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Intersexualität: Alle gewinnen
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Unverständlich, dass manche Menschen die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Intersexualität kritisieren. Es wird doch niemandem etwas weggenommen, wenn es eine Option mehr gibt.

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Christoph 14.11.2017, 14:55
1.

Zustimmung zu dem Teil, der besagt, dass jemand, der in biolologischer Hinsicht keinem der beiden Geschlechter männlich/weiblich angehört, aber Ablehnung des Teils, der besagt, dass jemand zu etwas wird, nur weil er oder sie sich so fühlt.

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Christoph 14.11.2017, 15:01
2.

Zustimmung zu dem Teil, der besagt, dass jemand, der in biolologischer Hinsicht keinem der beiden Geschlechter männlich/weiblich angehört, nicht zwangsweise einem dieser beiden Geschlechter zugeordnet werden sollte, aber Ablehnung des Teils, der besagt, dass jemand zu etwas wird, nur weil er oder sie sich so fühlt. Ich kann mich ja auch als Natur-Schwarzhaariger fühlen, ändert aber nichts daran, dass meine natürlich Haarfarbe blond ist.

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knok 14.11.2017, 15:03
3.

Das Problem ist, dass die ganze Debatte über Gefühle und Empfindungen geführt wird, nicht aber über wissenschaftliche Realitäten. Es werden einfach gefühlte Zustände ("Gender") mit Realitäten (Geschlechter, Sexes) vermischt. Und die Toliettendebatte ist eh Schwachsinn, Toiletten für beide Geschlechter zusammenlegen (ja, es gilt für 99.9% der Bevölkerung entweder XX oder XY, es gibt wenige Ausnahmen) und das Problem ist gelöst. Dann bleiben einem auch peinliche Situationen erspart. Und dann kann man sich von dieser absoluten Nebensächlichkeit entfernen und wieder über echte Probleme wie Klimawandel, Überbevölkerung, Bildung und europäische Zusammenarbeit diskutieren.

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bafibo 14.11.2017, 15:06
4. Männlich-/Weiblich-Varianten

Bei Windeln finde ich die Idee nicht so absurd, genausowenig wie bei Unterhosen (die wohlweislich nicht aufgezählt wurden). Aber alles andere: d'accord.

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spon-facebook-10000523851 14.11.2017, 15:06
5. Die Natur

macht hin und wieder mal kleine Programmierungsfehler und je schneller man sich damit abfindet um so besser. Die krampfhaften Versuche, es allen recht zu machen und jedem seine "Spezial - und Sonderrrechte" zu verschaffen ist schlichtweg unsinnig und unnoetig. Bisher wurden ja die Unentschiedenen auch nicht in den Wald abgedraengt. Wenn's so weitergeht, braucht man dann bald Gebrauchsanweisungen fuer's Klo gehen.

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ericstrip 14.11.2017, 15:13
6. Es wird niemandem etwas weggenommen...

...aber es hat auch niemand etwas davon. Wohin will man z.B. bitteschön mit einem "Inter"-Reisepaß reisen? Außerdem gibt es, rein biologisch, genau zwei Geschlechter. Sie werden nirgends seriös etwas anderes finden. Ein Gendefekt ist ganz nüchtern betrachtet nun mal kein Geschlecht. Klar kann man sich ein bis hundert weitere ausdenken - nur wozu? Und warum soll die Gesellschaft das bezahlen?

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bafibo 14.11.2017, 15:13
7.

Zitat von knok
... Und die Toliettendebatte ist eh Schwachsinn, Toiletten für beide Geschlechter zusammenlegen (ja, es gilt für 99.9% der Bevölkerung entweder XX oder XY, es gibt wenige Ausnahmen) und das Problem ist gelöst. Dann bleiben einem auch peinliche Situationen erspart. ...
Bei regelmäßig großem Andrang würde dies die Situation merklich entspannen, und alle hätten etwas davon. Der häufig noch bei den Frauen versteckte Wickeltisch wäre zudem für alle zugänglich. Sozusagen eine Win-Win-Win-Situation.

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urbanism 14.11.2017, 15:14
8. Umdenken kann nicht durch Gesetz erzwungen werden

bringt es unter dem Strich wirklich mehr Freiheiten und hört die Stigmatisierung wirklich auf. Kann ich durch Gesetze, die Menschen zu einer offenen Denk- und Lebensweise bringen? Ich weiß nicht warum Randgruppen immer im Glauben sind, dass ihnen durch gesetzliche Rechtsprechung ein größere Freiraum geschaffen wird. Denn das Alltagsleben findet nicht im Gerichtssaal statt sondern auf der Strasse und dort haben die Randgruppen mit den selben Vorurteilen zu kämpfen wie vor den Rechtsprechungen. Das Umdenken muss in den Köpfen aller Menschen erfolgen und dies kann nicht durch Gesetze erzwungen werden.

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piep00 14.11.2017, 15:14
9. Ihre These stimmt nicht

Ihr Einleitungssatz und der Vergleich hätten eigentlich ein Indiz gegen ihr Argument liefern müssen, dass niemandem etwas weggenommen wird. Ihr Toilettenbeispiel zeigt doch alles ganz klar: Neubauten, Umbauten, Sanierungen werden die Auflage erhalten, solange sie öffentlichen Raum darstellen, eine dritte Toilette anzubieten. Also entsteht da beim Bauherren ein "Schaden", da Mehrkosten bei Bau und Planung entstehen und begrenzter Platz für diese dritte Toilette zur Verfügung gestellt werden muss. Das ist nur ein schnelles Beispiel, das mir gerade einfällt. Ich habe das Gefühl Politik wird nur noch von Minderheiten gemacht und diktiert.

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