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Kriegsroman "Der Gott jenes Sommers": Mensch, wie hältst du das aus?
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Schleswig-Holstein, 1945: Die Schrecken des Krieges bohren sich ins Leben einer Zwölfjährigen. Ralf Rothmann beschreibt sie eindringlich - sein "Gott jenes Sommers" ist einer der großen Romane des Frühjahrs.

transatco 05.05.2018, 09:02
1. Auch ein "gewonnener" Krieg ist ein "verlorener"!

Nur eben für jemand Anderes!
Einen Krieg kann der Mensch nicht gewinnen, er ist immer ein Verlust! Der Verlierer verliert sein Leben, der Gewinner seine Ethik! Zivilisten, Frauen und Kinder sterben auf beiden Seiten!
Die Deutsch hätten spätestens am 1. September 1939 erkennen müssen dass Ihre Zukunft verspielt ist!
Leider erkennt der Mensch das erst immer im Nachhinein!
Das war im 2ten Weltkrieg nicht anders als es jetzt in Syrien ist!
Ich werde den Roman lesen und feststellen ob der Autor eine tiefergehende Einsicht erkennen lässt als Frau Wolfsheim!?

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Meier2011 05.05.2018, 15:04
2. Krieg - leider ein jahrtausendealtes "Spiel" vieler Menschen

Lesen sollten dieses Buch auch die ganzen "Hurra - wir wollen auch beim Krieg mitmischen"-Politiker,
-Journalisten (z.B. Welt.de) sowie die eloquenten Waffenlieferanten.
Vielleicht könnte es beim einen oder anderen eine Einsicht geben, dass ein Krieg nicht nur aus testosteron- geschwängerten Machtgefühlen und "wir sind auch dabei beim Hauen und Stechen" - Euphorien besteht.

Ein ganz anderer Gesichtspunkt zum (eindrücklichen) Foto:
Wo bleiben die Aufschreie der genderkonditionierten Feministinnen und Feministen?
Da tragen doch tatsächlich alle Frauen (das Kind ausgenommen) ein Kopftuch auf dem Haupt.
"Welch Unterdrückung!".
( Oder ist dies etwa ein schwarz-weiß Foto syrischer Flüchtlingsfrauen? )

PS: In meiner Jugend ( 70er Jahre ) trugen viele Frauen im Dorf ein Kopftuch. Hat niemanden gestört.

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