Forum: Kultur
Gier nach Wachstum: Die AI macht das schon irgendwie
DPA

Künstliche Intelligenz soll alles erledigen, was wir selbst einfach nicht hinbekommen. In Zukunft wird sie sogar den Verstand aller lebenden Menschen übertreffen. Na, so schwer ist das jetzt wirklich nicht.

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wachsame 29.07.2017, 08:41
1. Guter Ansatz

aber dann zuviel Verschiedenes in einen Topf geworfen.

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qwertreiber 29.07.2017, 08:46
2. Falsche Wachstumsidkussion, Erderwärmung zu kurz gedacht

Ich tsimme einigen Dingen dieses Kommantars zu, einigen jedoch nicht:

1. Wachstum passiert schon durch die Vermehrung unserer Population - das hat nichts mit Gier zu tun. Alternativ können wir ja global die 1-Kind-Politik wieder einführen. Hätte ja auch Klima-Vorteile.
2. Globale Erwärmung ist per se nichts Schlechtes: Aus der Perspektive der menschlichen Rasse eher positiv, denn der Gewinn an nutzbarer Landfläche ist größer als die verlustig gehende.

Und ein wahres Übel der Menschheit ist, Verhalten nicht an ein Nutzungsversprechen anpassen zu können, dass erst in fernerer Zukunft eintritt.

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forumgehts? 29.07.2017, 08:52
3. Es

gilt noch immer: shit in, shit out. Selbst wenn Maschinen, die von Maschinen, die von Maschinen, etc ..... programmiert werden, so steckte letztlich doch immer ein Mensch dahinter. Und damit das Problem. Aber wir schaffen uns! ;-)

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lathea 29.07.2017, 08:53
4. Auf die Grenzen des ...

... Wachstums hat bereits in den 70er Jahren der Club of Rom aufmerksam gemacht. Es liegt in der Natur der Tiere und Pflanzen, zu wachsen, bis es nicht mehr geht. Die Grenzen ihres Wachstums ergeben sich durch natürliche Feinde. Der Mensch hat als natürlichen Feind lediglich die Natur. Für das Austricksen der Natur haben wir nun mit unserer Medizin und unseren verbesserten Lebensbedingungen sehr viel getan. Der Mensch hat als Feind nur diejenigen Menschen, die er (wenn er unfähig ist, einen oder mehrere Konflikte gewaltfrei zu lösen) zu seinen Feinden erklärt und sie in einem Krieg versucht, zu vernichten. Und er hat als Feind eine Natur, die er momentan teilweise selbst zerstört und zu seinem Feind macht (Klimawandel, Ausbeutung der Ressourcen..). Ein Umdenken ist nicht nur wichtig, sondern mittel- und langfristig sogar notwendig. Es muss bei der Geburtenkontrolle in überbevölkerten Staaten schnellstmöglich einsetzen, wenn die Welt friedlich bleiben soll. Und es muss neue internationale gesetzliche Regelungen geben, um Geldmacht und den Geldadel weltweit einzuschränken, damit die überbevölkerten Staaten nicht weiter derart ausgebeutet werden.

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ruhepuls 29.07.2017, 09:44
5. Grenzen des Menschen...

Zitat von lathea
... Wachstums hat bereits in den 70er Jahren der Club of Rom aufmerksam gemacht. Es liegt in der Natur der Tiere und Pflanzen, zu wachsen, bis es nicht mehr geht. Die Grenzen ihres Wachstums ergeben sich durch natürliche Feinde. Der Mensch hat als natürlichen Feind lediglich die Natur. Für das Austricksen der Natur haben wir nun mit unserer Medizin und unseren verbesserten Lebensbedingungen sehr viel getan. Der Mensch hat als Feind nur diejenigen Menschen, die er (wenn er unfähig ist, einen oder mehrere Konflikte gewaltfrei zu lösen) zu seinen Feinden erklärt und sie in einem Krieg versucht, zu vernichten. Und er hat als Feind eine Natur, die er momentan teilweise selbst zerstört und zu seinem Feind macht (Klimawandel, Ausbeutung der Ressourcen..). Ein Umdenken ist nicht nur wichtig, sondern mittel- und langfristig sogar notwendig. Es muss bei der Geburtenkontrolle in überbevölkerten Staaten schnellstmöglich einsetzen, wenn die Welt friedlich bleiben soll. Und es muss neue internationale gesetzliche Regelungen geben, um Geldmacht und den Geldadel weltweit einzuschränken, damit die überbevölkerten Staaten nicht weiter derart ausgebeutet werden.
Sie haben leider Recht: Normalerweise balanciert die Natur eine Population. Gibt es zu viele Esser und zu wenig Nahrung, dann kommen eben Hunger und Krankheiten bis die Esser wieder zum Nahrungsangebot passen. So war das über viele Jahrtausende. Der Mensch wurde von der Natur reguliert. Das haben wir inzwischen "erfolgreich" ausgeschaltet und müssten uns nun selbst regulieren, was aber natürlich unseren eigenen Instinkten widerspricht, denn die sind heute nicht viel anders als vor Jahrtausenden. Versuchen Sie doch mal den Leuten zu verbieten, Kinder zu bekommen. Oder versuchen Sie doch mal Älteren medizinische Leistungen vorzuenthalten, die lebensverlängernd wirken. Die Regierung möchte ich sehen, die das überleben würde...

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thrifter 29.07.2017, 09:45
6. Eine umfassende Auflistung der Probleme...

...in Kolumnenform kriegt das menschliche Gehirn offensichtlich gerade noch hin.
Für Lösungsansätze müssen wir dann aber doch wohl leider auf AI Sybil warten.
Ich fürchte nur, daß "uns" diese dann auch nicht schmecken werden.
Der schöne Luftballon Homo Sapiens (hehe...) wird früher oder später einfach platzen.

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allessuper 29.07.2017, 09:50
7. Danke Frau Sibylle. Ich weine vor Freude über Ihre Treffsicherheit.

und das gleich am Samstag kurz vor zehn. Jedes Wort sitzt. Inklusive der Bescheidenheit, sich nicht zu den 1% zu zählen. Das Grundeinkommen sehe ich ebenfalls als die Lösung, dieser Gier etwas entgegenzusetzen, da plötzlich viele aktiv werden könnten und dem folgen, was wir uns als Menschen so wünschen, nämlich eine Stufe auf der Evolutionsskala höher. Wir sind auch nah dran. Das Bündnis-Grundeinkommen.de ist bei der Bundestagswahl am 24.09. wählbar, es gibt den wunderbaren Film von Stefan Tod ("free lunch society - Komm, komm, Grundeinkommen" am 21.09.2017 ist Kinostart in D.) aber ob es genug Menschen gibt, die das wissen und auf ihrem Wahlzettel mit ihrer Zweitstimme davon Gebrauch machen werden? Es gibt wunderbare Plädoyers zu mehr Teilhabe, wie das Büchlein von Ute Scheub, das sich sehr gut liest und Hoffnung macht (Da das Buch vergriffen ist, gebe ich hier den Link für das kostenlose Herunterladen: https://www.mehr-demokratie.de/fileadmin/pdf/2017-06-15_Demokratie_Die_Unvollendete.pdf ). Es gibt überall Menschen, die gerade aufwachen und sich zusammentun, weil sie anders leben wollen, in Allmenden, in Gemeinschaften, in Projekten, die auf Menschen zugeschnitten sind. Es gibt genug für alle, nur nicht für die Gier Einzelner, die gerade wie Krebszellen agieren und ihren Wirt auffressen, egal ob sie selbst drauf gehen (dümmer geht es nicht). Es gibt die Karikatur von Bob Mankoff: Da steht einer vor dem Mikrofon einer Superreichen-Konferenz, (Davos?), und sagt offenbar abschließende Worte: "And so, while the end-of-the-world scenario will be rife with unimaginable horrors, we believe that the pre-end period will be filled with unprecedented opportunities for profit". (..Und während das Szenario vom Ende der Welt von unfassbarem Horror gezeichnet sein wird, glauben wir, dass das Vor-dem-Ende Szenario voller noch nie zuvor dagewesener Möglichkeiten für Profit sein wird.)
Und es gibt uns alle, die das geschehen lassen - oder nicht.

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allessuper 29.07.2017, 09:55
8. Besagte Regierung

Zitat von ruhepuls
Sie haben leider Recht: Normalerweise balanciert die Natur eine Population. Gibt es zu viele Esser und zu wenig Nahrung, dann kommen eben Hunger und Krankheiten bis die Esser wieder zum Nahrungsangebot passen. So war das über viele Jahrtausende. Der Mensch wurde von der Natur reguliert. Das haben wir inzwischen "erfolgreich" ausgeschaltet und müssten uns nun selbst regulieren, was aber natürlich unseren eigenen Instinkten widerspricht, denn die sind heute nicht viel anders als vor Jahrtausenden. Versuchen Sie doch mal den Leuten zu verbieten, Kinder zu bekommen. Oder versuchen Sie doch mal Älteren medizinische Leistungen vorzuenthalten, die lebensverlängernd wirken. Die Regierung möchte ich sehen, die das überleben würde...
weiß das sehr wohl. Sie arbeitet ja schon fleißig an Lösungen. Als Gattung sind wir mit unserem Neo-Extra-Hirn allerdings nicht sehr weit gekommen. Wir haben Dinge erkannt, sind aber unfähig, aus dem Erkannten zu lernen. Da fehlt eine Funktion, die Al offenbar jetzt schon hat. Und: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ (Englische Version: Only after the last tree has been cut down / Only after the last river has been poisoned / Only after the last fish has been caught / Then will you find that money cannot be eaten.)

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Ostseeland 29.07.2017, 09:58
9. Nun ja Frau Berg

Bis auf ihren Ausflug zu den Nazis, was sollte das, stimme ich ihnen weitestgehend zu. Mal davon abgesehen, dass nicht nur die Bevölkerung wächst es wächt auch die Verblödung. Die Natur/Evolution sorgt dafür, dass keine Spezies sich ungezügelt vermehren kann das wird auch der Mensch lernen. Ob nun durch eine Pandemie oder ein WK3 mit A-Waffen ist eigentlich egal. Der Mensch ist wie ein Virus der sich verbreitet und seinen Wirt Erde aussaugt. Es gibt "Experten" die sagen unser Planet kann ohne Probleme 10-12 Millliarden Menschen ernähren was ich für Quatsch halte. Klar, es könnte sein aber nur wenn jeder Mensch das gleiche Maß zu esssen und Trinken bekommt was ich für Utopisch halte.
St. Hawkins meint wir haben noch 100 Jahre dann ist Schluß. Vielleicht retten uns die KI vor der endgültigen Vernichtung in dem sie das umsetzt zu dem wir nicht fähig sind. Sollte irgendwann die KI funktionieren so kommt sie vielleicht zum selben Schluß von vielen Wissenschaftlern die sagen die Menschheit kann nur überleben wenn wir 2-3 Milliarden sind nur wohin mit dem Rest? Ein Problem sind auch die Religionen die die Vermehrung vorantreibt um andere Religionen zu verdrängen. Logischer Schluß alle Religionen verbieten und den Leuten stattdessen Bildung zukommen lassen.
Ich bin zwar sonst eher Optimist aber was die Menschheit angeht bin ich absolut pessimistisch.

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