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Goldene Kamera: Monica Lierhaus lässt Günter Netzer zittern

Der Auftritt von Monica Lierhaus bei der Verleihung der Goldenen Kamera war bewegend und*irritierend zugleich: Sie hatte sich eine Sendung ausgesucht, in der sonst scheinbar zufällig ausgewählte Preisträger belanglose Reden*hielten. Ihr Comeback war das überraschende Ende eines durchwachsenen Abends.

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tiwole 06.02.2011, 09:57
1. Es tut gut!

Zitat von sysop
Der Auftritt von Monica Lierhaus bei der Verleihung der Goldenen Kamera war bewegend und*irritierend zugleich: Sie hatte sich eine Sendung ausgesucht, in der sonst scheinbar zufällig ausgewählte Preisträger belanglose Reden*hielten. Ihr Comeback war das überraschende Ende eines durchwachsenen Abends.
Wie schön, dass ab und zu ein Mensch Herzen bewegt!
Ich drücke Monica alle Daumen!

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Meckerliese 06.02.2011, 10:03
2. ich fand es geschmacklos

Warum nur hat sie sich das angetan? Ich fand es geschmacklos sie so vorzuführen. Mir kamen die Tränen......

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sam clemens 06.02.2011, 10:05
3. Theater?

Das Theater um Monica Lierhaus zeigt mMn vor allem, dass der Medienzirkus ein geschlossener Betrieb ist. - Klar - die Frau ist schwer krank und ihre Anstrengungen sind bewundernswert, aber: Solche Sachen passieren täglich vielen Menschen, nur dass die Betroffenen eben nicht "dazugehören". Viele leben von Hartz IV und müssen lange, mit großer persönlicher Unsicherheit verbunndene Rentenverfahren durchlaufen, viele bleiben geistig und seelisch behindert, viele leben elend. Für den Medienzirkus sind sie nicht interessant - das alles ist ja "normal", also kein Skandal, es betrifft keinen der Ihren. Ich will das Leiden von M. Lierhaus nicht relativieren, doch die Branche sollte sich mal Gedanken über ihr Selbstverständnis machen und darüber, ob "eigene" Krankheiten mehr "wert" sind als die anderer.

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jujo 06.02.2011, 10:15
4. reingezappt und rausgezappt

Zitat von sysop
Der Auftritt von Monica Lierhaus bei der Verleihung der Goldenen Kamera war bewegend und*irritierend zugleich: Sie hatte sich eine Sendung ausgesucht, in der sonst scheinbar zufällig ausgewählte Preisträger belanglose Reden*hielten. Ihr Comeback war das überraschende Ende eines durchwachsenen Abends.
nach dem Tatort im WDR kurz reingezappt, hatte das Gefühl
eine Wiederholung von 2010 oder 2009 oder zu sehen.

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Selvan 06.02.2011, 10:22
5. Diskussion?

Zitat von sysop
Der Auftritt von Monica Lierhaus bei der Verleihung der Goldenen Kamera war bewegend und*irritierend zugleich: Sie hatte sich eine Sendung ausgesucht, in der sonst scheinbar zufällig ausgewählte Preisträger belanglose Reden*hielten. Ihr Comeback war das überraschende Ende eines durchwachsenen Abends.
Was gibt es da groß zu diskutieren?
Wir wünschen ihr einfach weiterhin alles Gute.

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Brand-Redner 06.02.2011, 10:22
6. Animierte Regenbogenpresse

Ich habe von besagter Übertragung knappe 20 Minuten gesehen und dann fix weggeschaltet, als Strahlemann Travolta angekündigt wurde. Dennoch kann ich alle, die gar nicht erst zugeschaut haben, nur beglückwünschen, das Richtige getan zu haben: Nein, Sie haben nichts verpasst! Zumindest nichts, was Sie nicht schon vorher gewusst hätten, z.B. das hier:

Zitat von
Das ist sicherlich richtig, aber bei weitem nicht alles. Schließlich gilt bei besagter Gand Dame und ihren Medien immer noch das Motto "BILD dir meine Meinung!". Und insofern war die ganze Session nur die Fortsetzung von BILD, BamS oder HÖRZU mit anderen Mitteln.

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Gani 06.02.2011, 10:36
7. Aha

Zitat von sam clemens
Das Theater um Monica Lierhaus zeigt mMn vor allem, dass der Medienzirkus ein geschlossener Betrieb ist. - Klar - die Frau ist schwer krank und ihre Anstrengungen sind bewundernswert, aber: Solche Sachen passieren täglich vielen Menschen, nur dass die Betroffenen eben nicht "dazugehören". Viele leben von Hartz IV und müssen lange, mit großer persönlicher Unsicherheit verbunndene Rentenverfahren durchlaufen, viele bleiben geistig und seelisch behindert, viele leben elend. Für den Medienzirkus sind sie nicht interessant - das alles ist ja "normal", also kein Skandal, es betrifft keinen der Ihren. Ich will das Leiden von M. Lierhaus nicht relativieren, doch die Branche sollte sich mal Gedanken über ihr Selbstverständnis machen und darüber, ob "eigene" Krankheiten mehr "wert" sind als die anderer.
Die Lösung kann also nur sein, entweder den Medienzirkus abzuschaffen oder einfach alles was nicht eitel Sonnenschein kompatibel ist von der Mattscheibe zu verbannen, denn es gibt ja millionen Menschen denen es genau so schlecht oder noch schlechter geht und es versäumt haben in der Öffentlichkeit zu stehen, was ja unfair ist.

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dent42 06.02.2011, 10:41
8. re

Zitat von Brand-Redner
Ich habe von besagter Übertragung knappe 20 Minuten gesehen und dann fix weggeschaltet, als Strahlemann Travolta angekündigt wurde. Dennoch kann ich alle, die gar nicht erst zugeschaut haben, nur beglückwünschen, das Richtige getan zu haben: Nein, Sie haben nichts verpasst! Zumindest nichts, was Sie nicht schon vorher gewusst hätten, z.B. das hier: Das ist sicherlich richtig, aber bei weitem nicht alles. Schließlich gilt bei besagter und ihren Medien immer noch das Motto . Und insofern war die ganze Session nur die Fortsetzung von BILD, BamS oder HÖRZU mit anderen Mitteln.
Klar, aber Springer bezahlt dafür, also können sie damit machen was sie wollen. Ich Frage mich nur wer sich diesen Mist anguckt. Lauter Menschen die sich selbst viel zu ernst nehmen verleihen Preise an andere Menschen die sich noch ernster nehmen und das alles fast schon in staatstragender Stimmung, als würde man den Friedensnobelpreis verleihen. Dazu der hochgeschätzte Hape Kerkeling, der irgendwie nicht mehr witzig ist und als Transe nur noch altbacken und peinlich wirkt. Wo ist bloß die Deutsche Antwort auf Ricky Gervais wenn man sie braucht um der ganzen bierernsten, stocksteifen Bagagge mal den Spiegel vor die eitlen Fratzen zu halten? was Monika Lierhaus angeht, wenn sie das so machen wollte ist das ihr Ding, man kann ihr nur alles gute wünschen.

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Andr.e 06.02.2011, 10:49
9. .

Zitat von sam clemens
Das Theater um Monica Lierhaus zeigt mMn vor allem, dass der Medienzirkus ein geschlossener Betrieb ist. - Klar - die Frau ist schwer krank und ihre Anstrengungen sind bewundernswert, aber: Solche Sachen passieren täglich vielen Menschen, nur dass die Betroffenen eben nicht "dazugehören". Viele leben von Hartz IV und müssen lange, mit großer persönlicher Unsicherheit verbunndene Rentenverfahren durchlaufen, viele bleiben geistig und seelisch behindert, viele leben elend. Für den Medienzirkus sind sie nicht interessant - das alles ist ja "normal", also kein Skandal, es betrifft keinen der Ihren. Ich will das Leiden von M. Lierhaus nicht relativieren, doch die Branche sollte sich mal Gedanken über ihr Selbstverständnis machen und darüber, ob "eigene" Krankheiten mehr "wert" sind als die anderer.
Ich bin ja auch nicht der Freund von Zurschaustellungen.
Aber erstens war es wohl ihr eigener Wunsch, gezwungen haben wird sie niemand und zweitens kann man den ÖR nicht vorwerfen, sich mit Schicksalen "einfacher" Menschen nicht zu beschäftigen. Ob das Maß angemessen ist, ist Ansichtssache, aber die unterstellte "Interessenlosigkeit" ist falsch.

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