Forum: Kultur
"Hart aber fair" zur Essener Tafel: "Das ist arm, arm und arm"
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Fremdenfeindlichkeit? Pragmatismus? Eine Schande? Frank Plasberg wollte von seinen Gästen wissen, was der Fall der Essener Tafel zeigt. Die Antworten waren divers.

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kleinsteminderheit 06.03.2018, 01:03
1. Erbärmlich

Ach wie erbärmlich sind doch Politiker und Wirtschaftswissenschaftler, wenn sie über die Segnungen des Sozialstaats referieren. Besonders, wenn sie mit Menschen reden, die tagtäglich versuchen, den Abgehängten unserer Gesellschaft das Leben etwas zu erleichtern.
Da stehen dann fragwürdige Statistiken gegen die bittere Erfahrung im Umgang mit einer um sich greifenden Armut, welche in der Tat zum Himmel stinkt. Peinlich, wenn diese Drübersteher stotternd Mitgefühl beteuern und dabei von der Armut reden, wie die Blinden von der Farbe.
Hochachtung vor Frau Kipping, die sich tatsächlich regelmäßig sozial engagiert und nicht nur zum Fototermin einschwebt.

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U. Haleksy 06.03.2018, 01:18
2. Soso, die Antworten waren divers...

Dieser Formulierung steht die Grammatik aber antipathisch gegenüber, um ein Fremdwort zu verwenden. Also wenn man schon Fremdworte verwenden muss.

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Rosenhag 06.03.2018, 01:26
3.

Egal wieviele Ausländer nach Deutschland kommen deswegen wird es niemandem schlechter gehen.

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isoprano 06.03.2018, 01:45
4.

Der Staat erwirtschaftet 24 Mrd. und weiß nicht wohin damit, während die letzten Trümmerfrauen am Hungertuch nagen. Ich spucke auf jegliche Gleichgültigkeit und besonders auf die, die vom Staat ausgeht.

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Verbrecher 06.03.2018, 01:47
5. Michael Hüther

So wie er aussieht und redet, hat der Herr ganz links ein bisschen viel weißes Pulver eingeatmet.

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dasfred 06.03.2018, 02:39
6. So, jetzt ist das Thema durch

Jeder hat seinen Senf dazu gegeben, die Politik nimmt wieder Fahrt auf und die Armen, egal welcher Nationalität sind für dieses Jahr abgehakt. Die Tafeln machen weiter wie gehabt und Medien können sich auf neue Themen stürzen. Jedes Aufreger Thema läuft sich mittlerweile in drei Wochen tot.

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agt69 06.03.2018, 02:47
7. Bitte ein anderes Thema

Vielleicht sollte man diese ganze Diskussion um die Essener Tafel jetzt einfach mal beenden. Da haben Menschen, die sich ehrenamtlich um die Ärmsten in diesem Land kümmern, eine Entscheidung getroffen, weil sie mit der Situation überfordert waren. Aus den warmen Redaktionsstuben heraus lässt sich da natürlich hervorragend schimpfen und "Rassismus" schreien. Wer der Meinung ist, es besser zu können, der sollte aktiv werden und sich bei einer der vielen Tafeln als Freiwilliger melden. Oder einfach die Klappe halten und die Leute ihre Arbeit machen lassen.

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Lankoron 06.03.2018, 05:54
8. Nur 3 % arme Rentner....

das sind fast eine halbe Million Menschen....wie man die als "nur" bezeichnen kann, zeigt alles über den abgehobenen Zustand eines solchen Politikers. Schon ein armer wäre einer zuviel...aber bei einer halben Million Menschen so etwas als nebensächlich abzutun , das ist arm.

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vliege 06.03.2018, 06:07
9. alles wie immer beim TV Plauderstündchen

Das Problem der wachsenden und verfestigten Armut ist da, wird aber von der Politik in diesem Fall noch ziemlich arrogant abgewiegelt, ignoriert, beschönigt. Wer als Politiker "stolz" auf die wachsende Anzahl von Tafeln ist, hat seinen Job nicht verstanden oder falsch als gewählter "Volksvertreter". Die Aufgabe der Politik ist es die gesamte Gesellschaft zusammen zu halten und das auseinanderdriften zu stoppen. "Wir schaffen das" waren die grossen Worte der Kanzlerin, ausbaden müssen es halt andere.

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