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Netflix-Doku über die Anschläge in Paris: Darf Terror unterhaltsam sein?

Atemlos spannend zeichnet der Doku-Dreiteiler "13. November: Angriff auf Paris" das Massaker von 2015 in der französischen Hauptstadt nach - genau das ist das Problem. Das Grauen gerät zur effektiven Unterhaltungsware.

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Magentasalex 31.05.2018, 17:36
1.

Weltweit zeichnet sich sich langsam schleichend immer mehr die Tendenz ab, dass es für uns alle im Grunde genommen egal ist, ob einer den Kopf einer Flasche, oder den eines Menschen abschlägt.
Nur wenn ein Mensch selbst das Opfer einer schweren Körperverletzung wird, schaut er sich nicht mehr so gern Gewalt verherrlichende Filme an. 87 % aller Filmproduktionen zeigen übrigens Gewaltszenen. Selbst das Genre der Naturfilme ist nicht davor gefeit....".Krokodil überfällt junges Nilpferd" ..."Eichhörnchen kämpft mutig gegen Schlange" und so weiter immer heiter.

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rooonbeau 31.05.2018, 17:44
2. Also ich weiß nicht

Nach lesen der Überschrift hatte ich doch etwas anderes erwartet. Anscheinend haben die Regisseure ja nichts falsch gemacht, ausser das die Doku spannend ist. Es wird ja anscheinend nichts verfälscht oder dergleichen. Hätten sie sie langweilig machen sollen? Ich bin ja froh das sie wohl bei der Wahrheit bleiben, da gab es in letzter Zeit leider auch andere Beispiele.

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Alexander Del Large 31.05.2018, 17:53
3. Kriegsfilme

Es gibt doch auch jede menge Hollywood Filme über den zweiten Weltkrieg.
Warum soll ausgerechnet hier unterschieden werden.Blödsinn

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vulcan 31.05.2018, 17:58
4.

Zitat von rooonbeau
Nach lesen der Überschrift hatte ich doch etwas anderes erwartet. Anscheinend haben die Regisseure ja nichts falsch gemacht, ausser das die Doku spannend ist. Es wird ja anscheinend nichts verfälscht oder dergleichen. Hätten sie sie langweilig machen sollen? Ich bin ja froh das sie wohl bei der Wahrheit bleiben, da gab es in letzter Zeit leider auch andere Beispiele.
Exakt -das ist das Entscheidende bei Dokumentationen - dass sie, soweit bekannt, bei der Wahrheit bleiben.
Cliffhänger in einer Doku-Serie zu verwenden, halte ich nicht für verwerflich.
Dasselbe gilt für Filme mit historischen Stoffen - hier kennt aber die Phantasie und Geschichtsverfälschung nur zu oft keine Grenzen mehr.

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hileute 31.05.2018, 18:05
5. Ich weiß nicht wo das problem sein soll

Dokus über Flugzeugabstürze oder Zugunglücke gibt's doch auch wie Sand am Meer. Ich finde sowas eigentlich ganz spannend anzuschauen, wems nicht gefällt braucht es ja nicht zu gucken.

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sthaal 31.05.2018, 18:11
6.

Was in diesem Jahrzehnt passiert, ist weltgeschichtlich gesehen sehr bedeutsam. Genauso wichtig ist die Aufklärung und Berichterstattung, wie sie auch tagtäglich in Dokumentationen über den 2. Weltkrieg zu sehen sind.

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joG 31.05.2018, 18:26
7. Komisch, dass man glaubt...

....eine solch Frage stellen zu können/müssen unter Erwachsen in einer Demokratie. Wie kommt man auf den Gedanken, dass es etwas geben darf, das man nicht unterhaltsam aufbereiten soll dürfen?

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frenchie3 31.05.2018, 19:15
8. Das Fernsehen ist voll von Dokus

aller Art. Ob Absturz der Concorde, Geiseldramen oder Highschool-Massaker. Was ist an Paris daß das nun ein Skandal ist? Wieso ist das schon wieder Sensationsgier? Es gibt auch Leute die einfach nur verstehen wollen was da wie ablief. Ist schließlich weder ein Reißer mit Schwarzenegger der alle Terroristen wegballert noch eine Show mit viel Blut um des Horrors willen. Vor allem Letzteres scheint mir die Motivation der heutigen Handyunfallfilmer zu sein, die Doku ist offensichtlich weit weg davon

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nawaswohl 31.05.2018, 21:13
9. Natürlich

Völkermord an den Indianern (Western) wurde und wird immer noch ausgeweidet.

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