Forum: Kultur
"Maybrit Illner" zu Gewalt an Schulen: Kinder fördern, irgendwie
ZDF/Svea Pietschmann

Wie können Lehrer ihre Schüler besser vor aggressiven und pöbelnden Mitschülern schützen? Das wollte Maybrit Illner von ihren Gästen wissen. Viele erhellende Antworten erhielt sie nicht.

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Kurt-C. Hose 06.04.2018, 04:47
1. Tja

Unsere Familie hat die Konsequenzen daraus gezogen und den Nachwuchs auf eine katholische Schule geschickt. Da gibt es diese Probleme nicht.

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stefan.p1 06.04.2018, 05:56
2. Immer positiv

"der Junge hat es trotzdemm geschafft!" Wo sind die Beispiele für die tausenden deutscher Kinder , die von
den Migrationskindern und Jugendlichen massiv mit körperlicher Gewalt unter Druck gesetztb werden. Warum wird das Thema der agressiven Migranten-Kinder erst ernsthaft diskutiert , wenn - oh Wunder- unter den Zuwanderen ganz offensichtlich Antisemiten sind?

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uhrentoaster 06.04.2018, 06:10
3.

"Wie können Lehrer ihre Schüler besser vor aggressiven und pöbelnden Mitschülern schützen?"
Lehrer müssen den Chaoten Grenzen aufzeigen dürfen. Diesen Typen fehlen Respekt und Empathie.
Notfalls müssen diese Typen aus der Schule geworfen werden. Gleichzeitig sollten auch deren Eltern bestraft werden.

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Actionscript 06.04.2018, 06:29
4. Problem: die soziale Struktur; eine Lösung: spielerische Aufarbeitung

Das Hauptproblem scheint Migration zu sein und die Tatsache, dass Schüler verschiedenere Kulturen aufeinander treffen. Die Diskussion war zum Teil "Hart gegen Fair". Soll man hart durchgreifen oder mit Sozialarbeit die Probleme bekämpfen. Was sind die Probleme? Yiit Muk hat es richtig gesagt. Die Probleme sind die unterschiedlichen sozialen Strukturen. Religion kaschiert diese Probleme nur an der Oberfläche bzw ist Ausdruck sozialer Spannungen ähnlich wie in den Ländern, zwischen denen die Spannungen existieren. Ein Beispiel ist der Israel/Palästina Konflikt, der sich jetzt in der Schule abspielt. Hilft hartes Durchgreifen? Vermutlich ist das nur eine Lösung in wirklichen Extremfällen.

Doch was kann helfen? Eine Lösung, zu der ich auch zustimme, ist die soziale Vermischung der Schüler und Begrenzung der Anzahl der Migranten pro Klasse. Diejenigen, die das vermutlich nicht mögen, sind Eltern deutscher Kinder aus sozial starken Familien. Doch darauf sollte man keine Rücksicht nehmen. Das soziale Problem hat es nämlich auch schon in den 60ziger und 70ziger Jahren gegeben, obwohl es damals noch nicht so stark zum Ausdruck kam. Ich habe das selber erfahren.

Die anderen Lösungen, die vorgeschlagen wurden, waren über die sozialen und politischen Konflikte in den Schulen mit den Schülern zu diskutieren, KZs zu besuchen. Da stimme ich zum Teil zu und würde hinzufügen, Dokumentarfilme aus der Nazi Zeit zu zeigen, wie extremes "Mobbing" aussieht.

Doch ein Lösungsvorschlag, den ich habe, ist Aufarbeitung der Konflikte im Spiel oder durch Schul/ bzw Klassentheater. Ein jüdischer Schüler spielt einen Moslem und ein moslemischer Schüler spielt einen Schüler jüdischen Glaubens. ZB kann das gefilmt werden und wird später diskutiert. Ähnlich können Gender Probleme bzw Probleme zwischen sozial unterschiedlichen Schichten dargestellt werden. Skripte werden geschrieben, und dies kann von Lehrern oder von Schülern gemacht werden. Solche Theaterstücke und Filme werden in der Schule auch den Eltern gezeigt.

Ein weiterer Lösungsvorschlag ist die Gesamtschule und Zerstörung rigider Klassenstrukturen, sodass nicht immer dieselben Schüler in einer Klasse sind.

Doch fand ich es gut, dass Frau Illner, die ich für sehr kompetent halte, dieses Problem aufgegriffen hat, obwohl die 4 Gäste leider stellvertretend für die Politik waren und kaum konkrete Lösungsvorschläge hatten. Doch sehr konkrete Vorschläge weg von allgemeinen Vorschlägen, mit denen keiner was anfangen kann, sind hier notwendig.

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womo88 06.04.2018, 06:45
5. Das war eine grausame Sendung!

Ich habe diese Sendung gesehen und fand sie absolut daneben und wenig erkenntnisreich.
Da war Frau Franziska Giffey, die als Politikerin sympathische Theorien vom grünen Tisch verbreitete, aber keine Ahnung von Praxis hat. Da war die ehemalige Lehrerin Ingrid Freimuth, die derzeit durch alle Talkshows durchgereicht wird und erzählt was von Sanktionen, m. E. sehr konservativ und daneben. Ich war 30 Jahre lang Lehrer, davon 8 Jahre lang an einer beruflichen Schule mit einem Ausländeranteil über 20 %. Es geht auch ohne Sanktionen. Nach Sanktionen schreien die, die mit Pädagogik und Persönlichkeit scheitern. Da war der Sozialarbeiter und Psychologe Ahmad Mansour, bei dessen Auftritten ich mich immer wieder frage: Hat der wirklich studiert? Ist der wirklich Sozialarbeiter und Psychologe? - Was Gescheites beigetragen hat er ja wieder nicht, aber er taucht immer mal wieder in Talkshows auf. Und zuletzt der "gute" bayerische Innenminister Zimmermann, ein ausgewiesener Pädagoge und Versteher von Kindern und Jugendlichen. Nicht zu vergessen die Einspielung eines kurzen Interviews mit dem Vorsitzenden des Deutschen Philologenverbands, der großmütig als Vorsitzender des Dt. Lehrerverbands genannt wurde. Unterlassen wurde die Information, dass es 2 Verbände gibt, eben diesen sehr konservativen Dt. Philologenverband und die 4 Mal größere GEW. Wollte von der GEW keiner was sagen, oder passte die GEW-Meinung nicht in die Sendung?
Diese Sendung konnte man sich sparen!

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Klausinspace 06.04.2018, 06:56
6. CSU Bildungsministet

Ich wünsche mir einen CSU Bildungsminister. Die reden mit den betroffenen und handeln dann auch im Sinne der Betroffenen. Selbst eine CDU Ministerin greift nicht durch, wie man in SH sieht.

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dondon 06.04.2018, 07:06
7. Yiit Muk

Yiit Muk hat also bis zu seinem 16. Geburtstag die Schulen und Mitschüler terrorisiert. Und dann hat er im Kopf umgeschaltet und alles ist gut. Wie hat er Wiedergutmachung geleistet und welche Beiträge, welche Erkenntnisse, kann er lieferbar, um die heutigen Probleme zu lösen? Für mich als Lehrer nahezu unerträglich, dass jemand 10 Jahre lang Schulen und Mitschüler terrorisierte und nun im Fernsehen als Saubermann auftritt.

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moritz27 06.04.2018, 07:06
8. Machen wir gedanklich

doch mal aus den muslimischen Kindern, die andere Kinder beschimpfen, bedrohen oder angreifen, Kinder, die dies tun und das mit Naziparolen begründen. Keine Schule würde sich da einfach wegducken. Jeder Lehrer würde es melden. Innerhalb kürzester Zeit hätten die Eltern Besuch vom Verfassungschutz und Jugendamt und sie hätten Sanktionen zu befürchten. Wir sind inzwischen aber erkennbar der Meinung, dass Glaubensfreiheit mit Narrenfeiheit einhergeht. Oder haben wir resigniert, weil es einfach, wie Frau Giffey festgestellt hat, inzwischen zuviele Kinder mit Migrationshintergrund sind? Die Praktikerin, Frau Freimuth, kam am wenigsten zu Wort. Ihr Beispiel mit dem Schiedsrichter beim Fußballspiel, der als Strafe nur gelbe Karten benutzen dürfte, war einleuchtend. Das sind auf dem Platz dann nur leere Drohungen, die keine Strafen nach sich ziehen.

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fatherted98 06.04.2018, 07:38
9. wie soll..

...das auch gehen. Wenn in einer Klasse von 30 Schülern 25 Muslime sitzen....die bilden dann nun mal die Mehrheit...und anders als ihre Nicht-Muslimischen Mitschüler halten die alle zusammen und bilden die Front gegen alle anderen...ob nun Schüler, Lehrer oder Polizei.
Dieses Problem ist künstlich "importiert" worden....und nicht erst seit 2015....sondern es ist schon seit 30 Jahren immanent....nur will keiner es ansprechen, weil die Wahrheit zu bitter ist.

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