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Feminismus-Panorama von Meg Wolitzer: Emanzipation von der Emanzipation
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Gibt es einen falschen Feminismus? Meg Wolitzer erzählt in "Das weibliche Prinzip" von zwei Frauen-Generationen, die auf unterschiedliche Weise um Selbstbestimmung kämpfen.

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Lykanthrop_ 20.07.2018, 17:11
1.

Gibt es noch kein Kommentar ?
Der Feminismus hat mehr Beachtung verdient.
Leider ist der berechtigte Feminismus von einst zur selbstgerechten, schwarz-weißen und männerfeindlichen Ideologie geworden. Feministinnen sind laut, aber vielleicht schon wieder eine stark schrumpfende Gruppe. Schade, ich mag emanzipierte Frauen.

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kuntergrau 20.07.2018, 22:01
2. Ich sehe keinen männerfeindlichen Feminismus, sondern jede Menge ...

... männlichen Frauenhass. Das Netz läuft davon über.

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freddygrant 20.07.2018, 22:26
3. Aber, Aber! Ich finde der ....

... Feminismus in seiner kosequentesten Form hat uns
endlich die Gechlechterbefreiung gebracht. Und nicht
nur das! Diese Befreiung der Geschlechter und was es
sonst noch gibt macht uns alle auch von temporären
und finanziellen Zwängen frei. Sofern trotzdem duale
und generative Aktionen mit finanziellen Pflichten zu
regeln sind, gilt hier dann auch das duale Kostenprinzip
(fifty-fifty evaluation).

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Lykanthrop_ 21.07.2018, 08:39
4.

Zu Kommentar 2, dass es auch viel Frauenhass im Netz gibt bestreite ich nicht. Da liegt ja genau der Unterschied zwischen ihnen und mir, sie malen die Welt in schwarz-weiß.

Zu Kommentar3, ich gebe ihnen Recht der Feminismus in einem gerechten Sinn ist absolut erstrebenswert, gleiche Rechte und Pflichten, Vor- und Nachteile für Männer und Frauen. Ich bin dabei. Ich mag emanzipierte Frauen.
Vielleicht lebt es sich für viele Frauen im finanziellen Windschatten des Lebens doch einfach bequemer ?

Das Leben als Mann ist nicht immer Gold, das der Frauen ebenso nicht. Lasst uns voneiander emanzipieren und für Geschlechtergerechtigkeit kämpfen.

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kuntergrau 21.07.2018, 13:25
5. @ Lykanthrop

Im Netz gibt es Hasskommentare von Männern gegenüber Frauen, wie es umgekehrt nicht ansatzweise der Fall ist. Die Benennung von solchen Fakten als "Schwarzweißmalerei" hinzustellen und so zu tun, als sei alles halbundhalb und mittelgrau, ist Tatsachenverdrehung.
Und: Sie "mögen emanzipierte Frauen" - aber wie deren Emanzipation aussehen soll und was "berechtigter" Feminismus ist, das wollen Sie bestimmen. Fällt Ihnen da nicht selber der Widerspruch auf?

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freddygrant 21.07.2018, 14:31
6. High, eine kleine Ergänzung ...

Zitat von Lykanthrop_
.... dass es auch viel Frauenhass im Netz gibt bestreite ich nicht. Da liegt ja genau der Unterschied zwischen ihnen und mir, sie malen die Welt in schwarz-weiß. ..... ich gebe ihnen Recht der Feminismus in einem gerechten Sinn ist absolut erstrebenswert, gleiche Rechte und Pflichten, Vor- und Nachteile für Männer und Frauen. Ich bin dabei. Ich mag emanzipierte Frauen. Vielleicht lebt es sich für viele Frauen im finanziellen Windschatten des Lebens doch einfach bequemer ? Das Leben als Mann ist nicht immer Gold, das der Frauen ebenso nicht. Lasst uns voneiander emanzipieren und für Geschlechtergerechtigkeit kämpfen.
... zu aktuellen gesellschaftlichen Situation. Im Zuge der
sich etablierenden Emanzipation (der Frauen), scheinen
sich nun manche Weibchen nur vordergründig für gleiche
Rechte und Pflichten erwärmen zu können. In der sozialen
Praxis scheinen sie sich dann aber im genannten Wind-
schatten - nach alter Schule - und oportun sehr wohl zu
fühlen.Adam und Eva lassen grüßen und Mann wird sehen!

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Lykanthrop_ 21.07.2018, 17:47
7.

Zitat von kuntergrau
Im Netz gibt es Hasskommentare von Männern gegenüber Frauen, wie es umgekehrt nicht ansatzweise der Fall ist. Die Benennung von solchen Fakten als "Schwarzweißmalerei" hinzustellen und so zu tun, als sei alles halbundhalb und mittelgrau, ist Tatsachenverdrehung. Und: Sie "mögen emanzipierte Frauen" - aber wie deren Emanzipation aussehen soll und was "berechtigter" Feminismus ist, das wollen Sie bestimmen. Fällt Ihnen da nicht selber der Widerspruch auf?
Ich habe eine relativ geschlechtsneutrale Definition von Emanzipation.
Das ist die Befreiung von inneren und äußeren Zwängen und der Weg zum freien Willen.
Kombinieren Sie diese mit dem Prinzip der Gerechtigkeit, d.h. erwarte nichts was du nicht bereit bist zu geben und Sie erhalten meine (nicht persönliche) Form der Emanzipation.
Der einseitige Kampf für den eigenen Vorteil und das negieren des Unvorteilhaften ist für mich keine erstrebenswerte Form der Emanzipation.
Die Welt ist nicht grau, sondern schwarz und weiß zugleich.
Sie vergessen die ganzen männerfeindlichen Kolumnen und Bücher von Feministinnen in denen an allem Übel der Welt immer irgendwie der Mann schuld hat. Ja, ja die Frau der Besser-Mensch, wenn die Männer sie nur lassen würden hätten sie die Welt schon längst mit ihrer weiblichen Kreativität gerettet, schon klar.

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spdf 21.07.2018, 19:26
8. re

Zitat von kuntergrau
Im Netz gibt es Hasskommentare von Männern gegenüber Frauen, wie es umgekehrt nicht ansatzweise der Fall ist. Die Benennung von solchen Fakten als "Schwarzweißmalerei" hinzustellen und so zu tun, als sei alles halbundhalb und mittelgrau, ist Tatsachenverdrehung. Und: Sie "mögen emanzipierte Frauen" - aber wie deren Emanzipation aussehen soll und was "berechtigter" Feminismus ist, das wollen Sie bestimmen. Fällt Ihnen da nicht selber der Widerspruch auf?
Im Netz gibt es extrem viele Hasskommentare von Männern über Männer. In manchen Bereichen haben sie es, aus welchem Grund auch immer, mit einem extremen Kundenverhalten zu tun. Wenn sie z.B. im Bereich von Computerrollenspielen zu tun haben, dann kann ihnen leicht extremer Hass entgegenschlagen. Fragen sie mal nur so als Beispiel bei Brian Fargo oder Richard Garriott nach.
Davon abgesehen sollte man auch die Gewalt von Frau gegen Frau nicht unterschätzen. Ich kenn so einige, die deswegen in psychologischer Behandlung sind. Aber das Thema wird ja tabuisiert.

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hinschauen 23.07.2018, 11:30
9.

Zitat von kuntergrau
Im Netz gibt es Hasskommentare von Männern gegenüber Frauen, wie es umgekehrt nicht ansatzweise der Fall ist. Die Benennung von solchen Fakten als "Schwarzweißmalerei" hinzustellen und so zu tun, als sei alles halbundhalb und mittelgrau, ist Tatsachenverdrehung. Und: Sie "mögen emanzipierte Frauen" - aber wie deren Emanzipation aussehen soll und was "berechtigter" Feminismus ist, das wollen Sie bestimmen. Fällt Ihnen da nicht selber der Widerspruch auf?
Doch, das gibt es andersherum. Aber dafür dürfen Sie nicht in den Kommentarspalten suchen: Der Männerhass findet sich nämlich im Artikel selbst. Schauen Sie doch beispielsweise mal, was Frau Stokowski wöchentlich hier so von sich gibt.

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