Forum: Kultur
Fitzek-Verfilmung "Abgeschnitten": Wir schlachten einen Bestseller
Warner Bros.

"Abgeschnitten" ist die Kino-Adaption eines Bestsellers von Sebastian Fitzek - doch die Ermittlertheorien werden hier allenfalls nachgesprochen, nicht nachgespielt. Ein seltsam blutleerer Thriller.

Marc Anton 11.10.2018, 20:20
1.

Mal ein ehrlich gutgemeinter Hinweis an alle ambitionierten Drehbuchautoren und Produzenten:

Man kann Fitzek nicht verfilmen bzw. in gängige Filmformate pressen.
Das spricht nicht gegen Drehbuchautoren sondern für Fitzek.

Es geht nicht, ging bisher nicht und wird auch nix. Hört auf, diese Werke zu verhunzen. Schade ums Geld.
Lest die Bücher und fertig.

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Das dazu 11.10.2018, 20:40
2. Gestern erst eine seltsame Filmkritik

und heute das hier.
Was will uns der SPON Autor sagen mit: "Er will kein Kunstwerk sein, er will vor allem funktionieren. Doch dieses Bekenntnis blendet aus, dass gerade das Populäre in jedem Medium eine andere Ausprägung annehmen muss." und "In diesem Widerspruch zwischen dem romanhaften Prinzip der eskalierenden Theoriebildung und dem filmischen Prinzip der sinnlichen Intensität wird Alvarts Film zunehmend aufgerieben"?
Hallo?
Wenn ich einen Film sehe, möchte ich unterhalten werden, kein Kunststudium diskutieren.
Im Teaser heißt es, ein Film für alle, die spannendes deutsches Genre Kino mit Starbesetzung sehen wollen.
Also, was nun?
SPON sollte wirklich mal überlegen, was und wer hier alles veröffentlichen darf.
Das alles ergibt mittlerweile keinen Sinn mehr, für mich ist der Spiegel insgesamt sehr infantil geworden.
Und dafür, dachte ich, wäre Bento gestartet worden. Aber offenbar ist Bento Kindergarten und SPON mittlerweile Grundschule.

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selbständigdenkender 11.10.2018, 21:51
3. Ich weiß nicht was

Herr Schwarz von einem guten Krimi erwartet. Aber einen Film, wie er ihn sich laut seiner Rezension erwünscht, möchte ich nicht sehen. Es darf für mich durchaus spannende Unterhaltung sein. Fizeks Romane sind auch keine Kunstwerke, sondern spannende Literatur.
Im Gegensatz zur Schwarz-Rezension habe ich heute im Radio drei verschiedene, sehr positive Einschätzungen dieses Films gehört. Diese waren vor allem schon inhaltlich deutlich besser verständlich als der hier veröffentlichte Beitrag. Quo vadis SPON??

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zorngibel 11.10.2018, 22:13
4. Erheiternd

... ich habe verschiedene Fitzeks versucht - und jeweils nur mit Müh und Not bis zum Ende durchgehalten. Verquaste, bemüht und unglaubhaft konstruierte Geschichten mit blutleeren Protagonisten, dazu mehr schlecht als recht geschrieben: besondere "Spannung" oder auch nur Lesefreude will sich da (bei mir jedenfalls) nicht einstellen. Na gut, ist halt Unterhaltungsliteratur, muss auch nicht jedem gefallen, sondern sich vor allem verkaufen. Erheiternd jedoch, dass die Verfilmung hier rezensiert wird, als hätte man es mit Schlöndorffs Blechtrommel zu tun ...

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jdlaw 14.10.2018, 23:41
5. Keine Ahnung.

Der Autor hat schlichtweg keine Ahnung oder den Film nicht gesehen. Ein Seziermesser zum Entfernen aller überflüssigen und gekünstelten Worte wäre hilfreich für diesen Beitrag. Viel übrig bliebe nicht. Der Film vermittelt sehr gut das, was Fitzek in seinem Buch schreibt und was dies beim Leser auslöst. Der Beitrag hier ist aufgesetzte Wichtigtuerei von jemandem, der ohnehin mit solchen Büchern nichts anfangen kann. Kategorie „unnötige Zeitverschwendung“.

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gnarze Gestern, 10:44
6. Drei Mal gelesen

und nix verstanden.
Ist der Film jetzt spannend oder nicht?

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