Forum: Kultur
Moderatoren des TV-Duells: Danke, das reicht
MG RTL D/DPA

Merkel und Schulz in direkte Konfrontationen führen - das hätte das Ziel dieses TV-Duells sein sollen. Doch genau das haben die Moderatoren aktiv unterdrückt. Und einer fragte komplett am Thema vorbei.

Seite 2 von 16
ziehenimbein 04.09.2017, 07:52
10. Das war Arbeitsverweigerung,

als hätten die Herrschaften Angst davor gehabt die entscheidende Frage zu stellen. Pure Zeitverschwendung!

Beitrag melden
scratchpatch 04.09.2017, 07:52
11. Die Welt interessiert uns nicht?

Das kann ich nicht verstehen, dass alle die Frage nach dem Kirchgang so toll fanden. Mich interessiert es Null, ob ein Politiker am Sonntag in der Kirche war oder nicht. Nur damit es nicht so langweilig ist? Was für einen Punkt soll Schulz damit gelandet haben, dass er in der Kirche war? Man sollte sich doch freuen, dass Merkel und Schulz da saßen und nicht Merkel und Gauland, obwohl es dann sicher nicht langweilig gewesen wäre. Vielleicht hätte man mehr über Unterschiede erfahren, wenn man zu den Themen die jeweiligen Punkte aus den Programmen eingeblendet hätte, sei es nur als Untertitel, wenn die Zeit für Einschübe nicht reicht. Dann hätte man doch inhaltliche Unterschiede gesehen und nachfragen können.
Auch verstehe ich nicht, warum so viele meinen, es sei zu viel über Außenpolitik geredet worden. Das hört sich so an, als würde uns die Atomaufrüstung Nordkoreas nicht betreffen und wir sollten lieber über das Lieblingsthema von Schulz, die Kitas, reden. Ich möchte schon wissen, wer welche Konzepte hat und Konzept heißt ja nicht nur, für Menschenrechte und gegen Diktaturen zu sein, das ist wohlfeil, sich so zu präsentieren. Ich möchte vielmehr wissen, wie ein künftiger Bundeskanzler deutsche Interessen vertreten will, was man sich unter diplomatischen Lösungen vorstellt u.s.w., da kann man im US-Fernsehen tiefschürfende Diskussionen sehen, während man hier immer noch so tut, als könne man sich stundenlang über Rente, Familienförderung etc. unterhalten, während die Globalisierung irgendwo ganz weit draußen stattfindet. Die Zeiten sind aber vorbei, als wir uns darum nicht kümmern mussten.

Beitrag melden
wolke:sieben 04.09.2017, 07:52
12. Dieses "Duell"

...war schon die erneute Koalitionvereinbarung der beiden "Duellierer"

Beitrag melden
fair+klar 04.09.2017, 07:58
13. nur ein Verlierer

Frau Merkel und Herr Schulz haben Mut gemacht,daß auch die nächsten 4 Jahre
eine humane und durchdachte Politik in
Deutschland zu erwarten ist.
Herr Strunz war nur süffisant aggressiv und
das Gegenbeispiel.

Beitrag melden
nonanet 04.09.2017, 08:02
14. Was hat man erwartet?

Wieso sollen die Moderatoren von sonst entweder ziemlich einseitig oder etwas impotent geführten Talkshows plötzlich über sich hinauswachsen? Doch nicht in deutschen Medien!

Beitrag melden
steingärtner 04.09.2017, 08:02
15. Frau Illner

Kann jemand mal Frau Illner sagen, dass das ZDF schon jemanden als Regierungssprecher abgestellt hat. Die Stelle ist zur Zeit nicht vakant und sie kann deshalb aufhören sich ständig dort zu bewerben.
Bitte Frau Illner, gönnen sie sich mal eine Pause.

Beitrag melden
latrodectus67 04.09.2017, 08:05
16. Lach

Was war denn zu erwarten? Zum einen die beiden von der GroKo "gegeneinander", was schon ein heiterer Anspruch ist. Zum anderen Leute, die alle noch Steffen Seiberts Kometenhaften Aufstieg zum Pressesprecher der Kanzlerin in den Augen leuchten haben. In der Situation etwas wie eine "Diskussion" und deren Beförderung zu erwarten ist nun wirklich post-faktisch.

Beitrag melden
Grummelchen321 04.09.2017, 08:06
17. Wie

in einem anderem Post schon geschrieben. Verschwendete Lebenszeit das ganze. Da hat man von einem Saunabesuch mehr davon.

Beitrag melden
Europa-Realist 04.09.2017, 08:15
18. Gottschalk & Raab

Ich hatte von dem Moderatoren-Team nicht viel erwartet und wurde deshalb auch nicht enttäuscht. Es war einfach alles viel zu stark vorbereitet, steif und unspontan.

Ich habe mich da gerne an vor vier Jahren an das Duell zurückerinnert, Stefan Raab Peer Steinbrück nach seiner künftigen Rolle gefragt hatte ("King of Kotlett").

In der gestern, direkt im Anschluss stattfindenden Diskussion bei Anne Will, die vor vier Jahren eine deutlich bessere Rolle gespielt hatte als Maischberger, war Thomas Gottschalk aber absolut souverän. Er brachte vieles in lockerer und verständlicher Sprache auf den Punkt.
Vielleicht sollte man beim nächsten Mal mehr auf Lockerheit und Spontanität setzen und deshalb auf "etablierte und erfahrene" Moderatoren des politischen Geschehens verzichten ....

Beitrag melden
glaubenstrichter 04.09.2017, 08:18
19. Kann ich nur bestätigen diese Überschriften Aussage!

Es gibt doch keine sachliche und mit Inhalten besetzt Diskussionen mehr. Die meisten Moderatoren trauen sich nicht eine gezielte Frage - weil sie Angst haben ihre eigene Quote fällt rapide in der Stimmungslage. Helmut Schmidt hat mal folgenden Satz gesagt. Zitat: "Die heutige politische Klasse ist gekennzeichnet durch ein Übermaß an Karrierestreben und Wichtigtuerei und durch ein Übermaß an Geilheit, in Talkshows aufzutreten." Genau so ist es mit den Statistikern der Wahlanalyse - es sind die Falschen und möglichen Einseitigkeiten die hier gesehen werden wollen.

Beitrag melden
Seite 2 von 16
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!