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"Fünfkampf" der kleinen Parteien: "Sorry, wir versuchen jetzt, hier Gas zu geben"
DPA

Im Schlagabtausch der kleineren Parteien waren fünf Minuten informativer als 97 zwischen Schulz und Merkel. Das lag vor allem an den Moderatoren - sie präsentierten den Wahlkampf tatsächlich als spannende Sache.

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Eddy_Duane 05.09.2017, 00:33
1.

Das sind ja auch nur Menschen (Ist das jetzt schon eine Beleidigung?).
Leider mag ich diesen Leuten kaum ein Wort glauben, was sie da von sich geben - teils aus Erfahrung, teils aus gesundem Menschenverstand (höchstwahrscheinlich ist es dasselbe).
Politiker und Vorgesetzte (sprich: Chefs, Manager, Vorstände) haben ein unglaubliches sprachliches Talent, für die einzelne Person negative Perspektiven positiv darzustellen.

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rumpyho 05.09.2017, 00:44
2. Ja - das hat Spaß gemacht ..

.. es war deutlich unterhaltsamer als das Kanzler Duell am Vorabend und den Moderatoren gelang es auch mehr, die Interviewten mal aus dem Konzept zu bringen. Einen klaren Sieger gab es aber nicht - einen klaren Verlierer aber auch nicht. Selbst die Dame aus der AfD verhielt sich relativ geschickt .
Und Auch danach bei Plaßberg ging es munterer zu als am Vorabend - deshalb mein Fazit: Ein Kanzler Duell wie gestern braucht kein Mensch, lieber eine Gesprächsrunde mit mehr Parteien und frecheren Moderatoren - aber darauf würde sich Frau Merkel ja nicht einlassen.

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WeissAuchAllesBesser 05.09.2017, 01:40
3.

Für mich war das Klamauk ohne Tiefgang. Wer sich auch nur ein wenig für Politik interessiert, dürfte in den 75 Minuten nichts Neues gehört, vor allem aber auch nichts Neues über die Kandidaten erfahren haben.

Was nützt eine "scharf angeschnittene" Frage, wenn man die Antwort darauf schon vorher erraten kann?
Welchen Mehrwert bietet "Gefragt, geantwortet", wenn die Diskussion auf der Strecke bleibt?
Vielleicht versetzt die Erkenntnis, dass es sich bei Joachim Herrman um kein Top-Model handelt ja wirklich jemanden in Verzückung; aber wäre derjenige dann beim Big-Brother-Model-Programm nicht wesentlich besser aufgehoben gewesen?

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scx 05.09.2017, 01:43
4. Herr Frank...?!

...entschuldigen Sie Bitte, aber scheinbar ist Ihre Vorstellung von einer vernünftigen Debatte alles andere als nachvollziehbar. Dieses TV-Duell der "Kleinen" war absolut nervenaufreibend. Nicht wegen dee Antworten der Kandidaten, die man in den Wahlprogrammen oder per Wahl-o-mat selbst nachvollziehen kann, sondern der desaströsen selbstgerechten Gesprächsführung dieser beiden "Moderatoren". Jegliche anregende Diskussion wurde im Keim erstickt, nur um den strengen, typisch deutschen Programmablauf einzuhalten. Wer wieviel Redezeit hatte stand eindeutig zu sehr im Vordergrund, neben ein wenig AfD-gebashe, was ich nicht sonderlich schlimm finde. Insgesamt ein katastrophales Fernsehformat, das meiner Meinung nach keinen Unentschlossenem helfen oder Nichtwähler an die Wahlurne bringen kann.
Vielleicht kennen Sie ja einen der Moderatoren persönlich und loben deswegen dieses Chaos. Ihre sachliche Meinung darüber muss man aber stark anzweifeln.

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Holsteiner2 05.09.2017, 05:00
5. So baut man die AFD auf.

Ich habe das Duell leider nicht live verfolgen können. Wenn ich den Artikel lese weiß ich, dass die AFD sich selbst demontiert hat, dass Alice Weidel ein Roboter ist. Es fehlt jedoch die Begründung: warum hat die AFD sich selbst demontiert, warum ist Alice Weidel ein Roboter?

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Miere 05.09.2017, 05:03
6. Sie haben da eine andere Sendung gesehen als ich.

Für mich haben die Moderatoren nicht für ausgewogene Redezeit gesorgt, haben Diskussion eher verhindert, und haben oft nicht nachgehakt, wenn die Politiker einer Frage ausgewichen sind. Vor allem Frau Wagenknecht durfte lange völlig abseits der gestellten Fragen schwadronieren. Aber es lief zum Glück ja auch noch Fußball.

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clausmeff 05.09.2017, 05:44
7.

Die 5 er Runde war tatsächlich sehr gut vorbereitet,
Das fiel sehr positiv auf und bleibt auch im Gedächtnis. Deshalb:

Die fehlende Vergleichbarkeit zum österreichischen Rentensystem durch Frau Mikich war eine Antwort auf Wagenknecht, nicht auf Özdemir.

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olliver_123 05.09.2017, 05:58
8. Format nicht zielführend

Im Prinzip hat jeder zu jedem Thema sein vorher eingeübtes 'Parade'- Statement abgegeben. Tiefer ging es dann auch nicht. Hätte man genauso gut die jeweiligen Parteiprogramme vorstellen können. Die Frage wie solche Statements in der Praxis auch umgesetzt werden können, die ist doch entscheidend. Und da reicht of keine ganze Sendung für ein Thema. Kann ich 75 min für gefühlt 10 Themen auch nicht reichen.
P.S. die AFD wird sich freuen, dass sie im Artikel im Gegensatz zu den anderen Parteien besondere Erwähnung findet. Warum dieser unangebrachte , nicht zum Artikel passende Angriff auf die AFD-Politikerin?

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stefan.p1 05.09.2017, 06:24
9. Genau das ist das Problem der Presse

Abgesehen davon das es zwischen SPD und CDU zu keinem richtigen Schlagabtausch kommen kann, schließlich regieren sie ja gemeinsam, fällt doch auf ,das eigentlich alle Moderatoren bei Interviews mit Merkel in eine Art Schockstarre fallen und keiner sich traut mal nachzuhacken und eine klare Antwort zu fordern!
Warum wird sie nicht auf Ihre nicht gehaltenen Versprechen und Ihre katastrophlen Fehlenscheidungen angesprochen? Hat den die gesammte Journalie Angst vor der Frau?

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