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Reizvolles Debüt: Allein das Rauchen wirkt schon geheimnisvoll
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Beziehungsstatus: kompliziert. Ally Kleins Debütroman "Carter" erzählt von einer verhängnisvollen Begegnung, einem Sadomaso-Intermezzo, von inneren Tumulten. Da geraten Sprache wie Gedanken ins Wirbeln.

Europa! 09.08.2018, 17:32
1. Danke, nein ...

Vielen Dank für das Zitat. Da sieht man gleich, was man wieder mal nicht braucht. Und was am Rauchen "geheimnisvoll" sein soll, weiß ich auch nicht. Das Foto könnte man gut auf die Zigarettenpackungen drucken, schlimmer sieht so eine verrußte Teerlunge auch nicht aus.

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abo 09.08.2018, 17:53
2. @Europa

Wunderbar mal wieder, wie so oft, eine Komentar zu lesen, der nichts mit dem inhalt des Artikels zu tun hat, (auch oft beim Fußballthemen zu sehen) sondern nur die Einzelmeinung eines Geshunheitsapostels zum Thema Rauchen zum Ausdruck bringt. Hallo "Europ", wenn Sie schon inhaltlich nichts zu sagen haben, verschonen Sie Ihre Mitmenschen mit ihren unausgegorenen Meinungen und warten sie lieber unter einem Baum darauf, dass was zum essen runter fällt.

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Europa! 09.08.2018, 18:11
3. Danke

Zitat von abo
Wunderbar mal wieder, wie so oft, eine Komentar zu lesen, der nichts mit dem inhalt des Artikels zu tun hat, (auch oft beim Fußballthemen zu sehen) sondern nur die Einzelmeinung eines Geshunheitsapostels zum Thema Rauchen zum Ausdruck bringt. Hallo "Europ", wenn Sie schon inhaltlich nichts zu sagen haben, verschonen Sie Ihre Mitmenschen mit ihren unausgegorenen Meinungen und warten sie lieber unter einem Baum darauf, dass was zum essen runter fällt.
Ich liebe alle meine Fans! Aber mit dem Artikel hat der Post schon was zu tun. Haben Sie das Textzitat von Ally Klein nicht gelesen? Wobei ich beim zweiten Lesen zugeben muss, dass ich "Vakuum der Nässe" ganz großartig finde. Das schlägt alle "Feuchtgebiete" um Längen. Bis bald!

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whoispaul 09.08.2018, 19:02
4. allein das Rauchen

wirkt schon idiotisch.

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odapiel 10.08.2018, 08:22
5. Seit Fifty Shades

Seit Fifty Shades meinen alle halbgaren Autorinnen und Autoren den SM müßte man partout miteinbauen, auch wenn man selbst rein garnichts davon versteht und SM in Folge für SMer lachhaft daneben und negativ beschreibt.

Noch viel schlimmer sind jene, die sich selbst zu wichtig und zu ernst nehmen, und meinen James Joyce dieses Jahrhunderts werden zu können. Da lobe ich mir Autoren, die elegant und sparsam zu schreiben in der Lage sind. Leider sind die meisten deutschen Romane der letzten 20-30 Jahre schlicht nicht mehr lesbar und keinesfalls auf dem Niveau des Rests dieser Welt. Wer hats nur verbockt?

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Abel Frühstück 10.08.2018, 13:12
6.

So. Fünf Kommentare, keiner hat das Buch gelesen, aber alle eine Meinung. In der Kritik z.B. lese ich "...mit dem die Erzählerin überdies noch ein sadomasochistisches Intermezzo hat" - von "lachhaft daneben", wie es in einem Kommentar steht, lese ich nichts. Ich fand den Auszug aus dem Roman bei den Bachmanntagen sehr gut, sehr intensiv und interessant genug, mir das Buch zu kaufen. Ich mag die Sprache.

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Proserpin de Grace 10.08.2018, 15:57
7. Tsunami cis, Tsunami trans

Ich finde es unter einem sehr mimetischen Aspekt interessant und habe es daher bestellt: Der Tsunami an Wording mit stets demselben Content, wie wir ihn online Tag für Tag über uns ergehen lassen müssen, braucht einen Tsunami an Worten mit wenigstens leicht verschobenen Inhalten. Allein das kann so ganz schlecht nicht sein. Wir werden sehen, wenn wir damit durch sind.

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tombadil1 11.08.2018, 23:38
8. @7

Hauptsache möglichst geschwollen daherreden...
Naja vielleicht redet man so in den Kreisen, in denen solche Werke wertgeschätzt werden. (Das gezeigte Zitat reicht mir vollkommen um zu wissen, dieses Buch ist definitiv nicht für mich geschrieben.)
Ich weiß es nicht, aber auf jeden Fall viel Spaß mit dem Buch.

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Proserpin de Grace 11.08.2018, 10:56
9. Aristophobie

Zitat von tombadil1
Hauptsache möglichst geschwollen daherreden... Naja vielleicht redet man so in den Kreisen, in denen solche Werke wertgeschätzt werden. (Das gezeigte Zitat reicht mir vollkommen um zu wissen, dieses Buch ist definitiv nicht für mich geschrieben.) Ich weiß es nicht, aber auf jeden Fall viel Spaß mit dem Buch.
Warum nur fühlen Sie sich von Kreisen angegriffen, die sich auf etwas einlassen, wozu Sie nicht bereit sind? Diese Kreise lassen Ihnen doch auch mehr als nonchalant Ihre Vorlieben. Mit Ihrer Angst vor den Kreisen sind Sie natürlich nicht allein. Das ist ein weit verbreitetes Phänomen. Wir könnten es Elitenangst oder Aristophobie nennen. Also Angst davor, nicht genügen zu können. Wir können es getrost in der sozialen Geometrie verorten: Wo es nur Geraden gibt, gibt es kein Ende. Nur den Zwang fortzufahren. Weiter, weiter, immer weiter. Andere ruhen sich indessen bei der Lektüre aus. Mit einem erfrischenden Nassgetränk aside. Nous lisons aussi Vogue. Merci.

PS: Vielleicht sind ja andere Bücher eigens für Sie geschrieben worden.

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