Forum: Kultur
Letzter Teil von "Shades of Grey": 50 Schattierungen von Galle
Universal Pictures

"Shades of Grey" ist der Anti-Film der Stunde: Der dritte Teil des Pseudo-Sadomaso-Fetzens gibt Unterwerfungsgesten als Emanzipation aus. Sie wollen mehr erfahren, ohne sich der Kino-Folter auszusetzen? Hier entlang.

Seite 1 von 7
Atheist_Crusader 07.02.2018, 18:39
1.

Irgendjemand im Internet hat diese Filme schon treffend in einem einzigen Satz zusammengefasst:
"Fifty Shades of Grey gilt nur deswegen als romantisch weil der Kerl reich ist - würde er in einem Wohnwagen hausen, wäre es keine Romanze, sondern ein Horrorstreifen."

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DerRömer 07.02.2018, 18:40
2. Wirklich?

Irgendwie scheint der Film ja wohl nicht den Geschmack des Verfassers getroffen zu haben....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
victorl 07.02.2018, 18:45
3. Ich erwartete eine Filmbewertung

Ich dachte ich bekomme hier eine anständige Filmrezension. Was stattdessen? Ein Artikel von einer Autorin, die "wütend" über den Film ist und _nur_ Rollenbilder thematisiert. Ich kann ja verstehen, dass das Teil einer Analyse aber doch nicht alles und bei "Fifty Shades of Gray" jetzt auch noch metoo einzubeziehen zeugt schon von journalistischer Hilflosigkeit. Ich guck mir den Film nicht an aber der flache und wirklich sehr gezwungen wirkenden Humor a la Eruptionen --> Feuerwerk Video von 10h ist kaum ein Stück besser.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
liwe 07.02.2018, 18:46
4.

Danke für diesen Kommentar! Kann ich so unterschreiben...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
argumentumabsurdum 07.02.2018, 18:52
5. Ich bin hingerissen!

Frau Haemig, ich danke den Machern des Machwerkes, dass sie es gemacht haben! Denn offenbar hat sie dieser Film inspiriert und zu einem Zynismusfeuerwerk angestachelt, wie ich es sonst nur von Ihrer Kollegin Anja Rützel gewohnt bin. Schönen Dank dafür; ich liebe Ihren Text. Und danke für die Warnung vor einem Film, den ich mir ebenso wie seine Vorgänger sowieso nicht angetan hätte...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haiti 07.02.2018, 19:06
6. Unglaublich

Als der 1. Teil rauskam, dachte ich mir schon, das kannst du dir getrost sparen. Im TV dann teilw. gesehen und sprachlos ob dieses gequirltem Mistes - aus jeder Perspektive. Und das Buch vorher. Keiner wollte es lesen aber verschenken. Warum können die Menschen nicht frei zugeben, dass sie gerne voyeuristisch sind. Oder einfach nur verklemmt. Ersatzbefriedigung mittels Buch und Film. Selbst wenn es der letzte Schrott ist. 1 Milliarde Einnahmen. Nicht zu fassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pulverkurt 07.02.2018, 19:38
7. Ein Verriss...

... Wie er sein muss: Unterhaltsam und mit ehrlicher, offener, leidenschaftlicher Abneigung gegen Schund geschrieben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon_12 07.02.2018, 19:45
8. Versteh Ihre Kritik nicht.

Zitat von victorl
Ich dachte ich bekomme hier eine anständige Filmrezension. Was stattdessen? Ein Artikel von einer Autorin, die "wütend" über den Film ist und _nur_ Rollenbilder thematisiert. Ich kann ja verstehen, dass das Teil einer Analyse aber doch nicht alles und bei "Fifty Shades of Gray" jetzt auch noch metoo einzubeziehen zeugt schon von journalistischer Hilflosigkeit. Ich guck mir den Film nicht an aber der flache und wirklich sehr gezwungen wirkenden Humor a la Eruptionen --> Feuerwerk Video von 10h ist kaum ein Stück besser.
Man konnte schon am Teaser erkennen, wo es hingeht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
VoKut 07.02.2018, 20:09
9. Grundsätzlich richtig, aber...

Zitat von pulverkurt
Ein Verriss... ... Wie er sein muss: Unterhaltsam und mit ehrlicher, offener, leidenschaftlicher Abneigung gegen Schund geschrieben.
die "ehrliche, offene, leidenschaftliche Abneigung" basiert ziemlich offensichtlich nicht auf tatsächliche Schwächen des Films, sondern auf "unfeministische" Eigenschaften und Handlungen der Hauptdarstellerin, die feministische Ansichten konterkariert.
Nur so als Denkanstoß:
Es ist mittlerweile ein "offenes Geheimnis", dass Domina-Kunden häufig im realen Leben Entscheider sind, sehr hohe "Tiere".
Ist es vorstellbar, dass auch starke Frauen sich in intimen Situationen gern mal gehen ließen? gar dominieren?
Ist für FeministInnen zwar schwer vorstellbar, erscheint mir jedoch irgendwie nachvollziehbar.
Deckt sich übrigens mit meiner Erfahrung, und wie ich in diesem Forum (anderem Thread) unlängst schrieb: Ich bevorzuge starke, selbstbewusste Frauen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7