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Kritik an Twitter-Debatten: Uns geht's nicht zu gut
AFP

Wer darf bei Twitter über sein Leid klagen? Der Vorwurf, bei #MeToo oder #MeTwo handle es sich um Luxusprobleme privilegierter Mediennutzer, ist absurd. Auch eine gebildete weiße Frau darf sich beschweren.

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Papazaca 14.08.2018, 12:36
1. Habe vergebens eine nachvollziehbare Struktur gesucht!

In der letzten Zeit habe ich selten so einen "verknoteten" Text gelesen. Da tritt das Thema zurück, wenn man nur ahnen kann, worum es geht. Auch wenn ich darauf antworten könnte, weigere ich mich schlichtweg, wenn eine Journalistin so wenig an die Leser denkt. Was fällt mir noch dazu ein? Ein Lektor/in kann manchmal das Schlimmste verhindern. Diesmal leider nicht!

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Whatever123 14.08.2018, 12:38
2.

Auch ein privilegierter weißer Mann?

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troy_mcclure 14.08.2018, 12:40
3. Ganz schön verschwurbelt

Liest sich so, wie sich altes Graubrot kaut: sehr, sehr zäh.

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barbierossa 14.08.2018, 12:42
4. Auf jeden Fall!

Aber immer doch haben auch weiße, gebildete Frauen das Recht, beleidigt zu sein! Unbedingt! Das wird man/frau ja wohl noch dürfen müssen! Bitte schön, immer tüchtig beleidigt sein! Das kommt super rüber, das beeindruckt ungemein, das überzeugt in jeder Hinsicht. Oh, dieses Opfertum, beleidigt zitternd vor Mut! Vor Jahren gab's mal einen Dokumenta-Beitrag: Aus Käse geschnitten das Wort Kunst. Und das dann unter einer Käseglocke präsentiert. Heut stünde da statt "Kunst" wahrscheinlich "Kolumne zu Hashtagthemen". Würde noch besser passen.

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b1964 14.08.2018, 12:42
5. Twitter und Co. sind nicht das wirkliche Leben!

Die Autorin beschwert sich gegen ein angeblich soziales Verbot bestimmter Meinungsäußerung. Mal abgesehen davon, dass die Behauptung solcher sozialen Verbote eine bekannte AfD-Argumentation ist, sollte man die völlig wahllosen "Absonderungen" so mancher Twitter-Schreiber weder mit der öffentlichen Meinung gleichsetzen noch überhaupt überbewerten. Es handelt sich schlicht um willkürlich verbreitete, zudem schon inhaltlich auf ein Minimum beschränkte "Einwürfe". Das Medium Twitter ist nicht in der Lage, differenzierte Ansichten oder Diskurse zu ermöglichen. Man mag Twitter zur Kenntnis nehmen. Ein Journalist sollte es aber einordnen können, ob die "Twitterwelt" auch mit der Realtität in Einklang steht.

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herr_ausragend 14.08.2018, 12:48
6. Voll ins Schwarze?

Wenn dieser Kommentar nicht wäre, ich könnte glatt kritisch draufsehen...aber bei der Resonanz?

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spezialdm 14.08.2018, 12:51
7.

Jörg Wimasalena hatte mit seinem Artikel Recht! Überraschenderweise hat er sehr viel Zustimmung im Kommentarbereich bekommen (ich weiß, dass muss nicht zwangsläufig was heißen. Bei solch einem Thema in der taz aber schon ungewöhnlich). Wenn Margarete Stokowski mal aus ihrer Filterblase käme würde sie das wahrscheinlich auch erkennen. Vermutlich wird das aber nie passieren.
In dem Text ist so vieles inhaltlich falsch und zeigt wie weit weg von den realen Problemen eine noch junge MS doch in Wirklichkeit ist. Sie ist ein Teil dieser Elite, will das aber offenbar nicht wahrhaben. Das war schon immer das große Problem sogenannter "Links-Intellektueller": Über die Arbeiterschaft philosophieren konnten die immer gut, Ahnung davon hatten die keine....

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spezialdm 14.08.2018, 12:51
8.

Jörg Wimasalena hatte mit seinem Artikel Recht! Überraschenderweise hat er sehr viel Zustimmung im Kommentarbereich bekommen (ich weiß, dass muss nicht zwangsläufig was heißen. Bei solch einem Thema in der taz aber schon ungewöhnlich). Wenn Margarete Stokowski mal aus ihrer Filterblase käme würde sie das wahrscheinlich auch erkennen. Vermutlich wird das aber nie passieren.
In dem Text ist so vieles inhaltlich falsch und zeigt wie weit weg von den realen Problemen eine noch junge MS doch in Wirklichkeit ist. Sie ist ein Teil dieser Elite, will das aber offenbar nicht wahrhaben. Das war schon immer das große Problem sogenannter "Links-Intellektueller": Über die Arbeiterschaft philosophieren konnten die immer gut, Ahnung davon hatten die keine....

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sinnmacher 14.08.2018, 12:52
9. Die Stokowski- Aristokratie

"Dass mediale Diskurse die Tradition haben, von ansatzweise gebildeten Menschen geführt zu werden, ist sicherlich wahr." FALSCH. Bedeutende mediale Diskurse, ob im In- oder Ausland, wurden immer von "unten" angestoßen. Alle anderen sind, wie auch hier, Stürme in der sich selbst betrachtenden Echokammer.

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