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Lola-Preisverleihung: Filmreife Ratlosigkeit
DPA

Der Deutsche Filmpreis will große Show und anspruchsvoller Kulturpreis sein - das sorgt bei der Gala für peinliche Momente.

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der_schoene_hans 28.04.2018, 10:08
1. Ich fand es völlig ok!

Die erste Deutsche Preisverleihung dieser Art seit langem, die ich ertragen konnte, sogar streckenweise als recht unterhaltsam empfand. Dass der Autor dies anders sieht, ist sein gutes Recht. Aber es hat stark den Anschein, als ob ihm schon letzte Woche klar war, welchen Tenor er in seinen Artikel hineinschreiben möchte.

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Tylenol 28.04.2018, 10:20
2. Hauptsache genörgelt

Man kann das alles so sehen wie der Autor der Kritik hier. Der gleiche Autor würde aber jede andere Preisverleihung auch niederschreiben. Er mag halt das Genre nicht. Für mich war das ein unterhaltsamer, manchmal lustiger und manchmal auch ein berührender Abend. Es wurden gute Filme ausgezeichnet, die Preisträge haben sich mal originell und mal weniger bedankt. Gefreut haben sie sich immer. Der Moderator des Abend hat seine Sache nun wirklich sehr gut gemacht. Es mag Geschmackssache sein. Es gibt sicher Fans von braveren Moderationen, denen man die Textkärtchen deutlicher anmerkt. Hasanovic hat diesen Abend locker und ganz im schnodderig-sympatischen Berliner Ton authentisch strukturiert. Und der Einfall zu langen und ausufernden Danksagungen mit Selbstgesungenem entgegenzuwirken ist durchaus nicht „awkward“, sondern charmant. Bei den Oscars wird das Mikro unfreundlich runtergefahren. Der Textautor beklagt, die Rede Berbens zu mee too sei zu knapp gewesen und für den Fernsehzuschauer nicht mal übertragen worden. Ok, das wäre die Gelegenheit gewesen, den Inhalt hier wiederzugeben. Aber dies tut der Textautor dann leider doch nicht. Er nörgelt lieber rum. Fazit: Ein schöner Abend und ein miserabler Text.

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dich1973 28.04.2018, 10:25
3. Das ewige Motzen...

Warum muss an jedem und allem immer nur herumgemotzt werden? Werden die Artikel sonst nicht mehr wahrgenommen, gelesen oder diskutiert? Jemand der die Verleihung selbst nicht gesehen hat, bekommt durch den Artikel leider ein sehr einseitiges und unvollständiges Bild beschrieben. Viele nennenswerte Momente werden nicht erwähnt.
Aus meiner Sicht war die Verleihung sehr abwechslungsreich, kurzweilig und altersübergreifend sehenswert. Die Moderation empfand ich als erfrischend und humorvoll.

Freundliche Grüße
Christoph Dilger

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kaiserudo 28.04.2018, 11:33
4. Was für eine gruselige Sendung das war

Da wünscht man sich ne folge Derrick !
Bei Horst Tappert wusste man wenigstens wie es weitergeht.
Aber dieses unglaubliche abklatschen und die selbstbeweihräucherung einer Branche die Klimbim „Schauspieler“
zu Präsidentinnen macht. Schaurig.

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Emil Peisker 28.04.2018, 11:39
5. Der Autor im falschen Film...

Der Autor verreißt die Veranstaltung komplett.

Die anderen Medien, sowie Rundfunk und Fernsehen haben wohl die richtige Veranstaltung gesehen. Daher ist der Spiegelautor mit seiner bösen Tirade ganz allein auf weiter Flur.

Aber gut, dass es Mediatheken gibt, da kann sich der Leser einen eigenen Einduck verschaffen.

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uksubs 28.04.2018, 11:41
6. sehe ich auch so

Wenn jemand Vegetarier ist, sollte er sich mit Kritik an Fleisch auf dem Teller zurückhalten. Es ist halt eine Show und kein Nobelpreis, und das haben sie nicht so schlecht gemacht.

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twa63 28.04.2018, 11:42
7. Wieso bei jeder Gelegenheit metoo?

Mich interessiert nicht, wann welche Schauspielerin mit welchen Regisseur ins Bett gestiegen ist, um eine Rolle zu bekommen.
Da MeToo Gejammer nervt nur noch.

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grseestr121 28.04.2018, 12:19
8. Vermisst wird.....

....Anja Rützel, wenn man sie mal braucht.

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matteo2 28.04.2018, 12:37
9. Äh, andere Veranstaltung gesehen?

Ich empfand die Preisverleihung als die beste, unterhaltsamste und politischste, die ich seit Jahren in bzw. aus Deutschland im TV gesehen habe. Glückwunsch an die Veranstalter. Die Kritik hier kann ich nicht nachvollziehen, sei es an Punkten, dass die Debatte um sexuelle Belästigung kaum eine Rolle gespielt hätte - tatsächlich wurde sie und die Rolle von Frauen im Filmgeschäft immer wieder thematisiert. Sei es die Leistung der Moderatoren und vor allem von Edin Hasanovic. Lange nicht mehr einen so präsenten und überzeugenden "Galamoderator" wie ihn erlebt.

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