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Feine Sahne Fischfilet in Dessau: Arschwackeln gegen rechts
DPA

Nach der Absage des Bauhauses hat die linke Punkband Feine Sahne Fischfilet trotzdem in Dessau gespielt: Im Brauhaus ließ sie sich von Hunderten Fans feiern. In der Stadt blieb es friedlich bis schläfrig.

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zeisig 07.11.2018, 11:53
1. Alles gut.

Wenn die Direktorin Claudia Perren: sagt, das Bauhaus - ausgerechnet das Bauhaus - sei ein "unpolitischer Ort", dann ist das so. Punkt. Die Dame ist immerhin die Direktorin. Für mich jedenfalls hat ihr Wort mehr Gewicht als die Bewertungen, die von außen kommen. Ich verstehe nicht, was es daran zu meckern gibt. Die Band FSFF findet ja schnell und problemlos alternative Auftrittsorte, wie man gesehen hat. Also alles gut.

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ch_78 07.11.2018, 12:16
2. Nicht alles gut

Zitat von zeisig
Wenn die Direktorin Claudia Perren: sagt, das Bauhaus - ausgerechnet das Bauhaus - sei ein "unpolitischer Ort", dann ist das so. Punkt. Die Dame ist immerhin die Direktorin. Für mich jedenfalls hat ihr Wort mehr Gewicht als die Bewertungen, die von außen kommen. Ich verstehe nicht, was es daran zu meckern gibt. Die Band FSFF findet ja schnell und problemlos alternative Auftrittsorte, wie man gesehen hat. Also alles gut.
Obwohl ich die Musik von dieser Band nicht leiden kann und es grenzwertig finde Musiker die vom Verfassungsschutz beobachtet wurden, weil sie neben einer Bauanleitung für Moltowcocktails auch einen Aufruf zur Gewalt gegen Polizisten auf der Webseite hatten einzuladen, ist es nicht in Ordnung sich von jemanden zur Absage eines Events nötigen zu lassen, weil die politische Einstellung angeblich nicht stimmt.

Wenn man dies weiter spinnt, wo landen wir denn da? Soll sich ein Veranstaler zukünftig immer die Erlaubnis von AFD und ANTIFA einholen, damit eine Aufführung stattfinden kann?

Nein man hätte es knallhart im Bauhaus durchziehen müssen und im Zweifel die Chefs austauschen oder die Stiftung sanktionieren müssen.

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dasfred 07.11.2018, 12:27
3. Reinigendes Gewitter

Da sind mal ein paar Köpfe durchgespült worden, die glauben, Bauhaus ist nur sowas wie ein Museum für Design. Mir hat gefallen, dass die Band nicht vor der Entscheidung eingeknickt ist, sondern gezeigt hat, dass Dessau wirklich bunt ist und nicht vor Rechten kuscht. Frau Direktorin hat dabei nun mal leider einen sehr schlechten Eindruck hinterlassen, aber man sollte ihr noch eine Chance geben, der Welt zu zeigen, dass es bei Bauhaus nicht nur um Form und Funktion ging.

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alexrio 07.11.2018, 12:35
4.

Zitat von zeisig
Wenn die Direktorin Claudia Perren: sagt, das Bauhaus - ausgerechnet das Bauhaus - sei ein "unpolitischer Ort", dann ist das so. Punkt. Die Dame ist immerhin die Direktorin. Für mich jedenfalls hat ihr Wort mehr Gewicht als die Bewertungen, die von außen kommen. Ich verstehe nicht, was es daran zu meckern gibt. Die Band FSFF findet ja schnell und problemlos alternative Auftrittsorte, wie man gesehen hat. Also alles gut.
Nein es nicht alles gut, wenn eine Absage begründet wird man hätte Angst vor AFD/Nazi´s Aktion wegen dem Auftritt dann läuft etwas falsch.

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Nania 07.11.2018, 12:42
5.

Zitat von zeisig
Wenn die Direktorin Claudia Perren: sagt, das Bauhaus - ausgerechnet das Bauhaus - sei ein "unpolitischer Ort", dann ist das so. Punkt. Die Dame ist immerhin die Direktorin. Für mich jedenfalls hat ihr Wort mehr Gewicht als die Bewertungen, die von außen kommen. Ich verstehe nicht, was es daran zu meckern gibt. Die Band FSFF findet ja schnell und problemlos alternative Auftrittsorte, wie man gesehen hat. Also alles gut.
Beschäftigen Sie sich mit der Geschichte von "Bauhaus", dann werden Sie sehr schnell merken, warum die Kritik an Frau Perren absolut berechtigt ist. Wenn Bauhaus eines nämlich nicht ist, dann unpolitisch.

Dazu kommt, vor wem man eingeknickt ist: Vor den Rechtsextremen, die es geschafft haben, so Druck auszuüben, dass man sich vor dem Auftritt einer linken Band fürchtet, egal, was man nun persönlich oder politisch von "Feine Sahne Fischfilet" hält.

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2623 07.11.2018, 12:59
6. Hört sich nicht polemisch an,....

Zitat von zeisig
Wenn die Direktorin Claudia Perren: sagt, das Bauhaus - ausgerechnet das Bauhaus - sei ein "unpolitischer Ort", dann ist das so. Punkt. Die Dame ist immerhin die Direktorin. Für mich jedenfalls hat ihr Wort mehr Gewicht als die Bewertungen, die von außen kommen. Ich verstehe nicht, was es daran zu meckern gibt. Die Band FSFF findet ja schnell und problemlos alternative Auftrittsorte, wie man gesehen hat. Also alles gut.
deshalb ein Gedanke, lesen Sie über das Bauhaus und seine Vertreter, tauchen sie ein in die Geschichte, dann ist die Diskussion und auch die Bitte des ehemaligen Direktors, dass Frau Perren sich zurück ziehen soll, besser für sie einzuordnen.

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kabayashi 07.11.2018, 13:12
7. Doch, es ist alles gut

Zitat von alexrio
Nein es nicht alles gut, wenn eine Absage begründet wird man hätte Angst vor AFD/Nazi´s Aktion wegen dem Auftritt dann läuft etwas falsch.
Wenn eine linksradikale Band, die zur Gewalt gegen Polizisten aufruft, aus politischen Gründen nicht auftritt.
Viellecht waren ja auch das die Beweggründe, und nicht nur ausschliesslich die Angst vor Gegendemos.
Egal, ob links- oder rechtsextreme Gesinnungen im Spiel sind, man muss die Entscheidung respektieren können.

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naklar261 07.11.2018, 13:16
8. Endlich

Der gefühlt 100ste Artikel über die Tragödie dieser Band...die Eigentlichen Hauptakteure in diesem Stück sollten wohl eher die Veranstalter und Kriminellen sein. Die Band und deren Meinung bzw. Reaktion dazu spielt meines Erachtens vielleicht in einer Jugendzeitung eine Rolle, warum ich ständig damit konfrontiert werde...? Bleibt ein Rätsel

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wahrsager26 07.11.2018, 13:45
9. Wo ist das Problem?

Ich habe zwar den Streit nur am Rande verfolgt, habe mich aber vom ersten Tag gefragt ,warum das Bauhaus nicht klipp und klar sagen konnte: Wir möchten keinen Auftritt,wir wollen keinen Unmanierlichkeiten in diesem Bau raum geben .Ich denke nämlich, dass das Bauhaus auch etwas zu verlieren hat, hatte! Warum konnte sich so nicht geäußert werden? Ja, ich weis, woanders klappt es auch nicht! Danke

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