Forum: Kultur
Köln-"Tatort": "Doppelkorn mit Kotze - der Duft vom Deutzer Bahnhof"
WDR/ Martin Valentin Menke

Wenn die Stadt schläft, geht er auf Streife: Der Köln-"Tatort" erzählt von einem kleinen Polizisten, der einem großen Komplott auf der Spur ist. Dichte Atmosphäre, dünne Handlung.

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kodu 04.01.2019, 14:55
1. Roeland Wiesnekker...

...wer ihn mal in einer seiner Hauptrollen v.a. aber auch in seinen vielen Nebenrollen gesehen hat, der weiß, daß der Mann "Goldstaub" ist ... allerdings eher für Stoffe mit einer gewissen Tiefe ... Ich hoffe, da kommt in dieser Hinsicht noch Einiges ...

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niska 04.01.2019, 15:28
2.

Zitat von kodu
...wer ihn mal in einer seiner Hauptrollen v.a. aber auch in seinen vielen Nebenrollen gesehen hat, der weiß, daß der Mann "Goldstaub" ist ... allerdings eher für Stoffe mit einer gewissen Tiefe ... Ich hoffe, da kommt in dieser Hinsicht noch Einiges ...
Errinnere mich da vor allem noch an "Blackout" eine der ersten deutschen "amerikanischen", sprich komplexeren, Serien. Das ist auch schon wieder fast 15 Jahre her.

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nexus32 04.01.2019, 16:32
3. Endlich

Köln. Super. Ich liebe die Jungs. Endlich wieder ein Tatort aus der liebenswertesten Stadt der Republik. Mit dichter Atmosphäre. Ich bekomme jetzt schon Gänsehaut. Und für dieses Revier zahle ich gerne meinen Rundfunkbeitrag. Genau wie übrigens für fast alle anderen Reviere. Die Tatortserie bringt mir für bezahlbaren Geld häufig hochwertiges Fernsehen von einer Qualität die Privatsender meist nicht erreichen. Zusätzlich erhalte ich meist gut recherchiere Nachrichten und Dokumentationen. Mir gefällt nicht alles, aber ich muss ja auch nicht alles schauen. Und genau das rate ich übrigens den Foristen die sich hier wieder über die "Zwangsgebühr" aufregen. Für mich gilt jedenfalls: Sonntag ist (meist) Tatorttag.

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niska 04.01.2019, 16:35
4.

Zitat von marclarsen
... Was passiert eigentlich, wenn ich mich weigere und nicht zahle? Konnte mir noch keiner wirklich glaubhaft vermitteln.....?
Dann werden Sie vor Ihren Fernseher gefesselt und müssen eine ganze Samstagabendshow mit Johannes B. Kerner anschauen und danach noch Markus Lanz im Gespräch mit Markus Lanz.

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vulcan 04.01.2019, 16:47
5.

Zitat von marclarsen
...das Land mit dem "Überangebot" im "Staatsfernsehen".....Tatort, Soko, KripoXY....usw.....ach ja, Skispringen nicht zu vergessen....und aus irgendeinem versteckten Winkel in der Welt dann noch Langlauf.... Weiß nicht, wie es den Foristen hier geht? Auf jeden Fall, wenn ich den TV einschalte, kommt eines der genannten Thematika...oder dann Werbung "zu Risiken und Nebenwirkungen....blabla" oder eine Quizshow und dann Samstags in XXXXXXXXLLLLLL.... Wobei die Zwangsgebühr von nicht mal 0,60/Tag dann doch fast in Ordnung erscheint. Nur: es sollte dann keiner meinen, dass das alles einen Mehrwert hat und deswegen eine Erhöhung erfolgt. Was passiert eigentlich, wenn ich mich weigere und nicht zahle? Konnte mir noch keiner wirklich glaubhaft vermitteln.....?
Diese Tatort-Inhaltsangabe klingt allerdings mal ganz interessant.
Zwangsgebühr: Kann man überhaupt 'nicht zahlen'?
Wenn das ginge, müßte ich die Zahlungen auch einstellen - so ein Tatort ist für mich auch schon das gesamte TV-Erlebnis für einen Monat oder länger. Darf man das sagen? Ich verpasse ja die gesamte Erziehungsarbeit der ÖR Sender.....allerdings verpasse ich noch mehr Mist, tödliche Langeweile und Fremdschämen.
Wenn Sie nicht bezahlen, fürchte ich das Schlimmste - Zwangsvollstreckung, Sheriff knockin' on your door, vielleicht sogar Pranger auf dem Marktplatz oder in der Mediathek Zwangsgucken von Vorabendserien 8 Stunden am Stück bei Wasser und Brot. Irgendsowas erwartet Sie dann.

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Karbonator 04.01.2019, 16:55
6.

Zitat von niska
Errinnere mich da vor allem noch an "Blackout" eine der ersten deutschen "amerikanischen", sprich komplexeren, Serien. Das ist auch schon wieder fast 15 Jahre her.
Oh ja, Blackout war wirklich eine tolle (Mini-)Serie, mit netter Geschichte, guter Inszenierung und vor allem tollen Schauspielern! Inkl. Wiesnekker natürlich. War allerdings offenbar kein Quotenerfolg. Erstaunlich, daß jeder über das Fernsehprogramm lästert, aber dann halt doch das Übliche anschaut...

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Sicht aus Frankreich 04.01.2019, 17:47
7. Mir egal

Mir ist eigentlich, als regelmässiger Tatort Zuschauer (seit 30 J.) egal wer kommt. Wenn es nur nicht die zwei Doofen aus Münster sind.
Uebrigens: ich bin eigentlich mit den öff. rechtl. TV-Sendern zufrieden. Private kann ich nicht beurteilen, die sind in meinem Gerät nicht aufgeschaltet.

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kumi-ori 04.01.2019, 22:04
8.

Der hohe Verschleiß des Kölner Tatorts an niederrangigen Kriminalchargen ist ja schon geradezu legendär. Wahrscheinlich soll hier ganz zwanglos der Serientod Jüttes in den Mühlen der Compliance-Abteilung angebahnt werden.

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spon-facebook-10000012354 06.01.2019, 22:20
9. Paranoide Persönlichkeitsstörung

Roeland Wiesnekker gelingt es ausgezeichnet den Zuschauer in die Welt der Paranoiden Persönlichkeitsstörung zu versetzen. Patienten mit paranoider Persönlichkeitsstörung verdächtigen andere, dass sie sie ausnutzen, täuschen oder ihnen schaden. Sie haben das Gefühl, dass sie jederzeit angegriffen werden können und ohne Grund. Auch wenn es wenige oder keine Beweise gibt, halten sie ihren Verdacht und ihre Gedanken aufrecht. Oft denken diese Patienten, dass andere sie stark und irreversibel verletzt haben. Sie sind hypervigilant, was mögliche Beleidigungen, Kränkungen, Drohungen und Illoyalität betrifft und suchen nach verborgenen Bedeutungen in Bemerkungen und Handlungen. Sie prüfen andere sorgfältig, um stützende Beweise für ihren Verdacht zu erlangen. Zum Beispiel können sie ein Hilfsangebot dahingehend deuten, dass man annimmt, sie könnten ihre Aufgaben nicht alleine bewältigen. Wenn sie denken, dass sie in irgendeiner Weise beleidigt oder verletzt worden sind, vergeben sie nicht der Person, die sie verletzt hat. Sie neigen dazu, zu kontern oder als Reaktion auf diese wahrgenommen Verletzungen wütend zu werden. Weil sie anderen misstrauen, fühlen sie ein Bedürfnis autonom zu sein und sich unter Kontrolle zu haben.
Diese Aspekt wurden ausgezeichnet umgesetzt. Wie kompliziert die Trennung zwischen paranoiden Symptomen und Realität auch für Fachleute ist macht der Fall "Gustl Mollath" deutlich. Bei Gustl Mollath wurde u.a. ein „paranoides Gedankensystem“ diagnostiziert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gustl_Mollath

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