Forum: Kultur
München-"Tatort" über Polyamorie: Mr. Multi-Multi-Lover
BR/ Hendrik Heiden

Wie viele Menschen können wir lieben, ohne dass es problematisch wird? Der Münchner "Tatort" beschäftigt sich mit dem Thema Polyamorie. Pikant, provokant, prima.

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Jor_El 19.05.2017, 17:46
1.

Die Frage ist nicht, ob es ein Problem ist selbst polyarmori zu sein und leben. Man kann sich leicht in viele Menschen gleichzeitig verlieben und echte Gefühle entwickeln. Die knifflige Frage ist nur, ob man es verträgt, wenn die Angebetete(n) es genau so handhaben. ;-)

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Dramaturgenfrau 19.05.2017, 18:34
2. Martin Feifel, offiziell 52, als Multi-Multi-Lover?

Wirklich? Welchem Drehbuchautor und Regisseur im fortgeschrittenen Alter sind denn da wieder die Wunschvorstellungen durchgegangen? Ah, ich weiß: Für das ARD-Publikum (Altersdurchschnitt 60+) ist das natürlich ein junger, potenter Hüpfer, was?!

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keinname100 19.05.2017, 19:07
3.

Hihi! In dem Alter Multilover. Das ist zum Schießen! Also wirklich, etwas Selbstreflexion könnte nicht schaden.

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larsmach 19.05.2017, 19:10
4. Die meisten lieben eher sich selbst - und man liebt hoffentlich nicht nur eines seiner Kinder

Wenn von "Liebe" die Rede ist, ist meist Selbstliebe gemeint. Jemand liebt die Situation, in der er sich sieht. Daraus resultiert Eifersucht (Neid). So simple.

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giftzwerg 19.05.2017, 19:34
5. Nervt nur noch.

Das Thema ist von den linken Medien à la Bento und Zeit derart durchgenudelt worden, das lockt doch keinem mehr hinterm Ofen hervor. Dieser krampfhafte Hype um Polyamorie ist wirklich nur noch nervig.

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kumi-ori 19.05.2017, 20:30
6.

Ich denke, das Thema ist das, was man früher als einen "Lebemann" oder jemanden, "der nichts anbrennen lässt", bezeichnet hatte. Früher wurde diese Lebensweise oft negativ konotiert, da diese Verbindungen nicht die Zustimmung der Kirche genossen, heute gibt es dafür einen wissenschaftlichen Namen. Im Grunde ist jedoch beides das Gleiche. Sex sells.

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rational_bleiben 19.05.2017, 20:37
7.

Zitat von giftzwerg
Das Thema ist von den linken Medien à la Bento und Zeit derart durchgenudelt worden, das lockt doch keinem mehr hinterm Ofen hervor. Dieser krampfhafte Hype um Polyamorie ist wirklich nur noch nervig.
Danke. So sehe ich das auch. Wenn es um Polyamorie geht, muss es automatisch hipp sein und ankommen.

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Dramaturgenfrau 19.05.2017, 21:50
8. Kennen Sie Michel Houllebecq?

Zitat von giftzwerg
Das Thema ist von den linken Medien à la Bento und Zeit derart durchgenudelt worden, das lockt doch keinem mehr hinterm Ofen hervor. Dieser krampfhafte Hype um Polyamorie ist wirklich nur noch nervig.
Houellebecq hat in seinem Roman "Unterwerfung" der Vielweiberei eine Nuance abgewonnen: In einer imaginären Zukunft laufen die Franzosen unter anderem deshalb massenhaft zum Islam, der Frankreich regiert, über, weil der ihnen die Vielweiberei erlaubt. Und so haben einige der im Roman Beschriebenen mehrere Frauen und Nebenfrauen. Hier kann man eine Analogie und eine pseudowissenschaftliche Annäherung der sogenannt aufgeklärten Gesellschaft an dieses politreligiöse Gesellschaftsmodell erkennen, das immer drängender wird in unserer Zeit. Kein Zufall also, dass die "linken" Medien dieses Gesellschaftsmodell hofieren, um ihm noch einen pseudoemazipatorischen Touch in einer noch (!) säkularisierten Gesellschaft (Deutschland) zu geben. Die Beeinflussungsversuche des herrschenden Mainstreamings in Politik, Gesellschaft, Medien und Kunst sind subtil, aber immens.

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widower+2 20.05.2017, 23:15
9. Polyamorie

Zitat von rational_bleiben
Danke. So sehe ich das auch. Wenn es um Polyamorie geht, muss es automatisch hipp sein und ankommen.
Ist nicht hipp und muss auch nicht ankommen, da sie seit Jahrtausenden eine Tatsache ist. Da können Giftzwerge, die keine abbekommen, oder frustrierte Frauen hier im Forum noch so wüten. Das Liebesleben ist einfach nur ein Spiegel unserer Marktwirtschaft, wobei es in der Marktwirtschaft keine Chancengleichheit gibt, weil die Chips am Anfang des Pokerspiels ungleich verteilt sind, und es in der Liebe ....ähh fast genauso ist.

Die Ungerechtigkeit liegt darin, dass man zumindest als Mann auch mit null Chips für körperliche oder seelische Attraktivität auf dem Liebesmarkt noch Chancen haben kann (Trump). Umgekehrt funktioniert das weniger gut.

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