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Psychothriller "Berlin Syndrom" : Der beklemmende Hype
MFA

Zwischen Stockholmsyndrom und Klaustrophobie: Regisseurin Cate Shortland versucht in ihrem Film "Berlin Syndrom" Verlorenheit und Aufbruch in der Hauptstadt einzufangen.

salomohn 28.05.2017, 20:24
1. Alte Symbolsprache

Schnell den Film raushauen! Die Klischees sind abgeritten, lange schon will keiner mehr nach Berlin, im Gegenteil. Fast ein Historiendrama.

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kumi-ori 28.05.2017, 20:38
2.

Das Stockholm-Syndrom heißt deshalb so, weil man das Phänomen der Identifizierung der Gefangenen mit ihren Kidnappern zum ersten Mal bei der Geiselnahme in der Deutschen Botschaft in Stockholm (durch die RAF) beschrieben hat. Warum heißt das "Berlin-Syndrom" jetzt speziell Berlin-Syndrom, oder was hat es mit Berlin zu tun?

Das Pärchenbildung besonders häufig dann stattfindet, wenn beide Partner ungebunden sind, kann jeder beobachten, der sich im ersten Semester in einer Universitätsstadt einschreibt. Und Sadisten, die Frauen gefangen halten, findet man leider auch in Amstetten und Höxter.

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