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"Lindenstraße": Vater Beimer stirbt einen rührenden Tod
DPA

Er war seit der ersten Folge dabei: Schauspieler Joachim Luger verlässt die wohl bekannteste ARD-Serie. Seine Figur Hans Beimer litt an Parkinson - ihr Tod brachte der "Lindenstraße" eine starke Einschaltquote.

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transfo 03.09.2018, 11:18
1. Unterlassene Hilfeleistung

ist das deutsches Bildungsfernsehen?

Nun habe ich mir aufgrund des Spon Artikels mir diese Folge angeschaut, ja ich kann alle Folgen die ich mit ansehen musste an einer Hand abzählen, dabei müsste dieses Hand sicherlich nicht einmal alle Finger haben.
Aber heute morgen musste dann, dank der Mediathek, der nächste Finger meiner Hand musste dran glauben.

Bei diesem Specials hat mir die Musik sehr gefallen, nette Idee, wenn auch etwas zu dicke aufgetragen.

Aber nun zum großen Finale
Da sitzt also der rüstige Herr, durch trainiert für den Jakobsweg, welche Srtecke er dort wählen wollte blieb offen, jedenfalls Sitz er mit seinen "beiden" Frauen in einen unterstand und es gibt Schnittchen. Nun sackt er aber völlig entspannt zur Seite, also kein dramatisches Zeichen von Herzinfarkt, Lungenembolie, Aneurysma oder Apoplex.

Und was machen die beiden Damen - nichts.

Da hätte man mit wenigen Handgriffen sicherlich schnell eine erfolgreiche Reanimation hinbekommen, da sitzen bleiben und betreten in die Gegend schauen, auch wenn der Sonnenuntergang kitschig nett aussah, ist nicht die richtige Reaktion. Für mich sieht das eher aus wie unterlassene Hilfeleistung

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geilundgemein 03.09.2018, 11:45
2. @Transfo

Vielleicht ist es sogar Beihilfe zum natuerlichen Suizid, vulgo Sterbehilfe... Wie furchtbar...

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stoffi 03.09.2018, 12:11
3. Schon lange habe ich die

Lindenstrasse nicht mehr gesehen, aber die gestrige Folge wollte ich doch mal sehen. Ich fand den Abgang Hansemanns ganz gelungen. Man darf eben nicht vergessen, hier gehts um einen Film und nicht um Wirklichkeit.

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matteo51 03.09.2018, 13:02
4. Musik

Die Musik hat mir sehr gut gefallen, die sinfonische Umsetzung hat gezeigt, was für eine tolles Stück das eigentlich ist....

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gatopardo 03.09.2018, 13:28
5. Eine triviale Ader

haben wir ja alle. Ich sehe das linksliberale Lehrstück in Form der "Lindenstrasse-Seifenoper" mindestens seit 20 Jahren jeden Sonntag und ziehe es mir in der Mediathek nachträglich rein, sollte ich es einmal versäumen. Natürlich sind viele Dinge, die dort geschehen, ziemlich unwahrscheinlich, aber man ist doch in der Diaspora immer mit dieser Münchner Strasse verbunden, in denen stets auch skurrile Gestalten und von der sexuellen Norm abweichende Menschen vorkommen, welche einen natürlichen Prozentsatz der Gesamtbevölkerung eines jeden Landes wiedergeben, aber in anderen Serien kaum vorkommen.

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hup 03.09.2018, 14:05
6. Vergebliches Reanimieren

Zitat von transfo
Nun sackt er aber völlig entspannt zur Seite, also kein dramatisches Zeichen von Herzinfarkt, Lungenembolie, Aneurysma oder Apoplex. Und was machen die ....
Wie soll ein Schauspieler, der aufhören will erfolgreich reanimiert werden? Tatsächlich war das wohl gnädige Sterbehilfe für einen Kollegen, die sich die beiden Damen wohl auch für sich selbst wünschen bevor der echte Tod beim Dreh zuschlägt...
Friedlich zur Seite nicken und einfach aufhören - das ist ja wohl eine Metapher für die ganze Serie...

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team_frusciante 03.09.2018, 14:09
7.

"schauten am Sonntagabend 2,84 Millionen Zuschauer ein - der Jahresschnitt betrage 2,1 Millionen Zuschauer."
Wusste man das denn schon vor der Ausstrahlung?

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yogtze 03.09.2018, 14:43
8. Toller Abschied

Ich fand die Abschiedsfolge sehr gelungen, die musikalische Live-Untermalung (eine absolute Premiere im deutschen Fernsehen) war ebenfalls klasse.
Joachim H. Luger wird mir in der Serie fehlen, er war ja seit der ersten Folge dabei. Mögen die übrig gebliebenen Darsteller der ersten Stunde uns noch möglichst lang erhalten bleiben!

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larslindemann 03.09.2018, 18:55
9.

Zitat von transfo
ist das deutsches Bildungsfernsehen? Nun habe ich mir aufgrund des Spon Artikels mir diese Folge angeschaut, ja ich kann alle Folgen die ich mit ansehen musste an einer Hand abzählen, dabei müsste dieses Hand sicherlich nicht einmal alle Finger haben. Aber heute morgen musste dann, dank der Mediathek, der nächste Finger meiner Hand musste dran glauben. Bei diesem Specials hat mir die Musik sehr gefallen, nette Idee, wenn auch etwas zu dicke aufgetragen. Aber nun zum großen Finale Da sitzt also der rüstige Herr, durch trainiert für den Jakobsweg, welche Srtecke er dort wählen wollte blieb offen, jedenfalls Sitz er mit seinen "beiden" Frauen in einen unterstand und es gibt Schnittchen. Nun sackt er aber völlig entspannt zur Seite, also kein dramatisches Zeichen von Herzinfarkt, Lungenembolie, Aneurysma oder Apoplex. Und was machen die beiden Damen - nichts. Da hätte man mit wenigen Handgriffen sicherlich schnell eine erfolgreiche Reanimation hinbekommen, da sitzen bleiben und betreten in die Gegend schauen, auch wenn der Sonnenuntergang kitschig nett aussah, ist nicht die richtige Reaktion. Für mich sieht das eher aus wie unterlassene Hilfeleistung
Kann es sein, dass da im Laufe der Jahre deutlich mehr, als ein paar Finger verloren gegangen sind?

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