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Netflix-Serie "Marvel's The Defenders": Superhelden B-Seite
Netflix

Was im Kino glückt, sollte auch auf Netflix klappen. Marvel führt seine Serien-Helden "Luke Cage", "Daredevil", Jessica Jones" und "Iron Fist" zusammen. Genau wie bei den "Avengers", nur eben eine Nummer kleiner.

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hegri 18.08.2017, 16:32
1. Auch die erste Liga

der Marvel-Helden ödet. Selbst gute Besetzungen helfen nicht mehr, wenn die Aufnahmefähig der Zuschauer durch überbordende Effekt-Feuerwerke an natürliche Grenzen stößt.

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silkhood 18.08.2017, 16:40
2. Erst informieren dann schreiben

Sehr geehrter Herr Giammarco.
Nicht nur, das Sie in Ihrem Artikel Ihr seidenes Halbwissen plakativ zur Schau stellen, nein Sie bringen auch soviel persönliche Meinung mit ein, das Ihr Artikel eigentlich als Kolumne und damit als subjektive Meinung gekennzeichnet werden müsste. Hätten Sie sich die Mühe gemacht, wenigstens etwas, über das Marvel Cinematic Universe zu recherchieren, dann hätten Sie erkannt das diesem ein komplexes Storyboard zu Grunde liegt, dessen Roadmap schon seit Jahren feststeht. Es handelt sich also keineswegs um eine kurzfristige Entscheidung um mal eben noch ein paar Millionen zu scheffeln.
Hätten Sie sich, nur etwas, mehr mit den zu Grunde liegenden Serien und Filmen beschäftigt, wäre Ihnen aufgefallen, das die Defenders schon jetzt miteinander verbunden sind. Jessica Jones hat eine Affäre mit Luke Cage. Und der wird von der Freundin von Dare Devil, einer Krankenschwester versorgt.
Zur Veranschaulichung empfehle ich Ihnen folgendes Diagramm: http://i.imgur.com/ipXtr3J.jpg. Und um Ihr Bild vom Großen und Ganzen zu vervollständigen sollten Sie mal nach Marvel Infintysteine googeln. Dann wird auch Ihnen klar das darüber Thor, die Avengers, Guardians of the Galaxy zusammen gehören. Und, Achtung Spoiler, 2019 wird das ganze Marvel Cinematic Universe mit Infinty War II einen Abschluss finden.

cu silkhood

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aschie 18.08.2017, 17:08
3. Avangers

War nicht wirklich mein Fall
Die übertreiben ein bißchen mit den Superhelden. Erst alleine und dann als Gang .Die Vier die da nun an den Start gehen könnte auch als Selbsthilfe Gruppe
für manisch depressive Superhelden durchgehen.Das könnte vieleicht sogar innteresannt werden.

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twistie-at 18.08.2017, 17:10
4.

Zitat von silkhood
Hätten Sie sich, nur etwas, mehr mit den zu Grunde liegenden Serien und Filmen beschäftigt, wäre Ihnen aufgefallen, das die Defenders schon jetzt miteinander verbunden sind. Jessica Jones hat eine Affäre mit Luke Cage. Und der wird von der Freundin von Dare Devil, einer Krankenschwester versorgt. Zur Veranschaulichung empfehle ich Ihnen folgendes Diagramm: http://i.imgur.com/ipXtr3J.jpg. Und um Ihr Bild vom Großen und Ganzen zu vervollständigen sollten Sie mal nach Marvel Infintysteine googeln. Dann wird auch Ihnen klar das darüber Thor, die Avengers, Guardians of the Galaxy zusammen gehören. Und, Achtung Spoiler, 2019 wird das ganze Marvel Cinematic Universe mit Infinty War II einen Abschluss finden. cu silkhood
dankeschoen, das war mir auch gleich aufgefallen. Da herrscht wohl Halb- bis Nichtwissen. Und auch wenn "Civil War" offiziell kein Avengersfilm war, dann brachte er doch die Helden zusammen, namentlich ja nun Iron Man, War Machine, Black Widow, Hawkeye, Captain America, Ant Man, Black Panther, Spiderman, Scarlet Witch, Vision. Thor, Hulk fehlten aus dramaturgischen Gründen.

Aber das ganze ist von langer Hand geplant und schon jetzt greifen ja Serien wie auch Filme ineinander, besonders deutlich wie Agents of Shield und den Filmen rund um die Avengers.

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Celegorm 18.08.2017, 17:12
5.

Zitat von silkhood
Hätten Sie sich die Mühe gemacht, wenigstens etwas, über das Marvel Cinematic Universe zu recherchieren, dann hätten Sie erkannt das diesem ein komplexes Storyboard zu Grunde liegt, dessen Roadmap schon seit Jahren feststeht. Es handelt sich also keineswegs um eine kurzfristige Entscheidung um mal eben noch ein paar Millionen zu scheffeln.
Jein. Natürlich haben solche Projekte, egal ob Kinofilm oder TV-Serie, immer eine lange Planungs- und Vorlaufzeit. Ebenso besitzt Marvel natürlich ein langfristiges Konzept für das "Cinematic Universe". Anzunehmen, dass dieses Konzept nicht beständig und so weit als möglich an der Resonanz des Publikums und dem finanziellen Erfolg angepasst wird, ist aber auch naiv. Das zeigt sich auch daran, dass u.a. bei den Filmen diverses umgestellt wurde, sowohl im Zeitplan wie grundlegend. Von da her muss man sicherlich davon ausgehen, dass die "Defenders"-Entwicklung erst dann gutgeheissen wurde, als "The Avengers" ein voller Erfolg wurden, und auch dass die Produktion wohl nicht angelaufen wäre, wenn "Jessica Jones" ein Flop geworden wäre.

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5b- 18.08.2017, 18:31
6. Kohärenz

Erst wird davon geschrieben dass Daredevil, Jessica Jones, Luke Cage und Iron Fist sich um Kleinkriminelle kümmern, dann wird festgestellt, das sie sich gegen eine globale kriminelle Organisation, die Hand, stellen. Die Hand hat unsterbliche Mitglieder. Es sind also keineswegs "normale" kleinkriminelle Gegner. Die Hand ist allen schon in ihren eigenen Staffeln begegnet. Der Crossover der Netflix Serien war so wie der der Filme ab Ironman von vornherein geplant. Wenn man da jetzt von einem Trend schreibt, dann hat man gehörig was verpasst. Den hatte man nämlich schon vor Jahren sehen können.
Was ist mit Spin-Offs? Man hätte ja Marvel's Agents of Shield oder Agent Carter erwähnen können. Jene Serien sind Ableger der Hulk-Ironman-Thor-Captain America-Avengers Filmreihen.
Der Artikel wäre ja ganz nett für Leute, die sich noch nie auch nur peripher mit Marvel Comicverfilmungen auseinandergesetzt hätten.
Dann werden auch noch die neueren Filmadaptionen, die ja von langer Hand als zusammenwachsendes Universum geplant waren, mit alten Fernsehserien verglichen, i.e. Crossover Xena und Hercules. Was soll das? Xena und Hercules haben es sich doch von den Marvel und D.C. Comics abgeschaut, die das ja schon seit Ewigkeiten praktizieren.

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monoman 19.08.2017, 09:08
7.

Auch Captain America, Thor oder Ironman gingen erstmal als B-Seite an den Start, nachdem Marvel die Rechte an den eigentlichen A-Titeln, nämlich Spiderman und X-men, zeitweise abgegeben hatte.

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franxinatra 19.08.2017, 09:20
8. Leider passen die Defenders nicht

In die aalglatte Disneywelt, mit der der Konzern demnächst selbst streamen will. Ich hoffe sie bleiben Netflix erhalten.
Ironfist treibt mir zwar die Galle hoch, hat aber gerade deswegen interessantes Potential.

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hegri 19.08.2017, 11:46
9. Und es gibt sie noch

Superheldenfilme mit einer guten Geschichte. "Watchmen" hat mit den Marvelanern nichts zu tun und ist vielleicht deshalb innerhalb des Genres herausragend. Hier zeigt sich, dass sich eine ruhig laufende Handlung durchaus mit Superhelden-Action verbinden lässt.

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