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Haupstadtabrechnung : Berlin, du bist so hässlich!
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"Radfahrer verpesten die Umwelt mit ihrer Vorbildlichkeit": Leander Steinkopf legt eine bitterböse Abrechnung mit der Hauptstadt der Hipster und Alternativkultur vor.

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Putenbuch 01.02.2018, 18:17
1. Als eingeborener Insel-Berliner, Jahrgang 1966...

amüsiert mich das nur noch :-)

Wenn's ihm in Berlin nicht passt - die Mauer ist weg, er kann gehen wohin er will. Niemand wird
ihn aufhalten. Und tschüss.

Das ewige Berlin-Bashing wird auch langsam fad. Wieder ein gelangweilter Schreiberling ohne eigene Ideen,
aber Nazi-Vergangenheitsbewältigung und Berlin-Bashing gehen immer.

Viel Glück wünsche ich Ihnen, lieber ideenloser Jungschreiberling. Hoffentlich fällt Ihnen irgendwann doch nochmal was eigenes ein. :-)

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rainerfiedler1965 01.02.2018, 18:24
2. Überfällig!

Berlin ist vor allem die Hauptstadt der Angestrengten. Man wäre so gern wie Paris oder London - und schafft es bestenfalls doch nur in die Tabellenregionen von Wien oder Prag (darauf könnte man an sich sogar stolz sein, denn Deutschland war glücklicherweise nie ein Weltreich und hatte darum nie nur ein Zentrum, an dem sich alles ausgerichtet hat). Kein Wunder, dass man vor allem Gescheiterte anzieht, die es anderswo nicht geschafft haben. Die müssen dann natürlich auch besonders cool tun, denn sonst hätte sich das Ganze ja nicht gelohnt. Und wenn man dann mal nüchtern darüber nachdenkt, was Berlin denn eigentlich wirklich bietet, bleibt meist nur ein grosses Gähnen. Und das ist auch gut so!

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rioreisser 01.02.2018, 18:26
3. Berlin

Die meist überschätze Stadt .

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pcsimi 01.02.2018, 18:49
4. Langweilig

Ach endlich mal ein Buch mit einem gänzlich neuem Ansatz....
Wer es nicht schafft, sich in dieser vielfältigen Stadt ein angenehmes und unterhaltsames Leben aufzubauen sowie keinerlei „normale“ soziale Kontakte knüpft, ist zu bemitleiden. Da hilft nur die Flucht zurück ins Dorf! Selbstverständlich gibt es einige Widrigkeiten und eine Fülle von nervigen Zeitgenossen, aber auch denen kann man in mit einer gewissen Gelassenheit und Humor begegnen. Ich würde in diesem Fall nicht der Stadt als vielmehr der Persönlichkeit des Autors die Schuld für sein peinliches „Versagen“ geben. Kopf hoch, München Stuttgart Köln sind auch schön und soooo lebenswert .

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waldschrat_72 01.02.2018, 18:53
5. Das ist der Nagel auf den Kopf !

Dieses allerorten in unserer Stadt mittlerweile anzutreffende Diktat der bemühten Super-Großstädter geht mir auch auf den Pinsel. Zumal wir in den letzten noch echten lebenden Kiezen (hierhin würde sich diese Klientel bisher nur verirren, wenn die Smartphone-Wegbeschreibung versagt hat) aktuell andere Sorgen haben, als die gelebte Superkorrektheit in allen Lebenslagen. Hoffentlich werden wir schneller unter Kiezschutz gestellt, als wir von diesem durchaus verzichtbaren 100% Bio- und Political-Correctness-Party-Hipster- Mob entdeckt werden.

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t_mcmillan 01.02.2018, 20:05
6. Wieso sympathisch?

Der Verfasser des Artikels schreibt am Ende, etwas von "sympathisch". Weiß nicht. Mir ist das alles nicht sympathisch. Aber wahrscheinlich bin ich auch einfach zu alt. Gruß an Kommentator von #1.

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moenkhausia 01.02.2018, 20:09
7. Das ist ja wirklich originell

Berlin-Bashing zur Selbstvermarktung, das ist so erfrischend neu wie die Brötchen vom Vortag. Nun bietet Berlin ja glücklicherweise genug Zugangswege, die auch als Abgangswege genutzt werden können. Vielleicht wäre es für normale Bewohner der Stadt wie mich durchaus angenehm, wenn Menschen, die lieber in so inspirierenden Städten wie Stuttgart, Düsseldorf oder Hannover leben oder gar auf's Land wollen, dort auch (wieder) hinziehen würden. Dann wäre die Stimmung gleich viel besser und Berlin erschiene weniger hässlich.

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Massarani 01.02.2018, 20:26
9.

Zitat von rainerfiedler1965
Berlin ist vor allem die Hauptstadt der Angestrengten. Man wäre so gern wie Paris oder London - und schafft es bestenfalls doch nur in die Tabellenregionen von Wien oder Prag (darauf könnte man an sich sogar stolz sein, denn Deutschland war glücklicherweise nie ein Weltreich und hatte darum nie nur ein Zentrum, an dem sich alles ausgerichtet hat). Kein Wunder, dass man vor allem Gescheiterte anzieht, die es anderswo nicht geschafft haben. Die müssen dann natürlich auch besonders cool tun, denn sonst hätte sich das Ganze ja nicht gelohnt. Und wenn man dann mal nüchtern darüber nachdenkt, was Berlin denn eigentlich wirklich bietet, bleibt meist nur ein grosses Gähnen. Und das ist auch gut so!
Ich bin zwar "nur" Hamburger, aber mich würde trotzdem interessieren, warum es "auch gut so" sein soll, dass Berlin nur ein grosses Gähnen verursache mit dem, was es biete?

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