Forum: Kultur
"Maybrit Illner" zu Tafeln: "Wir brauchen eine Atempause"
ZDF/Svea Pietschmann

Maybrit Illner wollte zum Tafel-Streit diskutieren - und lenkte die Debatte fast unwidersprochen zurück zur Flüchtlingsfrage. Der Gast, der eventuell für einen sinnvolleren Drall hätte sorgen können, sagte kurzfristig ab.

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fabi.c 09.03.2018, 07:36
1. Das gefuchtel...

Das gefuchtel der Frau Illner ist es,dass wir die Sendung oftmals weg zappen.
Die Sendung von gestern Abend fehlte Sachargumente, weshalb überhaupt es Tafeln gibt?Denn wenn jemand sein Leben rettet um sich in Sicherheit zu wiegen,dann soll erst einmal genügen einen Dach übers Kopf und Lebensmittel zum Leben zu haben.
Wenn das Asylverfahren beschieden ist,dann kann mit Hartz 4 auch Lebensmittel gekauft werden.
Kaufhäuser muss es geben in dem die Lebensmittel spenden gekauft werden müssen. Dann kann jeder der bedürftig ist dort für wenig Geld einkaufen.

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askl 09.03.2018, 07:38
2. Flüchtlinge, und immer wieder Flüchtlinge!

Auch wenn das Thema nervt, wir werden uns noch oft damit beschäftigen. Es ist eben eine Jahrhundertherausforderung. Herausforderung hat man früher "Problem " genannt. Oder wie es von der CSU schallte: Es war ein "historischer Fehler". Daher richten wir uns am besten darauf ein, dass wir noch oft über dies Thema debattiern werden.

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martinprof 09.03.2018, 07:50
3. Aber es geht doch um die Flüchtlingskrise

Ich kann den unterschwelligen Vorwurf, den Drall weg von der Flüchtlingskrise nicht geschafft zu haben nicht verstehen..... Letztendlich geht es erst einmal um diese...... Und nicht um Klassenkampf.....

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fatherted98 09.03.2018, 07:50
4. Unnötige Sendung....

...zu einem unnötigen Thema. Das Ganze ist schon in unzähligen Talkrunden durchgekaut worden....Erkenntnisgewinn gleich Null.
So auch gestern....Illner wie immer nervig und ohne Konzept....dem Rest der Eingeladenen musste man nicht zuhören...da konnte man sich vorab denken was die sagen. Solche Sendungen sind komplett überaltert...aber für neue Konzepte haben ARD und ZDF wohl kein Geld.....? lach....

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zeisig 09.03.2018, 08:11
5. Sozialromantik

Es ist immer wieder erstaunlich, wieviel Sozialromantik bei Grünen und SPD noch vorhanden ist. Sobald Illner das Wort Flüchtlinge auch nur erwähnte, kam sofort das Totschlagargument, man "dürfe nicht Arm gegen Reich ausspielen".
Das ist unverantwortliche und unsoziale Politik.

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chichawa 09.03.2018, 08:17
6. Etwas zu flapsig dieser Bericht Herr Frank

oder sollte es ein Kommetar sein? Rudi Löffelsend mit dem Kassengestell! Was soll dass? Ab welchem Betrag ist denn Ihrer Meinung nach ein Brillengestell wertig und für die "Kieselklasse" angemessen?
Außerdem zitieren sie Herrn Mattheis falsch. Er hat nicht gedsagt: Königsteiner Schlüssel hin oder her, sondern er hat klar zum Ausdruck gebracht, dass er die Zuteilungen über den Königsteiner Schlüssel in seiner Stadt selbstverständlich akzeptiert. Er hat gesagt, dass er und die engagierten Bürger der Stadt Pirmasens darüber hinausgehende Zuzüge von Flüchtlingen (freiwillige Zuzüge im Rahmen der Freizügigkeit) derzeit in seiner Stadt nicht verkraften kann. Dafür bittet er um eine Atempause.

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chickenrun1 09.03.2018, 08:23
7. Aufarbeitung fängt mit Erkenntnis an

Zitat: So aber hat Maybrit Illner eine Diskussion, die andernorts längst schon wesentlich weiter ist, weitgehend unwidersprochen wieder auf die Flüchtlingsfrage zurückbiegen können. Bravo. Zitat Ende. Nein, eben nicht, man kann andernorts noch gar nicht weiter sein, weil zum einen nach wie vor die Schuldfrage nicht abschließend klar ausgesprochen ist. Nämlich, dass die Bundesregierung und hier allen voran Frau Merkel einen historischen Fehler begangen hat, Deutschland alleinig die Hauptlasten der Flüchtlinge aufzubürden. Zum anderen muss natürlich thematisiert werden wer welche Leistungen zu erwarten hat. Ohne Differenzierung werden Leistungsberechtigte, die seit Jahren hier leben, zum größten Teil auch in die Sozialsysteme eingezahlt haben, von Neuankömmlingen übervorteilt. Das kann eine Gesellschaft auf Dauer nicht tragen.

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jujo 09.03.2018, 09:34
8. ...

Es sollte jeder(!) sein Verhalten hinterfragen wenn er in vergleichbarer Lebenssituation leben müßte!
Selbstverständlich würde ich das Angebot der Tafel wahrnehmen, damit mir eventuell ein wenig Geld überbleibt um ( als Deutscher) mir mal etwas zu gönnen oder den Enkeln ein Geschenk zu kaufen.
Genauso würde ich als Syrer handeln um ein wenig Geld an die notleidende Verwandten/Familie in Syrien zu überweisen. Das wäre doch ein völlig normales Verhalten, ein anderes wäre absurd!

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Willi S. 09.03.2018, 09:51
9. Tafeln stehen vor dem AUS

Tafeln sollen nun Gerechtigkeitskriterien anwenden, aber das geht gar nicht. Das Kriterium Bedürftigkeit hilft nicht, weil es viel zu viele Menschen gibt, die nicht genug haben (besonders wenn sie das ihnen vom Staat zur Verfügung gestellte Geld in ihre Heimatländer schicken und dann zu wenig für sie selbst übrig bleibt). Objektive gerechte und überprüfbare Meßkriterien gibt es nicht. Auch das Recht des Stärkeren oder des Verrohteren - so ist es vielerorts Realität- grenzt Menschen genauso aus, wie sonstige Ausgrenzungen.
Meines Erachtens stehen daher die Tafeln eher vor dem AUS, weil sie zum Spielball von professionellen Selbstdarstellern aus Politik und Gesellschaft geworden sind und die Konsequenz nur darin liegen könnte, sie zu Institutionen mit Rechtsansprüchen und entsprechenden Regeln und Kontrollen zu machen.

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