die brauchen keine Lache aus der Konserve, um zu zeigen dass etwas lustig ist. Wie der N+1 Cineplex... oder als das Bier in der Kleinschen-Flasche verkauft wurde... Das Rennen auf dem Möbiusband ;D Hier würde Sheldon uns erstmal erklären warum das lustig sein soll... kinnas... So funktioniert Humor nicht... naja offenbar doch... für einige
Futurama hat uns Wissenschaft erklärt, der war gut.
BTW. Futurama ist eine Animationsserie, vielleicht können Sie uns die
Sinnhaftigkeit erklären eine Animationsserie mit einer Serie mit realen Personen erklären, hmm, nein besser doch nicht.
Ist im Grunde auch egal ,ob Sie die Serie verstanden haben oder nicht, interessiert so oder so keinen,

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Patrizier 23.08.2018, 09:54
15.

Zitat von Atheist_Crusader
Das Problem war, dass es mehrheitlich nicht wirklich nerdige Witze waren, sondern Witze über Nerds. Man sollte nicht so sehr mit den Charakteren lachen und deren Witze verstehen, sondern eben darüber wie seltsam die doch sind. Die Serie ist auf der Popularitätswelle geritten die die Nerd-Kultur damals erlebt hat, aber sie richtete sich weniger an Nerds als an Außenstehende. Dass man dann die Charakterentwicklung so weit getrieben hat, bis selbst viele unterhaltsamere Schrullen (z.B. Wolowitzs Versuche als Pick-Up Artist) verschwunden sind, war ein zusätzlicher Sargnagel. Normalerweise ist Charakterentwicklung ja eine gute Sache, aber da sollte man schon im Voraus einen Plan haben wie die Charaktere und derne Humor dann später noch zusammen funktionieren. Aber die ewigen Wiederholungen waren als Problem nicht halb so groß wie der Fakt, dass die meisten Gags sich ganz einfach schlecht übersetzen ließen. Serien die von ihrem Wortwitz leben, schaut man am besten im Original. Deswegen kennt ja auch kaum Jemand in Deutschland z.B. Community. Großartige Serie, aber mindestens 75% des Witzes verschwindet in der Übersetzung. Und das laste ich nichtmal den Übersetzern an - lippensynchron Witze über Sprach- und Kulturbarrieren hinaus witzig zu halten ist verdammt harte Arbeit.
Sie schreiben viel Wahres! Die Serie wäre wohl auch nicht so erfolgreich gelaufen, wenn sie sich nur oder hauptsächlich an Nerds gerichtet hätte. Dennoch waren manche Gags nur mit etwas Hintergrundwissen zu verstehen, es wurde nicht alles von Sheldon erklärt (wie hier jemand anderer unterstellte).
Mein Eindruck ist, dass mit der Zeit die "Zähmung" der Nerds, also ihre Anpassung an den Mainstream, zunahm. Heiraten, Kinderkriegen, etc. Das ist wohl so etwas das Happy End: Der Nerd ist endlich kein Nerd mehr, sondern genauso wie "wir", nur sehr gebildet.
Ich habe die Serie übrigens auch im Original geschaut und finde es immer ganz furchtbar, wenn meine Freundin beim Zappen auf Pro7 in einer synchronisierten Folge hängenbleibt. Warum Wiederholungen ein Problem sein sollten, verstehe ich nicht ganz. Höchstens weil man in den ganzen Wiederholungen schwieriger die neuen Folgen findet und sich daher mit den entsprechenden Websites auf dem Laufenden halten muss, wann neuer Stoff kommt. Ein Problem, dass ich allerdings nicht hatte, weil ich die Serie eh nicht im TV geschaut habe (s.o., außerdem die nervigen Werbepausen).

Für das Ende würde ich zwei Ideen anderer Nutzer kombinieren: Der Fahrstuhl wird tatsächlich repariert und begeistert fährt die Clique nach ganz oben. Dummerweise haben die Techniker einen Fehler gemacht, daher stürzt der Fahrstuhl von dort bis in den Keller ab und mit einem Big Bang endet die Serie. Doch solch schwarzer Humor ist kaum zu erwarten, zumal man ja in x Jahren eventuell nochmal Geld mit einem Kinofilm oder einem Revival einstreichen will.

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hyperlord 23.08.2018, 10:18
16.

Zitat von HorstOttokar
Das könnte auch daran liegen, dass die von ein paar Jahren aufkommende Nerd-Begeisterung mittlerweile wieder deutlich abflaut. Nicht ganz unschuldig daran sind die Nerds selbst, deren Hardcore-Varianten sich in den USA derzeit regelmäßig unbeliebt machen - siehe Elon Musk oder die immer wieder aufkochenden Internetmobs gegen verschiedene Frauen, die in der Gamesbranche tätig sind, oder gegen Journalistinnen.
Nein, ich denke, was andere schon schrieben, trifft es:
die Serie war anfangs brilliant, ist aber immer mehr zu einer 08/15-Sitcom degeneriert, in dem man im Grunde genommen allen Hauptfiguren ihre Eigenheiten genommen hat.

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egoneiermann 23.08.2018, 10:22
17.

Zitat von jhea
Die Serie wimmert seit dem Ende der ersten Staffel doch nur noch vor sich hin. Wie kann es da noch einen großen Knall geben? Es ist ja nicht so als sei irgendeiner der 'Wissenschaftsgags' dort lustig... Futurama hat uns gezeigt wie Wissenschaftsgags lustig sein können... und die brauchen keine Lache aus der Konserve, um zu zeigen dass etwas lustig ist. Wie der N+1 Cineplex... oder als das Bier in der Kleinschen-Flasche verkauft wurde... Das Rennen auf dem Möbiusband ;D Hier würde Sheldon uns erstmal erklären warum das lustig sein soll... kinnas... So funktioniert Humor nicht... naja offenbar doch... für einige
Übliches Gerede und natürlich auch falsch. Die erste Staffel war, wie bei fast allen Serien eher schwach, die Personen mussten sich erst entwickeln.
Falsch auch das Lachen auch der Konserve, die Serie wird vor Publikum aufgezeichnet und die Reaktionen sind echt.
Bei Futurama geht es nicht um Wissenschaft sondern um SF.

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Marc87 23.08.2018, 10:27
18.

Ich hatte irgendwann mal ein Interview mit den Schauspielern gelesen, in denen diese zugaben, dass sie in der ersten Staffel zuerst nix von dem verstanden haben, was die da eigentlich gesagt haben - wären halt lauter komische Fremdwörter gewesen.

Natürlich war die Darstellung der Charaktere überzogen, aber es hatte eben alles einen gewissen wahren Kern: Alleine die Folge über Onlinerollenspiele, in denen Howard jubelt, weil er einen Gegenstand über Ebay einkauft hat und Penny der Sucht verfällt.

Deswegen war es auch keine Serie über Nerds, sondern eben primär eine für Nerds. Man hat viele Witze nur verstanden, wenn man zumindest im Physikunterricht irgendwann mal aufgepasst hat. Und man hat eben manches - wenn natürlich auch heillos überzogen - aus dem eigenen Nerd-Freundeskreis (oder von sich selber) wiedererkannt.

Mir wurde die Serie dementsprechend auch von Freunden vorgestellt, die allesamt Physik studieren, Pen&Paper spielen und auf Jonglier- und Spielecons gehen.

Und all das wurde im Laufe der Staffeln halt immer weniger und ist mehr in eine Beziehungs Sitcom umgeschlagen. Ich bin dann irgendwann bei Staffel 6 oder 7 entgültig ausgestiegen, weil ich es schlichtweg nur noch langweilig fand.

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DJ Doena 23.08.2018, 10:37
19.

Zitat von egoneiermann
Falsch auch das Lachen auch der Konserve, die Serie wird vor Publikum aufgezeichnet und die Reaktionen sind echt.
Mag zwar sein, aber es gibt einfach zu viele Probleme mit dem Konzept. Bei den Sitcoms mit Lach-Track muss jeder Satz humorig sein und eine Pointe haben. Es gibt kaum einen Satz nachdem nicht gelacht wird, obwohl überhaupt nichts witziges gesagt wurde.

Ist mir auch neulich beim Zappen bei den "Wilden Siebzigern" aufgefallen. "Mach noch das Auto zu!" *hahahaha* Und ich nur: "Was? Warum?"

Auf Youtube gibt es da schöne Demonstrationen, wo Leute sich die Mühe gemacht haben, dass Lachen mal aus der Tonspur rauszufiltern.

Da kann man mal an sich selbst testen, ob es wirklich komisch ist, was die Leute da sagen.

https://www.youtube.com/watch?v=jKS3MGriZcs

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