Forum: Kultur
"Polizeiruf" über deutsch-polnische Adaptionen: Grenzgänge im Strampler
rbb/ Britta Krehl

Kind als Ware, Kind als Sehnsuchtsobjekt: Der "Polizeiruf" in Frankfurt an der Oder beleuchtet einen abgründigen Adoptionsfall - und ist ein echter Aufbruch des Fernsehkrimis Richtung Osten.

flohlaus 04.12.2017, 08:35
1. Von wegen schlüssig...

Hat jemand mitbekommen, warum die Dame den armen Pawel erschlagen hat? Wollen sie nicht zusammen nach Odessa abhauen? Und ihr Mann bringt dann das Kind zu dem Krankenhaus?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
woswoistndu 04.12.2017, 13:03
2. Mord? Warum?

Habe jetzt eine Nacht darüber geschlafen und es immer noch nicht kapiert. Vielleicht klärt uns ja die Redaktion auf?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ei-gude-wie 04.12.2017, 13:20
3. Ein Highlight im Tatort

Sehr gut Umsetzung eines dramatischen Falls mit intensiven Charakteren und Schauspielern. Die Atmosphäre ist genauso nachvollziehbar getroffen, wie das Drama der beiden Elternpare und die Betroffenheit der Ermittler. Dieser Tatort geht nicht nur über die polnische Grenze, sondern erweitert die Reihe um ein echtes Highlight. Vor allem gab es hier nicht diese Übelkeit erregende Dramatik durch triefende übertriebene Darstellung mitleidender Komissare aus Köln oder München.
Bitte mehr davon!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ei-gude-wie 05.12.2017, 09:39
4. Polizeiruf 110

Ja, natürlich war es ein Polizeiruf 110 - da habe ich mich verschrieben und bitte um Verzeihung. Aber dies war wieder ein sehr guter Polizeiruf. Und ich habe ihn mit anderen Filmen aus der Tatort Reihe verglichen, in denen die erwähnten Ermitlerteams bei weitem nicht das Qalitätsniveau von diesem Polizeiruf erreichen können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rooonbeau 05.12.2017, 10:06
5. Erstaunlich...

War gerade gespannt wie wohl andere den Polizeiruf bewerten und bin wirklich überrascht über die Meinung des Artikelautors und der Forumsschreiber...
Ich habe mich schon lange nicht mehr so durchquälen müssen... ich war froh als er endlich zu Ende war.. sowas zähes und dröges... hat sich angefühlt als würde man knietief durch ein Moor schreiten... hatte mehr von einem Kammerspiel, was ja grundsätzlich nichts schlechtes ist.. Aber in diesem Fall war das nicht meins..

Für mich einer der schlechtesten Polizeirufe..
Interessant wie unterschiedlich doch die Wahrnehmung ist..
Wird Zeit das meine Lieblingsduo die Rosstocker wieder auf dem Bildschirm erscheinen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bondurant 05.12.2017, 12:05
6.

Zitat von flohlaus
Hat jemand mitbekommen, warum die Dame den armen Pawel erschlagen hat? Wollen sie nicht zusammen nach Odessa abhauen? Und ihr Mann bringt dann das Kind zu dem Krankenhaus?
haben Sie's inzwischen herausgefunden? Ich vermisse auch ein Motiv, es ist, als fehle in dem Film ein Stück. Wenn die Story aber nicht aufgeht, kann der Krimi nicht gut sein, auch wenn er noch so schöne Bilder zeigt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
arnfriedthanau 05.12.2017, 15:18
7. Flohlaus und Bondurant haben recht

So wie Flohlaus habe ich in dem Film - der mich im Übrigen sehr bewegt hat - auch das Motiv, warum der (eigentliche) Vater Pawel erschlagen wurde, nicht gesehen. Eventuell war der Film zu lang und es wurde der entscheidende Teil herausgeschnitten? Und auch vom handwerklichen her: Ich würde gern mal sehen, wie die Täterin das Opfer mit dem Kreuz mit der Spitze erschlagen haben soll! Eigentlich kann man das Ding nur so anfassen, wie es der Ehemann demonstriert hat (was aber falsch war). Bitte, lieber RBB, klärt uns auf!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bondurant 06.12.2017, 09:57
8. Nichts

Zitat von arnfriedthanau
So wie Flohlaus habe ich in dem Film - der mich im Übrigen sehr bewegt hat - auch das Motiv, warum der (eigentliche) Vater Pawel erschlagen wurde, nicht gesehen. Eventuell war der Film zu lang und es wurde der entscheidende Teil herausgeschnitten? Und ......
Man erfährt es nicht. Ich meine, eigentlich ist es ja unbedeutend, ob es bei einem der inzwischen kaum noch zählbaren ARD und ZDF Fernsehkrimis mal an der Logik irgendwie hapert. (Was ist eigentlich aus der ursprüngliche Domäne der ÖR in anspruchsvoller Unterhaltung, dem "Fernsehspiel" ganz ohne Mord und Totschlag, geworden? Nicht mehr zeitgemäß?) Aber einen Krimi zu senden, bei dem das Motiv des Täters eines Tötungsdelikts so gar nicht aufscheinen will: das scheint mir doch ein richtiger Kunstfehler.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lille bagle 06.12.2017, 16:48
9. Cafe-Wien

bereichert uns normalgebildete Leser immer aufs Neue mit ihrer profunden Kritik. Inzwischen zeigt sich jedoch eine Tendenz zur Redundanz (Bäckereifachverkäuferin, ARD Redakteurinnen etc.) und zur deutlicher zu Tage tretenden intellektuellen Arroganz. Schade

Beitrag melden Antworten / Zitieren