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Pink-Floyd-Drummer Nick Mason: Mit lakonischer Eleganz
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Pink-Floyd-Drummer Nick Mason spielte in Hamburg frühes Material der Band - es wurde eine Hommage an die verschrobene Energie eines lang vergessenen Mitglieds.

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monoman 14.09.2018, 14:23
1.

Ich habe Syd Barrett nie vergessen!

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Kamillo 14.09.2018, 14:24
2.

Stimmt, ohne Barrett gäbe es Pink Floyd wohl nicht, ich aber kann den Songs aus dieser Zeit bis auf "Astronomy Dominé" eher nichts abgewinnen. Bei "Umma Gumma" könnte ich wahnsinnig werden - ist wohl Absicht des Albums. Danach die Platten, also ab "Dark Side of the Moon"die kann ich jederzeit rauf und runter hören, wobei mich stört, dass heute Pink Floyd meistens auf den Song "Another Brick in the Wall" reduziert werden, wenn das mal im Radio kommt, schalte ich meistens um. "Animals" ist mein Allzeit-Lieblings-Album, dicht gefolgt von "Final Cut". Ein Lichtblick war Roger Waters jüngstes Soloalbum "Is This the Life We Really Want?", fast als ob Pink Floyd mit einem Folge-Album zu Animals wieder da wäre, nur dass der Mann jetzt etwas mehr lispelt.

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angst+money 14.09.2018, 16:11
3.

Zitat von Kamillo
Stimmt, ohne Barrett gäbe es Pink Floyd wohl nicht, ich aber kann den Songs aus dieser Zeit bis auf "Astronomy Dominé" eher nichts abgewinnen. Bei "Umma Gumma" könnte ich wahnsinnig werden - ist wohl Absicht des Albums. Danach die Platten, also ab "Dark Side of the Moon"die kann ich jederzeit rauf und runter hören, wobei mich stört, dass heute Pink Floyd meistens auf den Song "Another Brick in the Wall" reduziert werden, wenn das mal im Radio kommt, schalte ich meistens um. "Animals" ist mein Allzeit-Lieblings-Album, dicht gefolgt von "Final Cut". Ein Lichtblick war Roger Waters jüngstes Soloalbum "Is This the Life We Really Want?", fast als ob Pink Floyd mit einem Folge-Album zu Animals wieder da wäre, nur dass der Mann jetzt etwas mehr lispelt.
Ist bei mir genau umgekehrt: ab "Dark Side" fängt's an, langweilig und aufgeblasen zu werden, "Umma Gumma" ist meine Lieblingsplatte. Aber merkwürdigerweise scheinen sich immer alle einig zu sein, dass "Animals" ein Highlight ist (übrigens das einzige ab 1973 ohne Gastmusiker, was für mich mit ein Grund ist).

Ansonsten: kompetenter Artikel, der anhand des Drumsounds technisch korrekt beleuchtet, was in der Rockmusik so etwa ab den 80ern schief lief - "Getretener Quark wird breit, nicht stark"

Punk, Retro, Trash (...) boten immer nur kurz Erholung, bevor auch dort die Produzenten zuschlugen.

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drumsdw 14.09.2018, 16:32
4. alles korrekt

damit könnte ich es bewenden lassen. Einzig die Anmerkung, dass ich das Gefühl hatte, dass wenn die Band einen Drummer hätten wählen müssen und Nick Maßen wäre nicht Nick Maßen hätten Sie ihn wohl kaum genommen. Der Drumsound war in der Tat unterirdisch (passte auch soundmässig nicht zu den hingerotzten Gitarren) und auch spielerisch war das jetzt keine Offenbarung. Aber: ich möchte Nick Nadin nicht schlecht reden. Ein -von außen betrachtet-ganz offensichtlich extrem netter Typ mit Charisma. Es war -trotz der in der Kritik beschriebenen Punkte- ein großartiger Abend. Einzig die Lautstärke hat mir arg zu schaffen gemacht.

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egoneiermann 14.09.2018, 16:35
5.

Zitat von angst+money
Ist bei mir genau umgekehrt: ab "Dark Side" fängt's an, langweilig und aufgeblasen zu werden, "Umma Gumma" ist meine Lieblingsplatte. Aber merkwürdigerweise scheinen sich immer alle einig zu sein, dass "Animals" ein Highlight ist (übrigens das einzige ab 1973 ohne Gastmusiker, was für mich mit ein Grund ist). Ansonsten: kompetenter Artikel, der anhand des Drumsounds technisch korrekt beleuchtet, was in der Rockmusik so etwa ab den 80ern schief lief - "Getretener Quark wird breit, nicht stark" Punk, Retro, Trash (...) boten immer nur kurz Erholung, bevor auch dort die Produzenten zuschlugen.
Einig wird man wohl nie werden, für mich war die Band ab (und incl) Animals gestorben. Mit den frühen Beat-orientierten Barretsongs kann ich auch wenig anfangen, aber seine Rocksachen sind das Beste was Pink Floyd gemacht hat. Und natürlich ist die Live-Seiten von Umma Gumma die beste Platte.

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angst+money 14.09.2018, 18:18
6.

Zitat von egoneiermann
Einig wird man wohl nie werden, für mich war die Band ab (und incl) Animals gestorben. Mit den frühen Beat-orientierten Barretsongs kann ich auch wenig anfangen, aber seine Rocksachen sind das Beste was Pink Floyd gemacht hat. Und natürlich ist die Live-Seiten von Umma Gumma die beste Platte.
Also bitte! natürlich die Studio-Hälfte ;-)

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joernthein 14.09.2018, 23:48
7. Es war schon merkwürdig,

als ich vor einigen Jahren in die MRT-Röhre geschoben wurde, erinnerte das Wummern an den Anfang von "wellcome to the machine". Die Songs von Syd Barret gehören noch heute für mich zum Beginn meiner persönlichen Musikkultur. Eine meiner früheren Lieblingsplatten war "atom heart mother

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toninotorino 15.09.2018, 10:45
8. Pink Floyd

Syd Barrett und die Geschichte der Band fand ich spannend. Ich kenne viele, für die Pink Floyd eine der prägendsten Bands und Sounds ihres Lebens gewesen ist (oder noch ist). Mir gefielen ein paar Stücke von Pink Floyd. Z. B. das Saxophon-Solo aus "Us and Them" von Dave Perry (so heißt er, glaube ich). Und "Dark Side of The Moon" verbinde ich mit guten Erinnerungen, als ich diese Scheibe frühmorgens während eines Spaziergangs von der Terrasse einer Land-WG herüberdröhnen hörte. Bin sofort zu denen hin und hab mir diese Platte bei denen angehört. Später war mir deren Sound zu kalkuliert. Da fehlte mir etwas. Vielleicht etwas spontanes. Das war mir zu sauber.

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sekundo 18.09.2018, 11:16
9. Wie schön,

dass hier immer wieder Menschen kundtun,
welche Bands und/oder welche Platten ihnen
gefallen und/oder nicht gefallen.
Es bleibt die Frage nach der Relevanz,
bzw. danach, wer das eigentlich wissen
möchte!! Denn die musikalischen Vorlieben
von Otto Normalverbraucher sind belanglos.

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