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Romanautor Karan Mahajan: "Ich sehe Terrorismus als menschliche Ausdrucksform"
REUTERS

"In Gesellschaft kleiner Bomben" heißt der Roman: Autor Karan Mahajan erzählt von einem Anschlag auf einen Marktplatz in Delhi - aus Sicht der Opfer wie der Täter. Hier spricht er über Terror, Männer und die USA.

spon_2316845 17.07.2017, 11:01
1. Machmal irrt der Bauch sich nicht

Ich ziere: "Tief sitzende Ängste vor dem Islam, die nicht auf wirklichem Wissen basieren".
Nicht immer ist etwas falsch, bloss weil man es nicht genau begründen kann. Manchmal hat der Bauch einfach recht. Betrachten wir doch umgekehrt den Buddhismus. Ich kenne niemanden, der Angst vor dem Buddhismus hat. Worin liegt der Unterschied? Es doch nicht zu bestreiten, dass es das erklärte Ziel des Islams ist, dass die ganze Welt islamisch wird. So einen Anspruch kennt der Buddhismus nicht. Wir wissen aus unserer eigenen Geschichte sehr gut, zu was so ein Anspruch führt. Dies alleine zeigt, dass der Bauch gut Gründe hat, Angst vor dem Islam zu haben und man könnte noch deutlich mehr aufführen.

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napoleonwilson 17.07.2017, 11:38
2. Buch über Terror

Wenn der Author sich als Terrorist betätigt hat o.k. Aber nur aus den Fingern saugen geht gar nicht. Wie es in einem Suicid Bomber aussieht, weiss man nur, wenn man in der Situation war. Meistens kann man aber logischerweise nicht mehr darüber berichten. Terror ist in und nun möchte der Author Kasse machen.

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stoffi 17.07.2017, 12:53
3.

Zitat von spon_2316845
Ich ziere: "Tief sitzende Ängste vor dem Islam, die nicht auf wirklichem Wissen basieren". Nicht immer ist etwas falsch, bloss weil man es nicht genau begründen kann. Manchmal hat der Bauch einfach recht. Betrachten wir doch umgekehrt den Buddhismus. Ich kenne niemanden, der Angst vor dem Buddhismus hat. Worin liegt der Unterschied? Es doch nicht zu bestreiten, dass es das erklärte Ziel des Islams ist, dass die ganze Welt islamisch wird. So einen Anspruch kennt der Buddhismus nicht. Wir wissen aus unserer eigenen Geschichte sehr gut, zu was so ein Anspruch führt. Dies alleine zeigt, dass der Bauch gut Gründe hat, Angst vor dem Islam zu haben und man könnte noch deutlich mehr aufführen.
Ich finde das die Angst vor dem Islam berechtigt ist, denn, wenn sich der Islam unter anderen erst mal ausgebreitet hat, erhebt er den Alleinanspruch und das mit allen Mitteln, War sich nicht unterwerfen nicht will, wird vernichtet.
Warum ist denn die Türkei heute islamisch? Kaum einer kennt diese Geschichte. Die dort lebenden Christen nahmen damals mehrere Millionen Flüchtlinge auf und siedelten diese unter sich an. Als diese sich dann innerhalb kurzer Zeit rasant vermehrt hatten. vertrieben und töteten sie sie Christen
Bitte nachlesen
https://de.wikipedia.org/wiki/Christentum_in_der_Türkei

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Anders Bartolomeu 21.07.2017, 23:13
4. Der Untergang des Abendlandes...mal wieder?

Zitat von stoffi
Warum ist denn die Türkei heute islamisch? Kaum einer kennt diese Geschichte. Die dort lebenden Christen nahmen damals mehrere Millionen Flüchtlinge auf und siedelten diese unter sich an. Als diese sich dann innerhalb kurzer Zeit rasant vermehrt hatten. vertrieben und töteten sie sie Christen Bitte nachlesen https://de.wikipedia.org/wiki/Christentum_in_der_Türkei
Vielleicht sollten Sie den Artikel selbst erst mal genau lesen.
Daraus geht nämlich 1.) hervor, dass die Verdrängung des Christentums ein jahrhundertelanger Prozess war der im 11. Jh. einsetzte, nachdem die Staaten auf dem Gebiet der heutigen Türkei den Islam zur Staatsreligion erklärten. Das gab's damals übrigens auch in Mitteleuropa. Deswegen haben sich die Christen dort noch viel später gegenseitig die Köpfe eingeschlagen (https://de.wikipedia.org/wiki/Cuius_regio,_eius_religio).
2.) wurden dann viel später, nämlich im Verlauf des 19. Jh., hunderttausende (nicht mehrere Millionen) muslimischer Flüchtlinge aufgenommen, was logischerweise zum weiteren demographischen Absinken des Anteils der christlichen Minderheit führte.
Ende des 19. und Anfang des 20. Jh.s kam es dann tatsächlich zu Vertreibungen und zum Genozid an den Armeniern. Dass der gute Herr Erdogan daran nicht mehr erinnert werden will, ist ja hinlänglich bekannt. Dass es anderen hier in Deutschland mit den 6,3 Millionen Juden genauso geht ebenfalls. Das sind dann oft auch die, die den Untergang des Abendlandes herbeischwadronieren, indem sie Ressentiments schüren und z.B. vor sich rasant vermehrenden Flüchtlingen warnen. Aber ich will ja hier niemanden in eine Ecke stellen - Sie haben sich sicher einfach nur verlesen...

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