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Rechtes Denken: Deutschland sucht den Superpopulisten
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Populismus ist kein rhetorisches Stilmittel, sondern eine Ideologie. Sie erzählt das Märchen vom bedrohten "Volk", dem nur noch einer helfen kann: der Messias.

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Freidenker10 09.02.2019, 14:33
1.

Sind nicht alle Politiker "Populisten" die einem erzählen dass mit ihnen alles besser wird? Liegt ja irgendwie in der Natur der Sache dass einem kein Politiker sagt dass mit ihm/ihr nichts besser wird, oder? ;-) Die einen erzählen einem das Migration das Grundproblem ist, die anderen erzählen einem das es Deutschland gut geht, darf jeder für sich überlegen ob beide Erzählungen so stimmen...

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bMüller 09.02.2019, 15:02
2. Populismus als Kampfbegriff gegen

Gegen den vermeintlich dumpfen Pöbel und deren Volkstribune, damit machen es sich intellektuelle Linke zu leicht. In. der Demokratie müssen Mehrheiten gewonnen werden und das hat für die SPD eben dieser populäre G. Schröder geschafft. Übrigens muss das Suffix -Ismus nicht zwangsläufig etwas Verdammenswetes bedeuten, so gibt es auch den Organismus, den Vulkanismus, den Protestantismus,.....

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Dengar 09.02.2019, 15:02
3. Aha

"EinIsmussteht immer für eine Ideologie."

Da fallen mir ganz spontan auch so einige ein: Feminismus, Kulturrelativismus, Genderismus, Intersektionalismus, ...
Aber ich nehme mal an, das sind die "guten" Ideologien, über die sich die Autorin nicht aufregen würde.

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Jasro 09.02.2019, 15:03
4. Was darf das Volk?

"Demokratie" heißt jedenfalls NICHT, dass dem Volk "Kröten" gegeben werden, die es zu schlucken hat, nach dem Motto: Euroeinführung​, Eurorettung, millionenfache Aufnahme von angeblichen Flüchtlingen ohne zumindest Prüfung von deren Identität und Herkunft, da HAT man für zu sein, das ist "alternativlos". Da DARF man nichts gegen sagen, weder auf Demos, noch im Internet, das wäre "Hetze", noch darf man irgendeine entsprechende Partei wählen, die das ablehnt, weil das letzten Endes immer auf "Nazi" hinausläuft, und Volksabstimmungen bzw. Referenden, wie in der Schweiz, aber auch in Dänemark oder Grossbritannien, die darf es schon mal gar nicht geben, weil direkte Demokratie ist ja so "gefährlich", Demokratie "darf" nur parlamentarisch sein - und selbst da "darf" man dann nur bestimmte Parteien wählen. Egal, was man von Alexander Gauland und Björn Höcke hält, SO geht's jedenfalls auch nicht!

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nobody_incognito 09.02.2019, 15:04
5.

Zitat von Freidenker10
Sind nicht alle Politiker "Populisten" die einem erzählen dass mit ihnen alles besser wird? Liegt ja irgendwie in der Natur der Sache dass einem kein Politiker sagt dass mit ihm/ihr nichts besser wird, oder? ;-) Die einen erzählen einem das Migration das Grundproblem ist, die anderen erzählen einem das es Deutschland gut geht, darf jeder für sich überlegen ob beide Erzählungen so stimmen...
Das ist das Wesen dieser Demokratie, dass es darum geht die Macht an irgendjemanden zu delegieren bzw. selbige zu legitimieren. Und wenn das Volk nichts kapiert, ist es kein Populismus und das was ihm verständlich ist, ist Populismus. Halt die Frage wie es um den Verstand des Volkes bestellt ist, bzw. wer dafür zuständig ist bzw. gewesen wäre es zu etwas mündigem zu erziehen bzw. aufzuklären?

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IgorwIgorw 09.02.2019, 15:07
6. Zu kurz gegriffen und begriffen

Populismus ist ein viel-viel breiterer Begriff als Sie das darzustellen versuchen, liebe Ferda Ataman. Z.B. wenn man den Wählern bewusst etwas verspricht was nicht realisierbar ist, nur um deren Stimmen zu gewinnen. Hat übrigens mit Rechts oder Links nichts zu tun. Aber dann wären auch Ihre Lieblinge dran - die Grünen und Linke. Darüber wollen Sie aber lieber nicht reden. Schwach und unprofessionell.

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BertieBallermann 09.02.2019, 15:07
7. Die Menschen suchen keinen Superpopulisten

sondern anständige, ruhige, meist etwas konservative Kandidaten, die auch mal ein Problem aussitzen können. Nur gehen derlei Kandidaten in der Hektik des Twitter-Alltags leider zunehmend unter. Bei der SPD kommt noch hinzu, dass sich eine Clique aus oberschlauen Taktierern und Strippenziehern, die sonst nie etwas im Leben Zustande gebracht haben und jegliche Verbindung zu ihren Wählern und Mitgliedern verloren haben, einbilden, besser zu wissen als das Umfragetief, wer erfolgreicher KanzlerkandidatIn sein kann. Diese Arroganz treibt Menschen dazu, sich nach Alternativen umzusehen. Die Alternative ist dann oft leider der Populismus, denn dieser verspricht, alles für das Volk und im Namen des Volkes zu tun. Mit anderen Worten - wenn die alt eingesessenen Parteien wieder den Mut hätten, Kandidaten aufzustellen, die auch Wahlen gewinnen können, statt nur solche auszusuchen, die nach Parteibucheintrag gerade mal dran sind, wären die Populisten bald wieder dort, wo sie hingehören - bei ihrer Holzeisenbahn Tutuuuut, der Schaffner kommt.

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IMOTEP 09.02.2019, 15:10
8. Lupenrein

Werte Frr. Ataman, ausgerechnet Schröder der duch sein auftreten im Brioni schon kundtat wes GeistesKind ist, wird nie ein ElderStatesman wie H. Schmidt es war. Er war und ist ein Populist einer der ersten derdamit groß rauskam.. Bauchtrritte austeilen tut er auch nicht , dafür ist erzu feige. Er schmeißt lieber mit Deck den er von seinem Busenfeund, dem lupenreinen Demokraten Putin zugesteckt bekommt. m.f. G.

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onkelzahm 09.02.2019, 15:18
9.

Stellen sie sich vor: diese Populisten und Opportunisten wären nach dem zweiten Weltkrieg an die Macht gekommen, was wäre dann aus Deutschland und Europa passiert?

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